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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Doku: Die große Dürre

Wir merken es alle: austrocknende, kaum noch schiffbare Flüsse, Waldbrände überall, Einschränkungen im Umgang, mit dem, was uns doch alltägliche Normalität erschien; dem Wasser. Dieses wird knapp und knapper. Angekommen im Klimawandel mit einer Klimakatastrophe, in der wir voll drin stecken, auch wenn einige nicht müde werden, das Gegenteil zu behaupten. Wider besseren Wissens.

Der Filmemacher Daniel Harrich geht für „Die große Dürre“ gemeinsam mit einem Forschungsteam der Frage nach, wie lange unser Wasser noch ausreicht und wie die Dürren dieses Land verändern werden.

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Mann verhindert wegen einer Essenslieferung Weiterfahrt von ICE

(Foto: HPDorn)

Eine Verspätung, für die die Deutsche Bahn dann tatsächlich mal nichts kann: In Fulda hat ein junger die Tür eines ICE aufgehalten – weil er noch auf einen Lieferservice wartete, bei dem er Essen bestellt hatte. Der Zug hatte dadurch 15 Minuten Verspätung. Das schafft die Bahn allerdings auch regelmäßig ohne jegliches Zutun von Außenstehenden. „Du bist halt nicht du, wenn du hungrig bist“ könnte in diesem Fall als Entschuldigung durchfallen, auf den Mann könnten Kosten zukommen.

Grund für seine Aktion war, seine Essensbestellung für sich und seine vier Begleiter, die noch nicht am Zug eingetroffen war.

Erst als der Lieferservice den Bahnsteig 4 im Bahnhof Fulda erreichte, gab der 23-Jährige die Tür wieder frei. Durch seine Aktion verspätete sich der Zug um rund eine Viertelstunde.

Wegen seines Verhaltens wurden er und seine Begleiter von der Weiterfahrt ausgeschlossen. Außerdem hat die Bundespolizeiinspektion Kassel gegen den Mann ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

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Gong Sounds

Ein offensichtlich unterschätztes Instrument in seiner vollen Wirkungskraft – und jemand, der Gongs wirklich sehr zu lieben scheint.

A gong performance by Jens Zygar at Memphis Gong Chamber.


(Direktlink)

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Doku: Aufgewachsen unter Glatzen

Ich war 13 als die Mauer fiel und wuchs in einem Kaff in Brandenburg auf. Um mich herum mutierten sehr, sehr viel Menschen innerhalb von ein paar Jahren zu strammen Faschos. Rechtsradikalismus war _die_ Jugendkultur im Osten. Jene, die nicht daran teilnehmen wollen, lebten in Angst, kassierten Schläge und mussten im besten Fall schneller rennen können, als die Gangs in Bomberjacken und Martens. Mir gelang das meistens. Die Tage, Wochen, Monate, Jahre waren geprägt von Angst. Mit 17 hatte ich die Fresse voll und zog nach Berlin Schöneberg. Ab dort fühlte sich das alles deutlich besser an. Es sei denn ich musste mit meinen bunten Haaren mal nach Marzahn, Hellersdorf oder wieder in irgendein Kaff im Osten. Da blieb die Angst. Und ich kann sie auch heute hin und wieder nochmal fühlen, wenn ich im Antifa-Shirt in Sachsen unterwegs bin. So richtig wird das wohl nie ganz weggehen.

Die Doku „Aufgewachsen unter Glatzen“ zeigt, dass es mir nicht allein so ging. Es war im Osten schlicht Normalität. Und irgendwie guckten alle weg. Die Nachbarn, die Cops, die Politik.

3sat hat die zweitteilige Doku im Stream und ich finde die verdammt sehenswert.

Aufgewachsen unter Glatzen (1/2) – Landschaften der Angst

30 Jahre nach dem Pogrom von Rostock-Lichtenhagen im August 1992 widmet sich eine zweiteilige TV-Dokumentation der Nachwendegewalt und dem eklatanten Staatsversagen, das die „Baseballschlägerjahre“ möglich gemacht hat.

Aufgewachsen unter Glatzen (2/2) – Das Erbe der Baseballschlägerjahre

Ob Opfer, Täter oder Mitläufer damals – die Protagonisten dieser Doku wollen alle das Gleiche: Sie alle wollen, dass endlich Klartext darüber geredet wird, was in den sogenannten Baseballschlägerjahren wirklich passierte. Damals als sie groß wurden.

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