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Schlagwort: Covid-19

Doku über illegale Raves in Berlin während der Pandemie: Rave und Rausch

Eine rbb-Doku über illegale Raves in Berlin und Brandenburg, während nicht nur Clubs gänzlich geschlossen sind. Ich tue mich schwer damit, das wertfrei zu sehen. Ich versuche wirklich, mich an die aktuellen Vorgaben zu halten, weiß dass das nicht immer einfach ist und erwische mich halt auch mal dabei, Dinge zu tun, von denen ich weiß, dass diese aktuell nicht richtig sind. Aber: ich würde halt gerade auf keinen Rave gehen, so sehr mir das auch fehlen mag.

Die Pandemie sorgt dafür, dass ausgerechnet die Subkultur verschwindet, die Berlin wie keine zweite nach außen repräsentiert: die elektronische Clubszene. Normalerweise dienen 140 Clubs als Anlaufstellen für feierwütige Berliner und Berlinerinnen, Läden wie das „Berghain“ oder das „Sisyphos“ genießen einen weltweit einzigartigen Ruf.

Doch seit März 2020 haben diese Clubs geschlossen – und die elektronische Szene verlagert sich auch in den Untergrund. Eine Schlüsselfunktion nimmt dabei die App Telegram ein. Sie bietet offenbar eine digitale Infrastruktur, die Feiernde vernetzt, Drogenlieferungen vereinfacht und die Arbeit der Polizei erschwert.


(Danke, Jan!)

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In New York verteilen Aktivisten Joints an Coronageimpfte

(Symbolfoto: cheifyc)

Vor gut drei Wochen hat das Parlament des US-Bundesstaats New York den Weg für die Legalisierung von Marihuana freigemacht. Nun stehen Aktivisten am Union Square und verteilen für die Aktion »Joints for Jabs« kostenlose Joints an bereits gegen Covid geimpfte Interessenten.

»Es ist das erste Mal, dass wir hier sitzen und legal Joints an die Leute verteilen können«, sagte Mitorganisator Michael O’Malley der Nachrichtenagentur AFP. »Wir unterstützen die Impfanstrengungen auf Bundesebene. Aber wir versuchen auch, sie dazu zu bringen, landesweit Gras zu legalisieren.«

Ich habe für meine Erstimpfung derlei Motivation nicht gebraucht, aber wenn es denn hilft.

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„Querdenker“ stehen lassen

In Berlin treffen sich gerade Tausende, um gegen die bundeseinheitliche „Corona-Notbremse“ zu demonstrieren, die heute im Bundestag beschlossen werden soll. Die „Querdenker“ reisten aus ganz Deutschland an – und es hätten durchaus noch mehr sein können.

Twitter-User Gerhard Torges hat sich nach eigenen Angaben mit anderen zusammengetan und sich in einer Telegram-Gruppe mit einigen der Knetbirnen zu Fahrgemeinschaften verabredet, bei denen sie selber als Fahrer fungieren wollten. Dann haben sie die Leute dann dort einfach stehen lassen. Vielleicht warten einige ja immer noch.

Hier der Thread dazu.

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Über ein kleines Restaurant in NYC während der Pandemie

Kein spektakulärer aber nahegehender Kurzfilm über die Betreiber des „Spicy Village„, eines kleinen chinesischen Restaurants in New York City während der Pandemie, das als Beispiel für so einige Gastronomen im letzten Jahr stehen dürfte.

The restaurant’s owner, Wendy Li, runs the cult favorite with her husband and two children; they’ve earned accolades from the likes of celebrity chefs, the Village Voice, and the Michelin Guide. Before the pandemic, the line went out the door virtually every night. … Spicy Village’s future is under threat. They desperately need a show of support from New York’s noodle-lovers.

(Direktlink, via Laughing Squid)

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Party-Livestream sorgt für Polizei-Großeinsatz

(Foto: TheDigitalArtist)

In Berlin Friedrichshain sorgte ein Party-Livestream am Samstagabend für einen Großeinsatz der Polizei. Eine „besorgte“ Frau meldete sich über den Notruf bei der Polizei. Sie hatte bei Facebook einen Livestream gesehen, der eine Party mit 200 Gästen zeigte. Die Polizei rückte aus und fand: nichts.

Die Polizei reagierte sogleich und rückte mit einem Großaufgebot mit Beamten aus unterschiedlichen Abschnitten – bei der erwarteten Anzahl von Personen eine normale Vorgehensweise – zu dem Club in Friedrichshain aus. Es war bereits Musik aus dem Club zu hören. Die Polizisten umstellten das Gebäude und klingelten an der Eingangstür. Zunächst tat sich nichts. Ein Blick durch die Fenster war ebenso nicht aufschlussreich. Ein Verantwortlicher öffnete schließlich die Tür und ließ die Beamten das Gebäude durchsuchen. Das dauerte nur wenige Minuten, denn sie konnten nichts vorfinden. Es stellte sich nämlich heraus, dass die Party, die die Frau mitverfolgen hatte, keine „echte“ Party war, sondern lediglich ein Livestream mit DJs. Die rund 200 Gäste waren alle virtuell zugeschaltet und verfolgten die Party höchstwahrscheinlich aus ihren Wohnungen mit. Es handelte sich sogar um eine offiziell angekündigte Internetveranstaltung, die die Nutzerin offenbar falsch verstanden hatte.
Die Polizisten zogen sich mit einer Entschuldigung wieder zurück und die virtuelle Corona-konforme Technoparty durfte weiterlaufen.

(via Jens)

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