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Schlagwort: 1990’s

CeBit Home 1998

Ich war berufsbedingt in den 00er Jahren mal auf der CeBit und weiß bis heute nicht genau, was ich dort eigentlich sollte. Vielleicht gab es damals so einen Vibe, dass man dort einfach mal gewesen sein müsste – viel gegeben jedenfalls hat mir das damals nicht. Alles sehr Business-orientiert, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

Hier ein Video von der CeBit Home 1998. 3sat war da und alles daran wirkt gemessen an heute sehr schön unschuldig und entspannt.


(Direktlink, via Zwentner)

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Prenzlauer Berg nach der Wende 1991

Ich habe ein ziemlich tiefe Verbindung zum Prenzlauer Berg. Während meiner ersten Ausbildung zum Maler/Lackierer Anfang der 1990er Jahre habe ich ihn genau so vorgefunden, wie diese Aufnahmen hier zeigen. Komplett desolat, marode as fuck. Wir sind dann darein, haben Fassaden aufgehübscht, Treppenhäuser saniert, Wohnungen tapeziert und die Stuckdecken ins damalige Jetzt zurückgeholt. Und immer wenn ich heute mal in Prenzlberg unterwegs bin, muss ich daran denken wie krass hart sich das alles verändert hat. Und ich war zu der Zeit irgendwie Teil davon. Ganz ohne zu wissen, wohin sich das alles mal entwickeln würde.

Ich war damals schon voll in diesem Berliner Techno-Zirkus unterwegs und dann gab es dort in Prenzlberg, in einem komplett kaputten Altbau, eine Wohnungstür mit genau diesem Aufkleber. Never forget. Und das gehört für mich irgendwie alles zusammen.

Wie sah der Prenzlauer Berg unmittelbar nach der deutschen Wiedervereinigung aus? Diese Ausschnitte aus einer Reportage von 1991 zeigen einen Stadtteil im Umbruch: verfallene Altbauten, marode Hinterhöfe, leerstehende Wohnungen und eine Bevölkerung zwischen Hoffnung und Sorge.

Über 145.000 Menschen leben damals im dicht besiedelten Bezirk Prenzlauer Berg. Tausende Wohnungen gelten als dringend sanierungsbedürftig. Während Politik und Wirtschaft über die Zukunft des Viertels diskutieren, fürchten viele Bewohner*innen steigende Mieten und die Verdrängung aus ihrem Kiez.


(Direktlink)

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Die Smashing Pumpkins mit einer Akustikversion von „Mayonaise“ im Jahr 1993

Wo wir gerade bei akustischen Gitarren sind: Am Abend vor der Veröffentlichung ihres Albums „Siamese Dream“ im Jahr 1993 spielten The Smashing Pumpkins eine Akustikversion des Songs „Mayonaise“ bei einem Auftritt im Plattenladen Tower Records in Chicago. Ein paar Jahre später sind die Frau des Hauses und ich mit unserem E-Kadett Kombi zu genau jenem Album durch halb Europa gefahren. Scheiße, ist das lange her!


(Direktlink, via Laughing Squid)

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Björk – Full concert | Live at Pinkpop 1994

Schöne Perle aus den 1990er Jahren: Björk auf dem niederländischen Pinkpop Festival 1994. Ihr Album „Debut“ war im Sommer davor erschienen und wie es rückblickend aussieht, war ich nicht der einzige, der das als außerordentlich gut empfand.

Today, Whit Sunday 2026 we celebrate the 56th Anniversary of the festival with this historic performance of Björk, which took place on May 23, 1994, yesterday 32 years ago, her only performance at the festival.


(Direktlink)

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Underground Tapes Radio 01: Matthew Herbert at A-Club, Moskau, 09.01.1999

Die Leuddies von Downtempo, Baby! haben mit Underground Tapes Radio (UTR) eine Mix-Serie gestartet, die alte Kassetten mit dem damaligen elektronischen Sound ins Heute holt. Dabei soll es weniger um Nostalgie als mehr um Kontext gehen. Den Start macht dieses Set, das kein Geringer als Matthew Herbert 1999 im Moskauer A-Club gespielt hat, wohl ohne seine Einwilligung aufgenommen, was ihm nicht ganz so gut gefiel.

This recording comes from a rare night in Moscow, at A-Club — January 1999. It survived almost by accident.

As Anton Kubikov once told me, when Herbert realized the set was being recorded, he wasn’t happy. He started pushing the low end, overloading the bass, trying to disrupt the tape. Anton, at the sound desk, carefully pulled it back. A quiet duel — artist vs tape recorder.

What remains is more than a DJ set — it’s a raw fragment of a moment when a new sound was emerging, long before the idea of digital permanence.

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