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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Als ich vorhin los ging um ein wohl letztes Mal in diesem Jahr zu grillen, fragte der Nachbar, ob er denn nicht bei uns Fussball sehen könne. „Wegen der Frau und so. Sie verstehen schon.“ Ja, ich verstand. Wohl aber eher sie, also ihn, aber das ist eine andere Sache. Als ich eben jetzt zurück kam, lag er auf der Couch und schlief. Muß ein furchtbar spannendes Spiel gewesen sein, deucht mir.

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Geteiltes Leid ist doppeltes Leid.
Ich weiß gar nicht, wer den Unsinn in die Welt gesetzt hat, es wäre dann nur halbes Leid. So ein Humbug.

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Weil mal wieder ein neues Album ansteht. Weil wieder alle vergebens darauf warten werden, dass nur eine Nummer dabei sein wird, die auch nur annähernd an diese ran kommen könnte. Weil wieder alle feststellen werden, dass genau das nicht der Fall sein wird. Weil es eben ein dermassen großartiger Song ist, dass er nicht wiederholbar wäre. Weil diese Zeit, in der die Nummer fast jeden bewegt hat, einfach vorbei ist. Weil es ein Zeitgefühl der Neunziger ist, als Rave noch Rave hieß und Drogen noch was Böses waren. Weil ich es immer noch gerne spiele und großartige Nächte damit in Verbindung bringe, die ebenso – wie der Song – nicht wiederholbar sind.

Underworld – Born Slippy


(Direktrave)

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Ist mal jemandem aufgefallen, wie wohlriechend dieser Markenholzleim mit den fünf Buchstaben ist? Das ist ja der Wahnsinn, wie das schnuppert, das Zeug. Ist hoffentlich frei von Lösungsmitteln, wegen der Suchtgefahr und sowas. Mhmmm, riecht das gut. Squeeze, squeeze, squeeze. Ich werde das mal lieber wegstellen jetzt. Nicht das ich noch irgendwo am Bahnhof Quartier beziehen muß, man weiß ja nie. Noch ein letztes Mal drücken. Mhmmmm…

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Seitdem ich auf Arbeit zu einem überzeugten Nichtimhausraucher gemacht wurde, kann ich Merkwürdiges beobachten. Ich stelle mich nun immer vor das Haus und kann dem bunten Treiben auf dem Aussengelände des Hortes gegenüber beiwohnen. Live und unzensiert quasi. Da spielen sich Sachen ab, das glaubt mir keiner. Besonders bewegen tut mich der Umstand, dass jeden Tag in der Zeit von 14:00 bis 14:30 Uhr die Tanten Erzieherinnen die Kinderlein dazu aufordern, doch jetzt bitte rein zu gehen, um „ihren Kaffee zu trinken“. Ich meine, die werden denen doch nicht wirklich Kaffee… ?

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Ob die Hupfdohlen da draußen, die sich dem aktuellen Modediktat unterwerfen, wissen, dass das Tuch, was sie da so vermehrt tragen, auch mehr sein könnte, als ein Modeaccessoir? Es gab Zeiten, da hat man so etwas auch als Statement getragen. Ob das denen wohl jemand gesagt hat? Mhmmm…

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