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Schlagwort: Internet

Die international am meisten besuchten Websiten in den Jahren von 1996 bis 2019

Ich mag derlei Datenvisualisierungen außerordentlich gerne. Wobei ich ich gerade nicht ganz genau weiß, wo konkret die Daten hierfür herkommen, und wie verlässlich die am Ende tatsächlich sind. Aber gefühlt passt das für mich so gerade. Man beachte den kurzfristigen Auf- und Abstieg von MySpace und den Lauf von Facebook. Den von YouTube sowieso.

Wird sich gemessen daran wahrscheinlich in gar nicht mal all zu langer Zukunft auch wieder drehen. Ohne das irgendwer von uns gerade wissen kann, in welche Richtung genau… That’s the internet.


(Direktlink)

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Der Welt am längsten sendende Webcam geht offline

Im Jahr 1994 gingen Jeff Schwartz und Dan Wong mit ihrer aus San Francisco sendenden FogCam online. 25 Jahre lang gab es dort bis heute vom Campus der San Francisco State University alle 20 Sekunden ein Foto-Update. Die FogCam ist damit wohl die am längsten in Betrieb befindliche Webcam in der Geschichte des Internets. Am 30. August geht die am längsten arbeitende Webcam der Welt nun offline. Schwartz und Wong haben sich entschieden, sie abzuschalten.

„Our webcam is a throwback to the early days of the Internet when anyone could do anything,“ Schwartz said.

The webcam will be switched off on August 30, but Schwartz says the website itself will be kept up „for sake of posterity.“

(via BoingBoing)

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Wie das frühe Internet verschwindet

Wir wissen mittlerweile alle, dass der Spruch „Das Internet vergisst nie.“ ziemlicher Quatsch ist. Jeder, der schon mal irgendwelche Inhalte bei Drittanbietern geparkt hat, die dann den Sack zugemacht haben, ohne das man vorher alles wieder auf seine Festplatte kopiert hat, kann davon ein Lied singen. Die Inhalte sind dann halt weg – und bald auch vergessen.

Genau so könnte es den Anfängen des Internets gehen, die nach und nach aus dem selbigen verschwinden. Ein paar Netz-Nostalgiker haben sich nun zusammengetan, um Teile der Anfänge des Netzes für die Nachwelt festzuhalten. Unter anderem mit einem Webrecorder und einem Tumblr. Quartz hat sich das mal genauer angesehen.

The early web looked different than it does today. In the 1990s, the internet was intimate and a bit amateur. Websites were made by everyday people on their personal computers, desktops, with very minimal knowledge of coding or HTML needed. Software becomes obsolete — Flash which made much of the early web run, will be shut down in 2020. People stop paying for domain names.
Companies like Netscape or GeoCities or MySpace that host websites and online communities go out of business, or get sold (to Yahoo! for example). The internet is not forever, it can break and disappear. Olia Lialina and Dragan Espenschied are part of a growing group of people who preserve and archive our online digital history. They see the web from the 90s and 2000s as an artifact, at times, even, Net Art.


(Direktlink, via FernSehErsatz)

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Hessen: Wespen legen Internet in einem Ort lahm

(Foto: skeeze)

Wespen sind ohnehin nicht die liebsten Begleiter des Sommers, im mittelhessischen Leun haben sie jetzt etwas getan, das ihren Ruf unter den dortigen Anwohnern nicht sonderlich verbessern dürfte. So haben sie in einem Verteilerkasten, der Teile von Leun mit Internet versorgt, ein Nest gebaut, was zur Folge hatte, dass das Internet eben nicht mehr verteilt werden konnte. Ein Techniker ist informiert, will aber erst kommen, wenn Kammerjäger jegliche Tiere entfernt haben.
(Danke, Obi!)

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Rezo in der New York Times

Das Geile am Internet ist ja, dass es keine Grenzen kennt. Also zumindest außerhalb von Nordkorea oder China und so. Davon weg, fließt das alles (noch) und bricht sich Damm um Damm. Und so ist Rezo mit seinem „Zerstörungsvideo“ in der New York Times gelandet: Youth’s Video Takes Aim at Merkel’s Party in Run-Up to European Elections. Ich lehne mich zurück und sage wertfrei in den Raum: „Leute, da passiert was.“ Ich find’s gut.

The video is a master class in online civic engagement. Clad in an orange hoodie and gray baseball cap, the narrator, who says he is 26, unfurls his attack point by point, apparently while sitting in his workroom study with guitars and keyboards in the background. His real identity and hometown are unclear, but he says he is a YouTube music producer.

The video employs easy-to-watch cuts, sound effects and graphs and, in a style commensurate with German youth culture, uses much English slang.

(via Volker)

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