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Schlagwort: 80s

Podcast: Wie war das im Osten? / Punk in der DDR

Hörenswerte und kurzweilige zwei Stunden mit und über Jana Schlosser, die über ihre Zeit in der DDR spricht, in der sie Punk war: Wie war das im Osten? / Punk in der DDR. Mal wieder ein schönes Beispiel dafür, dass Punk in der DDR immer mehr war als nur eine Mode. Und es war dort wirklich nicht ganz ungefährlich Punk zu sein. Sie ging dafür in den Knast.

Jana Schlosser war eine der wenigen Frauen in dieser Szene. In unserem Podcast „Wie war das im Osten?“ erzählt sie, wie sie als Teenager in Halle zum Punk kam – und welchen Widerständen sie sich damit aussetzte. Fremde Leute beschimpften sie, ihre Eltern warfen sie raus. Außerdem rückte sie schnell ins Visier der Staatsmacht.


(Direkt-MP)

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Hochkant TV-Sendung in der ARD 1981

Es gibt mittlerweile durchaus nachvollziehbare Gründe für vertikales Filmen. Einer ist, dass Videos, so wie mit dem Telefon gefilmt auch auf solchen wieder angesehen werden sollen und wollen. Für manche dann unnötig, die Dinger zu drehen. Können wir Alten doof finden, hat sich letztendlich in der Nutzung jedoch schon jetzt durchgesetzt. Ich gehe davon aus, dass dem so bleiben wird.

Hochkant auf dem Fernseher ist da etwas schwieriger, denn wer will schon seine Glotze drehen müssen. Experimentiert wurde aber offenbar dennoch schon mal damit, wenn auch sicher nicht ganz ernstgemeint. Hier 1981 in der ARD:


(Direktlink, via Dennis)

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Die vielleicht derbste Synth-Performance aller Zeiten

Starten wir mit ganz, ganz viel Power ins Wochenende.

Ich muss zugeben, dass ich bisher noch nie irgendwas von Mario Mathy gehört habe, immerhin aber hat er eine nicht ganz kurze Discography. Und er hat dieses Video zu seiner akustischen Synth-Pop-Orgie „Jumping Dance“, das gerade rumgeht und das ihn auf jeden Fall sehr berühmt machen sollte, denn so etwas hat die Welt noch nicht gesehen.

Eine Synth-Performance für die es keine Vergleiche gibt. Am Strand, mit Pferd, 100.000 Kilo Energie, für die man in den 90ern mindestens 36 Pillen hätte nehmen müssen und das alles ganz ohne Kabel. Ein beispielloses Outdoor-Synth-Spektakel.


(Direktlink)

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Wenn du vier Stunden am Flughafen festhängst, kannste auch schon mal Tanzvideos im 80’s-Stil aufnehmen

Als ich das letzte Mal für vier Stunden auf einem Flughafen festhing, hatte ich nach einer durchzechten Nacht 2,5 Stunden Schlaf und dann den Kater meines Lebens, den ich unerwartet im Sicherheitsbereich von Heathrow streicheln musste. Der Flieger hatte derbe Verspätung. War kein Spaß.

@katiemgould verpasste die Tage ihren Flug in Atlanta und musste deshalb vier Stunden auf ein anderes Flugzeug warten. Und weil sie offenbar keinen Kater und keinen Bock darauf hatte, dort irgendwie einfach nur so rumzugammeln, hat sie Tanzvideos im Stil der 80er aufgenommen. Zu „You Make My Dreams“ von Hall & Oates. Kann man so machen. Mit Katze! Klar.


(via BoingBoing)

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Doku: Sechs Tage Eiszeit – Der Katastrophenwinter 1978/79

Ich kenne ein paar der Erinnerungen meiner Großeltern an diese Tage. Sie lebten im Norden der DDR und sprachen hin und wieder über die kurze Eiszeit 1978/79. Ich las da dann immer wieder mal drüber und sah mir Dokus an. Auch weil deutlich wird, wie sehr wir von der Energieversorgung abhängig sind, wenn das Wetter mal extremer wird als eigentlich gedacht. Und auf einmal kann alles auf Kipp stehen. So wie in diesem Winter gerade in der damaligen DDR.

Der MDR hat nun eine neue, sehr sehenswerte Doku über die extrem aufregenden Tage im Winter 1978/79 und zeigt diese in seiner Mediathek.

Es ist ein Winter-Sturm, der aus dem Nichts zu kommen scheint. Zum Jahreswechsel 1978/79. Eine Schneehölle, die acht Meter hohe Schneewehen auftürmt, die Wellenkämme gefrieren lässt, die Menschen und Autos verschluckt und ungeahnte Kräfte freisetzt. In Mitteleuropa gefriert das normale Leben bei zwanzig Grad unter Null. Sechs Tage in Eis und Schnee. Es ist ein Schneesturm, der Geschichte schreibt.

Die neue Dokumentation des MDR erzählt die Ereignisse der sechs Katastrophentage zum Jahreswechsel 1978/79 in der DDR und in der Bundesrepublik. Aus neu erschlossenem Archivmaterial, unbekannten Amateurfilmen, historischen Fotos und Berichten beeindruckender Zeitzeugen entsteht ein detailliertes, facettenreiches und chronologisch exaktes Bild der Ereignisse von damals. Aufwendige Animationen verdeutlichen die einmalige Wetterkonstellation und beschreiben eindrucksvoll, wie zwei extrem unterschiedliche Luftmassen in der Mitte Europas aufeinander prallen und zum Chaos führen. So ist dieser dramatische Wintereinbruch noch nicht erzählt worden.

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Übersicht über Erscheinungsformen „negativ-dekadenter“ Jugendlicher in der DDR

Eine kleine Übersicht darüber, wie man beim Staatsapparat der DDR Jugendliche und ihre Subkulturen zu klassifizieren versuchte. Klar jedenfalls ist, dass jede Zugehörigkeit von Jugendlichen in etwaigen Subkulturen von Staatsseite alles andere als gern gesehen und durchaus beobachtet wurde. Deshalb waren Punks, Grufties, Blueser und alle anderen, die sich in der DDR einer Jugendkultur zugehörig fühlten, immer etwas anderes, als jene, die das im Westen für sich beanspruchten, wo das, bis auf die Nachbarn, kaum jemanden sonderlich tangiert hat.


(via reddit)

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Tüp entdeckt 1981er Lamborghini Countach in der Garage seiner Oma

Redditor eriegin hat in der Garage seiner Oma einen Lamborghini Countach aus dem Jahre 1981 gefunden. Geparkt neben einem nicht jüngerem Ferrari 308. Und er hat eine Erklärung dafür:

My late grandpa bought it for his exotic car rental business in 1989, but after insurance costs became too high for him to operate the company, he kept the car (and many others including the Ferrari 308 in front of the Lambo) outside/in leaky garages for 20+ years instead of selling them. Don’t ask me why, I have no clue.

Jetzt hat er zwei neue alte Gebrauchtwagen.

(via vintage everyday)

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