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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Ich weiß gar nicht, wie man so viel Entsetzen in Worte packen kann: Männer in Lederhosen. Nicht die, die man zum Motorradfahren anzieht, auch nicht die, die die Bayern gerne tragen, sondern diese Dinger, für die sich manche Männer morgens fälschlicherweise gegen eine Jeans entscheiden. Schnitt: Karotte, Farbe: schwarz. Ein Grausen. Auch bei den Damen sehen diese Undinger als Beinkleid keinen Deut besser aus, selbst dann nicht, wenn man Ähnlichkeiten zu Tamara Danz vorweisen kann, der standen die Dinger nämlich auch nicht. Über Doro Pesch will ich erst gar nicht reden. Wie kann man nur glauben, diese eingeschwärzten Rinderhäute würden einen kleiden, ohne das andere darin einen Verstoß der alltäglichen Kleiderkulturordnung sehen. Klar, soll doch jeder wie er mag, gar keine Frage. Aber reicht es nicht die durch „Gerbung chemisch haltbargemachte Haut beziehungsweise Hautschicht mit oder ohne Haare oder Wolle, deren ursprüngliche Faserstruktur erhalten ist“(©) zu Hause zu tragen? Ich meine, man sieht zwangsläufig hin, wenn man sowas sieht. Man sieht zwangsläufig hin und man wundert sich. Auch zwangsläufig.

2 Kommentare

Urban exploration

Die Macher von urbex.nl machen offenbar gar nichts anderes, als einzig durch Europa zu gurken, verlassenen Hospitale, Industrieanlagen, Militärobjekte, Minen, Schlösser und was weiß ich nicht noch alles zu fotografieren und dann im Netz zu dokumentieren. Einige der hier gezeigten Objekte wurden mittlerweile rückgebaut bzw. abgerissen, was die Fotos zu unersetzlichen Zeit-Dokumenten macht. Ich glaube, die haben da über 100 Galerien, man kann sich also getrost bis zur Sehnenscheidenentzündung klicken.

Foto aus einem verlassenen Waisenhaus in Belgien. So gut wie jede Fotoserie dort ist verdammt beeindruckend.

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Manche Tage vergehen schneller als es einem lieb sein kann. Irgendwann werden sie einem fehlen, diese Stunden.

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Der Viertelgeviertstrich hat zu Zeiten des Wahlkampfes Hochkonjunktur. Besonders auf den ganzen Plakaten.
Armer Strich.

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Danke, Köln.

Und siehe an: manchmal können fliegende Steine auch das machen, was der Konsens, als solcher, nur allzugern als „Chaotentum“ abtut: Dinge bewegen nämlich. Auch wenn sie es „die Sicherheit unserer Kölner“ nennen; ohne diese Contra-Haltung hätte es die Politik schwer gehabt, diesen Bullshit verbieten zu können.

Soviel dazu. Weitermachen.

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Ich verrate ja nur ungerne, wo im Netz ich mich so rumklicke, aber das hier muss einfach mal erwähnt werden: Sophia Monster hat eines dieser tumblr-Dingens, die ich in letzter Zeit immer mehr zu schätzen lerne. Ich mag das sehr. Bilder sagen einfach mitunter so viel mehr als diese ganzen Wörter in den Blogs. Wundervoll, diese Sicht der Dinge.

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