Eisbären haben eine kleine, lange schon verlassene Stadt auf einer Insel in der Tschuktschensee an der Ostküste Russlands übernommen. Dafür mussten sie niemanden vertreiben. Die Häuser waren verlassen. Sie wurden einst von Arbeitern einer inzwischen stillgelegten Polarforschungsstation bewohnt.
Am 17. Dezember 1943 wurden die Bewohner des Dorfes Tyneham in Dorset aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen, mit dem Versprechen, nach dem Krieg zurückkehren zu können. Dazu kam es nicht. Das Gebiet wurde auch in Friedenszeiten für Armeezwecke verwendet. Das Tyneham Manorhouse wurde 1967 abgerissen. Weitere Gebäude wurden durch Granatenbeschuss zerstört. So ist Tyneham heute nur noch ein Relikt aus wenigen Bauernhausruinen und einer noch intakten Dorfkirche. Hier ein BBC Bericht aus dem Jahr 1970.
Im Jahr 1962 kaufte die Familie des Unternehmers Mario Bagno alle Aktien der Firma Real Consonno Brianza, was die Familie zur Eigentümerin von Consonno machte. Beinahe alle Gebäude wurden abgerissen, mit Ausnahme der San Maurizio geweihten Kirche, dem Pfarrhaus, einem angrenzenden Haus und dem kleinen Friedhof. Alle Bewohner mussten die Stadt verlassen. Es entstand ein Vergnügungsort nach dem Vorbild von Las Vegas. Nach einem Erdrutsch auf der Zufahrtsstraße im Jahr 1976 war der Ort nicht mehr zugänglich, heute ist er eine Geisterstadt. Dieser Gentleman hier ist 2021 mal hingefahren und hat sich umgesehen.
Alles andere als glamorös und irgendwie creepy. Aber irgendwie auch so, wie man sich das geprägt durch Filme so vorstellen würde. Hashtag „Horror“ passt da schon sehr.
Exploring an abandoned Scottish canabis farm which is hidden from view underground. I could smell the remains of the grow before the door was even opened.
There are 2 large grow rooms, kitchen and living quarters, as well as a shower and on site toilet.
„Slice of Life“ ist ein abendfüllender Dokumentarfilm über den amerikanischen Traum aus der Perspektive ehemaliger Pizza Hut Filialen, die mittlerweile in alles Mögliche umgewandelt wurden – von Bars über Kirchen und Süßwarenläden bis hin zu Cannabis-Verkaufsstellen.
A contemporary portrait of America, observed within the walls of former Pizza Hut buildings across the country. These nostalgic spaces hold memories of a bygone era, but through the power of transformation, they provide something new and special for the communities that continue to flow through them.
Kurze „Room tour“ durch den größten verlassenen Atomschutzbunker Europas.
In this video, we take you inside the largest nuclear bunkers in Europe – a massive underground complex built to protect thousands from nuclear, biological, or chemical attacks. It was originally constructed using a network of pre-existing tunnels from World War II, then expanded and reinforced during the Cold War.
Was alles so leer steht. Die japanische Insel Hashima zum Beispiel.
1959 wurde mit 83.476 Einwohnern pro km² eine der höchsten jemals aufgezeichneten Bevölkerungsdichten der Welt festgestellt. Für jeden Arbeiter standen Wohnräume mit ca. 9,9 Quadratmetern, für Verheiratete mit Familien doppelt so große Räume zur Verfügung. Toiletten, Bäder und Küchen wurden gemeinschaftlich genutzt. Die Infrastruktur wurde laufend ausgebaut, aufgrund der begrenzten Fläche auch vielfach unterirdisch. Neben den Wohn- und Verwaltungsgebäuden existierten auch Tempelanlagen und Schreine, eine Polizeistation, ein Postamt, Badeanstalten, eine Kläranlage, ein Kindergarten, Grund- und weiterführende Schulen, eine Turnhalle, ein Kino, Gaststätten, eine Kegelbahn, 25 Geschäfte, ein Hotel, ein Krankenhaus, ein Swimming-Pool und ein Bordell; lediglich ein Bestattungswesen fehlte.
Und noch eine Zeitkapsel. Unter Wasser. Feuerwehrtaucher müsste man sein.
Mitten in Berlin, vor dem Brandenburger Tor, befindet sich ein Bunker aus der Nazi-Zeit. Er gehörte zum alten Hotel Adlon. In dem Luftschutzbunker versteckten sich Hotelgäste, Diplomaten und NS-Funktionäre während der Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg. Später geriet er in Vergessenheit und steht nun fast komplett unter Wasser. Feuerwehrtaucher haben den Bunker für uns mit einer Kamera besucht.
Ein, wie ich finde, wahnsinnig spannendes Konzept in Form einer Kunstausstellung im Herzen Berlins: The Dark Rooms Hotel. In der Zeit vom 11.04. bis zum 11.05. 2025 eine letzte Gelegenheit, ein altes, verlassenes Hotels zu erkunden, das kurz nach dieser Ausstellung abgerissen wird. Auf 10 Leveln erschaffen 15 internationale Künstler:innen Licht- und Soundinstallationen. Die Werke erzählen Geschichten, die sonst im Verborgenen bleiben würden – Themen, die wir vermissen und die unsere Gesellschaft zu übersehen scheint. Diese werden erstaunen, manchmal verwirren und Mut zusprechen.
Das Hotel wird zur Zeitkapsel. Die stummen Flure, mit ihren dicken, abgenutzten Teppichböden, dämpfen die Schritte und lassen die Besucher:innen fast lautlos durch die verwaisten Korridore gleiten. Die Dunkelheit schärft dabei die Sinne. Ohne klare Orientierung erkunden die Gäste die Ebenen, entdecken immer wieder versteckte Räume, in denen sich audiovisuelle Installationen befinden. Die meisten der Arbeiten sind Premieren und werden in Berlin zum ersten Mal gezeigt.
Um welches Hotel es sich handelt, wird erst 48 Stunden vorher bekannt gegeben. Die Tickets sind aufgrund der kurzen Laufzeit stark limitiert. Der Vorverkauf startet am 01.03.2025, aber ihr könnt hier unabhängig davon 2×2 Tickets gewinnen.
Wer sich das, so wie ich, nicht entgehen lassen möchte, hat hier jetzt die Möglichkeit 2×2 Tickets für The Dark Rooms Hotel zu gewinnen. Die kosten nichts außer einen Kommentar, den Ihr unter Angabe einer gültigen Mail-Adresse hinterlassen müsst. Sollten das mehr als zwei Leute tun, entscheidet wie immer Random.org, an wen die Tickets gehen. Die Verlosung endet am 04.03.2025 um 14:00 Uhr, die Gewinner werden per Mail benachrichtigt.
Ich glaube mich daran erinnern zu können, einmal in dem beeindruckenden Bau des Berliner ICCs gewesen zu sein. Es zu einer ITB Ende der 1990er Jahre und ein eher oberflächlicher Besuch, bei dem ich vom Haus nicht sonderlich viel sah. Seitdem fahre ich jährlich dutzende Male im Jahr daran vorbei und wundere mich immer, dass das Ding immer noch leer steht.
Die Leute von The B1M sind mal mit Kameras in das „größte verlassene Gebäude Europas“ und haben ziemlich beeindruckende und interessante Innenansichten gemacht.
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