Wir wissen alle um die außergewöhnlichen, wenn nicht gar einzigartigen Live-Qualitäten eines Sebastian Mullaert. Dass er über diese nicht erst seit gestern verfügt, zeigt wieder einmal mehr diese fulminante Aufnahme aus dem Sommer 2015, die jetzt bei Centrific aufgetaucht ist und damals beim Communion Sunday in Minneapolis aufgezeichnet wurde. Techno, wie er mir schmeckt und die Trittfrequenz auf dem Rad deutlich erhöht. Was für ein großartiges, dreistündiges Brett!
Today we are have the special opportunity to share with everyone what is in my opinion the peak Communion Sundays moment of all time. Sunday July 15th 2015 we were privileged enough to host Sebastian Mullaert, many of you know him from his projects Minilogue, as well as Son Kite, and more recently Circle of Live.
For me this is exactly the music when I think of a perfect sound to describe Communion, deep, psychedelic, and driving.
Die einen machen das so, die anderen so. Wozu genau das gut sein soll, weiß ich allerdings grundsätzlich auch nicht. Sie jedenfalls gewinnt das Ding eindeutig.
„Innenhochdruckumformung ist dem Hydroforming zuzurechnen und bedeutet das Umformen metallischer Rohre oder Hohlkörper im geschlossenen Formwerkzeug mittels Innendruck.“
Und das knallt dann halt schon mal.
Vor zwei Wochen verbloggte ich hier ein Mixtape, das 1990er HipHop Klassiker als LoFi Remixe verbindet. Ich erwähnte am Rande, dass es schade sei, dass das Ding eben nicht als Mix an sich funktionieren würde. DJ Extase hat sich dem mal angenommen und einen Mix daraus gelötet, der hier jetzt schon ein paar Mal durchlief.
Eddie Codel hat beeindruckende Drohnenaufnahmen in einem Nebengebäude des Pacific Pinball Museum in Alameda, Kalifornien, gemacht, die Tausende von Flipperautomaten zeigen, die dort aktuell katalogisiert, fotografiert und/oder repariert werden. Würde ich mir sehr gerne als längeren Clip am Stück ansehen, aber vielleicht kommt der ja noch nahe. Krass, so viele Pinball Machines auf einem Haufen.
These thousands of pinball machines are constantly being worked on, catalogued, photographed & some will live at the PPM in downtown Alameda. In the not so distant future, the museum will reopen and you will be able to play them again. That day can’t come soon enough! pic.twitter.com/5GFSLDoC13
Während meiner zweiten Ausbildung musste ich gezwungenermaßen nachts immer von 2300 bis 0200 Uhr Pakete aus Containern auf Laufbänder verladen, die bei einem Paketdienstleister in Berlin Reinickendorf ankamen und dann von dort aus morgens weiter gingen. Damit schon damals eure Pakete pünktlich bei euch ankommen konnten, was mit den heutigen Lieferzeiten halt nichts mehr gemein haben dürfte, glaube ich. Ohne, das geprüft zu haben. Heute geht das alles sehr viel schneller.
Der Job war echte Knochenarbeit, aber recht gut bezahlt und das Kardio-Training gab es so sehr dazu, dass ich nach manchen Schichten vor Erschöpfung auf meinem Heimweg kotzen gehen musste. Zu Peak-Zeiten wie Weihnachten oder Ostern mussten nicht wenige von uns „Ausladern“ drei bis fünf Tonnen pro Schicht, die dann auch schon mal länger als geplant ging, aus den Containern auf die Laufbänder heben. Hat mir damals finanziell nicht nur den Arsch sondern die Familie gerettet. Ich habe es dennoch gehasst, wobei ich wusste, dass das für mich nur von geringer Dauer sein würde, weil meine Ausbildung, die ich unbedingt nochmal nachlegen wollte, dann auch bald vorbei sein würde – und ich keine Pakete mehr aus irgendwelchen Containern auf Laufbänder laden müsste. Das dachten dort damals einige Studenten auch mal, wie sie sagten, und vernachlässigten ihr eigentliches Studium ob der dortigen Schufterei so sehr, dass sie einfach nur noch schuften gingen und mitunter ihr Studium abbrachen, um das, was man wohl Karriere nennt, bei jenem Paketdienstleister machen zu können. So wurden aus angehenden Biologen mitunter schon mal Schichtleiter im Zusteller-Business. Aber auch das gut bezahlt.
Ich habe zu den Kollegen von damals keinerlei Kontakt mehr und weiß demnach nicht, wie die ihr Leben so weiter organisiert haben oder ob die in Reinickendorf immer noch dafür sorgen, dass eure Pakete täglich pünktlich zugestellt werden können. Aber bei Boston Dynamics haben sie mit „Stretch“ jetzt einen Roboter, der genau den Job übernimmt, den wir dort damals gemacht haben. Und der macht den, ohne danach kotzen zu müssen. Und – und das ist daran nicht ganz so geil – der macht den halt auch, ohne dafür gut bezahlt zu werden. Wobei, so ehrlich will ich sein, der halt auch keine Pakete durch die Lüfte wirft, wie damals jeder von uns. Für etwaige Schäden kam nämlich der Arbeitgeber auf.
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