Ich sitze in der Küche am offenen Fenster, rauche, höre nichts außer den Regen, der monoton auf die Treppe vorm Fenster prasselt. Alles wie immer, es wird Herbst. Wie aus dem Nichts höre ich dann eine Melodie, eine große Melodie. Irgendwo da draußen stehen also Musikanten und spielen Musik. Musik im Regen. Es ist eine Melodie, gespielt, auf einem der, meines Erachtens, schönsten Instrumente, die wohl je gebaut worden sind: der Fender Rhodes. Der Tastenmensch da draußen spielt unter dem Regen durch „Riders on the Storm„. Genau wie im Original auf der Rhodes unter dem Regen durch. Ich halte kurz inne, bin geflasht… Er spielt das sehr improvisiert, spielt es ganz und gar wunderbar und viel länger. Ich denke daran, dass ich diese Kiste mal im Hause hatte und sie verkauft hatte, weil es mein Job war, zu jener Zeit. Ich bin traurig und weiß, dass das eines der Dinge ist, die ich unununbedingt noch tun muss, before i die: eine Rhodes kaufen.
Dann spielen sie irgendwas anderes, etwas irrelevantes, ohne Rhodes. Im Regen.