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Polizei lässt See auspumpen, um Leiche zu finden

(Symbolfoto: Couleur)

Vor 25 Jahren verschwand in Bremen eine junge Mutter. Ein Jahr später fischte ein Angler aus dem bei Bremen gelegenen Tietjensee eine mit Steinen beschwerte Tüte aus dem See. In dieser fanden sich persönliche Gegenstände der Frau und ihr Verlobungsring. Die Staatsanwaltschaft hat nun die Ermittlungen wieder aufgenommen und lässt den 35 Millionen Liter fassenden See auspumpen.

Polizeikräfte haben mit den Abpumparbeiten an dem bei Bremen gelegenen Tietjensee begonnen. Die Ermittler hoffen, die Leiche einer vor 25 Jahren verschwundenen jungen Frau zu finden. „Die Arbeiten haben begonnen, das Wasser läuft jetzt“, sagte ein Polizeisprecher.

Nach seiner Einschätzung könne es zwischen drei und fünf Tagen dauern, bis der etwa 260 Meter lange und 83 Meter breite See leergepumpt ist. Dann sollen Fahnder den freigelegten Morast auf der Suche nach möglichen versenkten Beweisen durchwühlen. Hintergrund sind Ermittlungen gegen den früheren Lebensgefährten der Frau.

3 Kommentare

  1. odra7. Oktober 2018 at 11:37

    wann pumpen wir das mittelmeer aus? ach nee… sind ja afrikaner

  2. johannes7. Oktober 2018 at 11:39

    Da stellt sich schon die Frage der Verhältnismäßigkeit, was ist denn aus den guten alten Tauchern geworden? Mit dem lehr pumpen des Sees wird ja auch gleich das Ökosystem zerstört bzw. empfindlich gestört und das alles wegen einem Verdacht.

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