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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Der Kapitän des Schiffes, das immer noch im Suezkanal quersteckt, malte vorher einen Penis ins Meer

Die »Ever Given« steht immer noch quer im Suezkanal, blockiert dort den kompletten internationalen Schiffsverkehr, alle Meme-Maschinen explodieren ob dessen. Jetzt stellt sich raus: der Kapitän des Schiffes hat vor seinem folgenschweren Faux Pax einen Penis ins Meer gemalt. Oder besser: den dort ins Meer gefahren. Und sonderlich gut sah der nicht aus…

Am Tag nach der Havarie macht der Frachter nun wieder Schlagzeilen – mit einem sonderbaren Video. Es zeigt die Bewegungen des Schiffs, die der elektronische Tracker aufgezeichnet hat, als der Kapitän auf das Signal zum Einlaufen in den Kanal wartete. Was anfangs wie sinnfreies Kritzeln wirkt, fügt sich im Zeitraffer des Videos zu einem deutlich erkennbarem Bild: Das 400 Meter lange Schiff malte einen noch längeren Penis in das Meer.


(Direktlink)

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Ein TikTok Video entsteht

Soll mal keiner sagen, dass TikTok-User nicht auch verdammt kreativ sein können. Das hier ist ziemlich beeindruckend, finde ich. Auch wenn mich das nicht zu einem TikTok Account motiviert.

https://twitter.com/KevOnStage/status/1371304640772407298

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Wo sich Boards of Canada ihrer Samples bedient haben

Kennt ihr dieses wohlige Gefühl, wenn in irgendeinem Mix oder einer Playlist ein Track von Boards of Canada auftaucht? Zumindest mir wird es dann immer ganz warm ums Herz. Wirklich immer.

Bei Eightminutesupsidedown hat man mal geguckt, wo genau die beiden Schotten ein Teil ihrer Samples herhaben und das ist ja eh immer recht spannend, weil manchmal halt auch überraschend. Offenbar sind sie große Fans der Sesamstraße. Erstmal BoC anwerfen.


(Direktlink, via Johannes)

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Ab Freitag im Video-Stream: Meeresrausch Festival at Subground.org (u.a. mit uns)

Ich weiß gar nicht, wann wir das letzte Mal soOo dermaßen nervös waren wie heute. Das ist alles so lange her, ganz große Vermissung. Und dann stehst du da und sollst vor keiner Crowd ein Set spielen. Auf einer Funktion One, die eigentlich nur wir hören können und mit allerhand Kameras um uns herum. Schon ganz vergessen, wie laut Musik sein kann, wenn sie darf. Und wie glücklich das machen kann, dieses Drücken der Bässe. Wir haben uns vor Aufregung fast in die Hose gepinkelt. Auch weil halt keine Crowd da war. Aber am Ende war es wunderschön. Wir hätten das gerne mal wieder in echt. Wenn es dann möglich sein wird.

Kurzer Break, weil mir das hier sehr, sehr wichtig ist.

Rudi und ich haben seit einem Jahr keinen regulären Gig mehr gespielt und wissen beide, wie sehr wir diese Momente lieben. Sie blieben jetzt lange aus und fehlen uns sehr. Andere haben natürlich ganz andere Sorgen, die ich mit den unseren nicht vergleichen mag. Ist eher so eine ganz persönliche Kiste. Aber auch in der muss man ja mal wühlen und das fühlen dürfen. Weil die steht da halt aktuell ganz unaufgeräumt in einem der Räume, durch die man täglich läuft, ohne die Möglichkeit wahrnehmen zu können, diese mal zu sortieren. Dabei wäre es schön, wenn es dazu mal wieder die Möglichkeiten geben würde. Haben wir nicht, soll so sein, bin ich auch okay mit. Im Sinne aller. Und trotzdem fehlt das.

Jedenfalls waren wir vor gut drei Wochen auf dem von uns so geliebten Gelände des Meeresrausch-Festivals, um Teil einer Video-Aufzeichnung sein zu können, die unter anderem genau das zeigen sollte, was dieses außergewöhnliche Lieblingsfestival für uns ausmacht. Liebe durch und durch.

Wir kamen an, wurden getestet und wurden vor unserer Abfahrt von dort nochmal getestet. Wie alle da Anwesenden negativ. Rudi und ich sind so genannte „Premium-Kontakte“, weshalb wir auf Masken verzichtet haben. Wir sehen uns eh 2-3 mal die Woche. Und man hatte uns überraschend den Opening-Slot für den Flyingfleur überlassen. Einer von Vieren. Um so einen Teil dessen zu präsentieren, was für das für uns liebste Festival von allen ausmacht. Wir waren aufgeregt as fuck, aber haben natürlich trotzdem nicht nicht zusagen wollen. Und uns vorbereitet wie nie zu vor. Wobei wir uns eigentlich noch nie für einen Gig wirklich vorbereitet haben. Für diesen schon. Und vielleicht ist dieses Set auf 106 BPM eines der besten, was wir je aufgenommen haben. Ich habe es mittlerweile mehrfach auf dem Rad gehört und liebe es mehr als nur ein bisschen.

Und bevor ich mich jetzt hier komplett emotional zerfasere: das Meeresrausch steht neben dem Fühl der Gesamtheit seiner Großartigkeit für vier Floors und jeder Menge geiler Menschen. Auf dem Flyingfleur (hier unserer Part), der Laguna Matata, dem Kinkerlitzchen und dem Schipp an Land. Ich liebe einfach alle Floors dort. Und alle, die diese zu dem machen, was sie sind. Freiräume mit jeder Menge Bass für alle. Mit dem Hosting und der Video-Expertise von Subground.org.

Und wenn ihr Bock drauf habt, könnt ihr ab Freitag Teil davon sein. Und vielleicht und hoffentlich dann ja auch mal wieder in echt. Wir werden da sein. Versprochen. Bis dahin lasst dem Meeresrausch und Subground ein paar Bucks dort, wenn ihr könnt und wenn ihr wollt. Die können das gebrauchen. Auf dass wir mal wieder gemeinsam tanzen können…

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