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Rezo in der New York Times

Das Geile am Internet ist ja, dass es keine Grenzen kennt. Also zumindest außerhalb von Nordkorea oder China und so. Davon weg, fließt das alles (noch) und bricht sich Damm um Damm. Und so ist Rezo mit seinem „Zerstörungsvideo“ in der New York Times gelandet: Youth’s Video Takes Aim at Merkel’s Party in Run-Up to European Elections. Ich lehne mich zurück und sage wertfrei in den Raum: „Leute, da passiert was.“ Ich find’s gut.

The video is a master class in online civic engagement. Clad in an orange hoodie and gray baseball cap, the narrator, who says he is 26, unfurls his attack point by point, apparently while sitting in his workroom study with guitars and keyboards in the background. His real identity and hometown are unclear, but he says he is a YouTube music producer.

The video employs easy-to-watch cuts, sound effects and graphs and, in a style commensurate with German youth culture, uses much English slang.

(via Volker)

2 Kommentare

  1. seimen26. Mai 2019 at 09:59

    Habe das Rezo Video nicht gesehen weil ich meine Wahl schon getroffen habe. Finde es aber eigenartig das scheinbar viele glauben, dadurch das sich jetzt die Jugend beweget alles besser wird.
    Persönlich habe ich weder im Beruf noch Privat viel mit jüngeren Wählern zu tun. Aber nicht wenige von denen, wenn ich den mit welchen zu tun habe, und mit denen man dann mal ein wenig gesprochen hat haben eher rechte wenn nicht sogar rechtsextreme Ansichten. Kann natürlich sein das die jungen Leute woanders viel cooler und aufgeklärter sind.
    Aber sich schon jetzt hinzustellen und die Hände zu reiben weil „Hauptsache Veränderung“…würde mich nicht wundern wenn da nach den ersten Hochrechnungen bei einigen das böse erwachen kommt.
    Schlimmer geht immer!

    Hoffentlich habe ich Unrecht.

    • Dnl27. Mai 2019 at 13:39

      Keine Ahnung wo du wohnst, aber das hört sich ziemlich ecklig an. Auch ich kenne nen Haufen die rechte Ansichten haben. Meist die Jugendlichen aus den Dörfern oder viele in der Berufsschule die gern mal mit Heil den Lehrer begrüßen und dem isses nicht egal aber er kann nichts machen.
      Trotzdem kenne ich zum Glück noch einen riesen Haufen der nicht als kleines Kind in die Backpfeifenmaschine gefallen ist und sich politisch Gedanken für alle Menschen die hier leben macht.

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