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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Holzhammermethodik

Als das kleine Mädchen vorhin beim Spielen vom Klettergerüst fiel und bitterlich weinte, sagte die Erziehern der Kategorie Basteltante zu ihr: „Hör auf zu flennen, du kleine verwöhnte Zicke!“ Dabei sieht sie mich nach Verständnis suchend an und lächelt schamhaft, so wie ein Kind, das beim Dummheiten machen erwischt wurde. Miststück!

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We feed the world – Full Movie

Ein Film von Erwin Wagenhofer. Mein mir liebster Kollege sah das Dingen mal mit Klienten und erzählte mir davon. Jetzt hab ich es gesehen und irgendwie ist mir übel, was nicht vom Bordeaux sein kann.

(Direktfutter)

(via murdelta, der auch noch „super size me“ und „sicko“ im Angebot hat.)

Eines davon hatte ich auch schon bei Holgi gesehen, der eben gerade mal wieder nicht erreichbar ist, weshalb ich den Link schuldig bleiben muss.*
*Nein, hatte ich doch nicht.
Und doch, nur woanders.

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Vorbeigefahren – Eingeholt

Früher haben die Eltern, es war meistens der der männliche Teil davon, oft einen Ausflug zum Flughafen Schönefeld mit uns gemacht. Es war so eine Art Erlebnisausflug, der regelmäßig gemacht wurde. Wir Kinder fanden das spannend und sind so ziemlich autark durch den Flughafen gewandert. Es gab viel zu entdecken. Die Eltern hatten also Zeit für eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen in den besseren Bistros des Gebäudes. Manchmal, oder ich sollte meinen, selten gab es dann für uns noch eine Portion Pommes, vorausgesetzt die waren nicht aus, was sie häufig waren. Vor dem Gebäude bekam man so ein Gefühl von hier beginnt die Welt oder sowas. Drinne konnte man den Geruch des Westens durch die kinderlichen Lungen atmen. Überall roch es nach Intershop. Die Flugziele, die an den Tafeln standen, kannte man nur aus dem Geographieunterricht oder von der Serie „Treffpunkt Flughafen„, die immer an den Wochenenden lief und voller Spannung verfolgt wurde, die wohl ein wenig das Gefühl vermitteln sollte, das man das auch alles mal sehen konnte, was die Onkels und Tanten da mit ihrem Flieger ansteuerten. Der eigentliche Grund des Besuches und somit immer Höhepunkt der samstagvormittaglichen Ausflüge war der ausgelassene Besuch der Flughafenterrasse, von der man das ganze Geschehen auf dem Rollfeld beobachten konnte. Die Starts und die Landungen aller Flieger, die kamen und verschwanden. Es waren immer viele. Meistens die von Aeroflot oder von der Interflug. Einmal aber, ich kann mich genau daran erinnern, auch eine der British Airways. Da standen wir dann manchmal Stunden lang und beobachteten das hektische Treiben. Wir waren nie allein, die Terrasse war immer voll mit Menschen, die ähnliche Ausflüge machten Samstags Vormittag. Da standen wir dann alle und schauten. Schauten und viele träumten.

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Liebe Plattenindustrie,

ich für meinen Teil brauch Dich ja nicht mehr so wirklich, zumindest den Teil von Dir, der die Millionen hin und her schiebt und sich ständig darüber beklagt, wie schlecht es ihm geht. Du interessierst mich nicht mehr, bis auf wenige Ausnahmen vielleicht. Weißt Du, es ist für viele Menschen, gerade die jungen da draußen, irgendwie ein Qualitätsmerkmal, wenn sie Musik auch im Radio hören können. Wegen der offensichtlichen Popularität, wenn Du verstehst? Zumindest das hast Du in den Köpfen noch hinterlassen. Und zumindest das schaffst Du ja immer noch ganz gut. Ich meine, ich bin da lange drüber hinweg: Ich muss mich nicht zwangsläufig im Radio hören können, um zu glauben, dass meine Musik auch andere interessieren würde. Da gibt es ja nun mittlerweile ganz andere Wege. Es gibt dennoch welche, denen ich genau jene Sache gönnen würde, weil sie das so wollen, weil sie hart daran arbeiten und weil ich die viel lieber als so manch andere gerne den ganzen Tag im Radio hören könnte. Außerdem machen die dann Musik, die auch zu Deinem Profil passt und die glauben irgendwie auch immer noch an Dich. Vielleicht bist Du ja auch eigentlich dazu da, genau jene groß zu machen und hast das nur übersehen im Moment – wegen dem Stress, den Du so hast gerade. Ich meine, seien wir doch mal ehrlich: Du schmeißt Woche für Woche einen Haufen musikalischer Scheiße auf den Markt, die viele nicht ertragen können und die sich nicht mal gut verkauft. Würde ich wetten. Aber an so richtig reinen Perlen siehst Du vorbei, Du hörst nichtmal genau hin, was Dir da entgeht. Glaube mir, die würden einschlagen, wie ein Blitz in die alte Birke da vorne an der Ecke, die nach dem letzten Gewitter nur noch zum Kaminholz taugt. Ich meine es doch nur gut mit Dir, man! Und vielleicht können wir beide, Du und ich, ja doch noch ganz dicke werden, wenn Du endlich mal einen Deal für die großartigen Jungs von Klartext klar machst. Die sagen da sicher nicht nein. Trau Dich nur.

Und wenn Du das endlich mal auf die Reihe bekommst, will ich sehen, was ich für Dich noch so tun kann.

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Dub Dub Dub

Auf www.dub.com gibt es neben gefühlten 637(mindestens) dubrelavanten Links auch wunderbare Dubcasts, die zu hören es sich auf jeden Fall lohnt. Gerade wenn ein wenig die Sonne durch die Wolken blinzelt, so wie hier gerade. Sehr rootslastig das Ganze.

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Zu Hause feiern…

mit so vielen Leuten ist immer so uff. Wenn ich mich jetzt vom Tiefkühlfach fernhalte, komme ich bis 3.00 Uhr. Vielleicht.

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Depeche Mode im Interview mit dem Staatsfernsehen der DDR 1988

Wenn ich auch nur irgendetwas mit Depeche Mode am Hut hätte, würde ich dieses Video hier bringen. Weil es zeigt, wie unbeholfen und unlocker so manch DDR-Fernsehmoderator mit den Größen aus dem Westen umzugehen versuchte. Er tut einem fast schon ein wenig leid. Allerdings sind die Antworten auch nicht wirklich besser. Immerhin aber haben sie es in das Programm von DDR1 geschafft und das will schon was heißen für eine Band aus dem Westen. Aber ich habe ja mit Depeche Mode nichts am Hut.

(Nachtrag:) Ich sehe soeben bei SpOn, dass jenes Konzert genau heute vor 20 Jahren stattgefunden hat. Da nämlich gibt es neben Fotos des Abends auch noch eine Story von vor Ort gewesenen.

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