Die letzten Tage auf dem Rad gehört. Immer und immer wieder. Iorie @ Kater Blau Berlin im Januar 2023. Es knarzt und brummt an allen Ecken und Enden und zaubert kontinuierlich ein Lächeln ins Gesicht. So gut! Ich wäre dann bereit für den Sommer und barfuss auf der Wiese tanzen.
Ein Problem, wie es der ein oder die andere schon mal vor einem IKEA beobachtet haben dürfte. Ich jedenfalls schon. Dort finden sich dann meistens alternative Problemlösungsstrategien. Von denen will dieser Gentleman hier offenbar nichts wissen – der Fernseher muss mit! Wie weit er damit gekommen ist? Ich weiß es nicht.
Ich gehe heute ganz offiziell in meine zweite Corona-Runde und muss(!) quasi demnach die nächsten Tage sinnvoll prokrastinieren. Ich fange mit diesem Mac OS 9 an, welches sich im Browser bedienen lässt und auch Spielchen mitbringt. Irgendwas muss man ja machen.
Starten wir mit etwas Musikgeschichte in die neue Woche.
In this music documentary, hosts Arthur „LA“ Buckner and Linda Diaz delve into the history of James Brown’s „Funky Drummer“ beat, tracing its impact on Hip Hop music and the cultural significance of this iconic rhythm. From speaking with Hip Hop producers and those close to Clyde, this series uncovers the story of the drummer who created this defining sample, but was never properly credited for his work. Discover the untold story of the man behind the drums and how his simple beat changed Hip Hop forever.
Etwas filmhistorisches zum Sonntag. Interessante Doku zur „Zurück in die Zukunft“-Trilogie, die damals zu meinen Lieblingsfilmen gehörte und Filmgeschichte schrieb, dass so allerdings nicht abzusehen war. Denn daran hat kaum jemand geglaubt.
1985 sorgte der erste Teil von „Zurück in die Zukunft“ für Rekordumsätze an der Kinokasse. Heute ist die Trilogie Kult. Ein Erfolg, den kaum einer erwartet hatte: Das Drehbuch wurde seinerzeit über 40 Mal abgelehnt, der erste Hauptdarsteller nach wenigen Tagen gefeuert und die Dreharbeiten im Akkordtempo absolviert.
Für „Zurück in die Zukunft – Wie ein Film zeitlos wurde“ besuchten Olivier Bonnard und Nathalie Amsellem die Drehorte und sprachen mit den Menschen, die damals an dem Film mitwirkten: Zu Wort kommen Darsteller, Autoren, Kulissenbauer – und sogar die Interpreten des Kultsongs „The Power of Love“!
Die Dokumentation versteht sich nicht nur als Making-of, sondern enthüllt auch neue Facetten des Streifens, den man längst auswendig zu kennen glaubte.
Unter dem Deckmantel einer familientauglichen Science-Fiction beschäftigt sich „Zurück in die Zukunft“ mit Themen wie Rassentrennung, Sexismus und soziale Ungleichheit. Steckt hinter der Botschaft, dass nichts unmöglich sei – wer will, legt sich sogar eine neue Familie zu –, ein Loblied an den American Dream? Oder kritisiert der Film damit die Auswüchse des kapitalistischen Amerika wenige Jahrzehnte vor dem Triumph des Trumpismus?
In „Zurück in die Zukunft – Wie ein Film zeitlos wurde“ offenbaren die damaligen Mitwirkenden ihre eigene Version dieser Erfolgsstory und erklären, warum der Film auch heute noch auf Resonanz stößt.
Ein Doktorand in Allan Hills, Ostantarktis, hat im letzten Dezember eine Kamera in ein 93 Meter tiefes Loch im ältesten Eis der Erde versenkt, um bis auf den Boden sehen zu können. An sich jetzt nicht so sehr spektakulär, der Sound, der dabei entsteht, allerdings schon.
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