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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Immer, und ich meine immer(!) nachdem mir eine Kollegin eine Mail schickt, ruft sie mich einen Tag später an um mich zu fragen, ob denn die Mail auch angekommen sei. „Nur um sicher zu gehen“, wie sie sagt.

Willkommen in der neuen Welt, liebe Frau Kollegin, in der man jeder Mail hinterher telefoniert. Dafür haben schlaue Leute die auch mal erfunden. Um einfach mal wieder ins Gespräch zu kommen.

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Der zerlauste und allgemein sehr mitgenommen aussehende Köter Hund von nebenan, ist mindestens ebenso ausdauernd, wie ein Marathonläufer. Nur nicht in Bezug auf sein Lauf, sondern sein Bellverhalten. Er kläfft seit 30 Minuten ununterbrochen und hält auch noch weitere 30 durch, wie ich den kenne. In letzter Zeit wird er immer lauter und bellt fast jeden Morgen, so das ich des öfteren schon darüber nachgedacht habe, mich ihn mit einem Frühstück glücklich zu machen.

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Bevor mir das ganz untergeht:

Der pEtEr war so gut und hat ein Netaudio-Mixtape ins Netz gestellt: Urban Netaudio Mixtape Vol.1. Bei der Trackauswahl ist er äußerst sorg,-und vielfältig vorgegangen und so kommen 86 Minuten Netaudio-Releases in einem Fluss auf den Punkt. Thematisch geht es in die Richtung: Trip-Hop, Downbeat, Hip-Hop und Dub, was immer mal gut ins Ohr geht. Und auch wenn der Sound an sich mir ein wenig zu sperrig, zu organisch ist, hat mir das Mixing als solches doch imponiert. Und das als alten Hasen, wenn man so will.
Laden und sich selber davon überzeugen.

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Danke, Frau Lindgren!
Nichts habe ich in den letzten Jahren so häufig gelesen, wie Sie.

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Am Bahnhof nehmen zwei Polizeibeamte vier Jungen in die Zange, die sich alle beim großen M einen Burger zu je einem Euro geholt haben. Sie fragen sie, warum sie denn zu dieser Zeit nicht in der Schule wären und halten ihnen eine minutenlange Predigt über die Vorteile von Schule und das man da auch immer hin muss und überhaupt. Sie labern und labern und haben offenbar vergessen, dass es sich aus Gründen der Höflichkeit gehört, dem Gegenüber auch die Möglichkeit zu lassen, auf die gestellte Frage Antwort geben zu können. Das tun sie nicht. Sie labern und labern und laben sich sichtlich an der Situation, den kleinen Jungs furchtbar wichtige Dinge sagen zu können. Diese kichern und kümmern sich mehr um sich, als um die Polizisten. Als diese endlich mal eine Pause in ihren Redeschwall einlegen, sagen die Kleinen zu ihnen: „Danke für die Hinweise, aber das wissen wir ja auch alles selber, wir gehen jetzt mal rüber zum Schwimmunterricht, wenn sie uns lassen. Tschüss.“

Gut, dass die Beamten auch am Bahnhof so wichtige Aufnahmgaben übernehmen können.

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Markus Kavka eröffnet das Weblog „Störungsmelder“ und will vor allem junge Menschen dazu einladen, auf dem Blog ihre Erfahrungen mit den Rechten zu veröffentlichen. Es soll zu einer konkreten Auseinandersetzung mit dem Thema beitragen und auch die Rechten dürfen zu Wort kommen, so denn sie denn wollen.

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Der Nacktmull – Die Nacktmulle

(Das Vieh verfolgt mich thematisch schon seit Monaten.)

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Als ich damals mein Geld noch schwer auf dem Bau verdienen musste, lasen gut zwei Drittel meiner Kollegen diese unglaublich blöde Tageszeitung, die dennoch über die höchste Auflage deutschlandweit verfügt. Sie sagten, sie „tuen das nur wegen dem überdurchschnittlich guten Sportteil“, den ich sie nie lesen sah. In den gegebenen Pausen lasen sie immer nur den Rest und nicht den Sportteil. Vielleicht taten sie das dann aber abends zu Hause. Kann ja sein. Für den restlichen Inhalt der Zeitung brauchten sie 30 Minuten, ich schaffte es in 20. Das reichte mir. Heute wurde ich ein wenig überrascht: Im Bus saß ein junger Mann neben mir und las, sage und schreibe, 45 Minuten lang nur im Sporteil eben dieser Zeitung. Was er da so las, konnte ich nach dem beiläufigen Rüberlinsen nicht als wichtig einstufen. Also für mich jetzt. Nachdem ich dann ausgestiegen bin, fragte ich mich, wie lange wohl ein Nichtlegastheniker für den Sporteil dieser Zeitung bräuchte.

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