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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

In Indien haben Ratten fast 700 Kilo beschlagnahmtes Cannabis weggeknuspert, sagt die Polizei

(Symbolfoto: Kapa65)

Immer wenn in Reservatenkammern auf wunderliche Weise beschlagnahmte Drogen abhanden kommen, gibt es mal mehr, mal weniger lustige Ausreden dazu. Bei Gras oder anderen Cannabisprodukten, werden dann von Staatsseite gerne hungrige Mäuse als Grund für das Verschwinden des Stoffs angegeben. Sie wissen schon…

In Indien sind jetzt fast 700 Kilo Gras weggekommen, weshalb man dort mal nachgefragt hat, wie es denn dazu kommen konnte. Die Antwort: Es waren Ratten. Die seien zwar klein, hätten aber leider keine Angst vor der Polizei. Das kommt als Ausrede fast überraschend, wenn da nicht die Stories mit den Mäusen wären.

Judge Sanjay Chaudhary said in an order that when the court asked the police to produce the seized drug as evidence, it was told that 195kg of cannabis had been „destroyed“ by rats.

In another case involving 386kg of the drug, the police filed a report saying „some“ of the cannabis was „eaten up by the rats“.

Judge Chaudhary said some 700kg of marijuana seized by the police was lying in police stations in Mathura district and that „all of it was under danger of infestation by rats“.

He said the police had no expertise in dealing with the matter as the rats were „too small“. The only way to protect the seized goods from „such fearless mice“, he added, was to auction the drugs to research labs and medicine firms, with the proceeds going to the government.

(via BoingBoing)

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Doku über Heavy Metal in der DDR

Ich habe mit Metal genau gar nichts am Hut, musikalisch ist der mir so fremd wie Schlager. Ohne Scheiss, ich kam da nie ran, habe es mehrfach versucht und es wollte einfach nichts werden. Das ist bis heute so geblieben. Wenn ich es hart haben wollte, hörte ich RATM. Ohne Haarspray, ohne Show, ganz roh.

Aber: ich habe neulich im östlichsten Brandenburg auf einer Gartenparty über Umwege alte Männer kennengelernt, die schon seit DDR-Zeiten in einer Band spielen, die Hardrock auf die Bühnen bringen, auf denen sie heute noch stehen. Inklusive diverser Metal-Tunes. Das hat mir irgendwie imponiert, zu mal ich spätestens nach „Bye bye, Lübben City“ weiß, dass Subkultur im Osten nicht nur subversiv sondern für die diese nach draußen Tragenden auch immer sehr riskant war. Die haben das durchgezogen und sind heute eher so die gemütlichen Tüpen, die immer noch ihre Instrumente spielen. Subkultur war da halt immer mehr als ein Lifestyle, Subkultur war da eben auch immer im Fokus der StaSi und somit im Zweifelsfall die persönliche Perspektive komplett gefährdend. Das nahm man hundertfach in Kauf. Für die Musik, die man liebte und leben wollte. Heavy Metal war als Subkultur in der DDR größer als Punk, wie diese wahrlich sehenswerte Doku zeigt. Ich komme trotzdem nicht an den Sound ran, finde seine Liebhaber hiernach mit Blick auf damals aber dennoch äußerst stabil.

Sie alle gehörten in den 80er-Jahren zu einer großen Subkultur in der DDR. Im Gegensatz zur Punkszene wurde sie aber nach der Wende wenig beachtet. Dabei gab es in der DDR viel mehr Heavy-Metal-Fans als Punks – vor allem auf dem Land. Bei uns im östlichen Brandenburg war es die größte jugendliche Subkultur. Wie auch in vielen Gegenden der BRD wurden die Heavy-Metal-Fans skeptisch beäugt: zu unangepasst, zu laut, ständig betrunken und gewaltbereit, argwöhnten die Erwachsenen.
Im grauen, eintönigen sozialistischen Straßenbild fielen sie ganz besonders auf: lange Haare, Jacken und Hosen aus Leder, Nietengürtel, ärmellose Jeansjacken voller Buttons und Aufnäher und natürlich die Bandshirts mit Monstern oder Skeletten darauf.
„Witzigerweise, das ist jetzt so mein Eindruck, haben die Heavy-Metal-Fans in der DDR auf dieses Äußere sogar noch mehr Wert gelegt als im Westen“, erklärt der Historiker Nikolai Okunew. „Und dann noch diese Anzahl an Ketten, an Spikes, an Nieten und so weiter höher gefahren, als es im Westen üblich gewesen wäre.“
Okunew hat sich ausgiebig mit der Metal-Szene in der DDR beschäftigt. Er ist Historiker am Leibnitz-Zentrum und hat mit „Red Metal“ eine Doktorarbeit über die Heavy-Metal-Subkultur in der DDR veröffentlicht.


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Sampling am E-mu SP12

Mein damals erster Sampler war ein E-mu Esi 32 mit externer SCSI Platte. Später kam ein E-mu Emax II dazu und das Sampling war im Vergleich zu heute richtig Arbeit. Ableton Live oder ähnliche DAWs gab es noch nicht und alles, was man an Musik zusammenschraubte, passierte am Atari 1040 ST, der per MIDI die externen Instrumente und Sampler ansteuerte. Wie gesagt im Vergleich zu heute war das richtig Arbeit. Eine sehr charmante allerdings.

Maartn hat seinen alten E-mu SP12 aus dem Jahr 1986 wieder flott machen lassen und gibt uns hier eine kleine Session Vintage-Sampling zum Besten. A timemachine for beats. Sehr charmant.


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Die verkehrsreichste Fußgängerkreuzung der Welt im Zeitraffer

Die Shibuya-Kreuzung in Tokio gilt als die verkehrsreichste Fußgängerkreuzung der Welt, die einfach nie zur Ruhe kommt. Der Fußgängerbetrieb ist in der Tat enorm, wie dieses beeindruckende Zeitraffer-Video der Kreuzung zeigt.

Nach Angaben der Shibuya Center Street im Jahr 2016 betrug die Zahl der Fußgänger, die die Kreuzung überquerten, bis zu 3.000 pro grüner Ampel (alle 2 Minuten). Eine Umfrage zur Durchflussmessung von 2014 durch die Shibuya Redevelopment Association schätzte 260.000 Fußgänger pro Tag an Wochentagen und 390.000 Fußgänger an arbeitsfreien Tagen. Andere schätzen an den verkehrsreichsten Tagen bis zu 500.000 Menschen.

https://twitter.com/Rainmaker1973/status/1596239720291368962

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