Zum Inhalt springen

Schlagwort: Ambient

Ambient im Schneesturm, der hier keiner ist: Daniel Imhof presenting „Quiet Drift“

Auch aufgrund der krawallartigen Berichterstattung der Knödelmedien bin ich heute im Homeoffice. Die Medien brauchen Klicks, die Menschen brauchen offenbar kollektive Angstzustände, die durch die Medien gerne bedient und dann von den Menschen gerne angenommen werden.

Jedenfalls habe ich es mir eigentlich recht romantisch vorgestellt, hier heute zu Hause in einem Schneesturm zu sitzen und dabei zum Ausgleich dieses so gar nicht stürmische Stück Musik von Daniel Imhof zu hören. Ich finde, das hätte aufgrund der Gegensätzlichkeit wahnsinnig gut zusammengepasst. Jetzt höre ich es ohne Sturm, ohne Schnee. Auch gut. Aber vielleicht kommt da ja noch was.

This ambient set brings together eleven previously unreleased pieces, created over the past five years in my studio on a farm near Bern.

Built from modular synthesis, slow-moving textures, and site-specific field recordings — the Chräbsebächli stream by the house, migrating birds crossing the Büsselimoos (a small, biodiverse wetland) — the music unfolds in a calm, meditative space.

Recorded as a form of sound research and deep listening, these pieces invite you into the same state of stillness they offered me while making them.

3 Kommentare

Ólafur Arnalds – Sunrise Session III with Sandrayati, RAKEL & Salóme Katrín

Bleiben wir doch noch ein wenig besinnlich, weil es ja auch irgendwie ganz heimlich angenehm ist. Ólafur Arnalds hat am kürzesten Tag des Jahren ein paar Freunde eingeladen, um mit denen zu musizieren – und das ist ganz schön dolle schön geworden.

To celebrate the winter solstice I gathered a few friends and family members at home in Reykjavík. Sunrise Session III features Sandrayati, RAKEL and Salóme Katrín on vocals and 4 incredible string players, performing a few choice songs we felt fit the occasion.

On this shortest day of the year, this is our tribute to brighter days ahead. I truly hope you enjoy it. We loved making it.

Wishing you all wonderful holidays!


(Direktlink)

Einen Kommentar hinterlassen

Der das KFMW Adventskalender 2025 in einem Player

(Foto: Netti_Nu_Nu)

Und dann war er auch schon wieder vorbei. Toll, dass so viele Menschies da draußen das Ding immer noch so sehr zu schätzen wissen. In Zahlen lässt sich das mittlerweile nicht mehr beweisen, weil wir alle unser Nutzungsverhalten im Netz geändert haben. Weil wir alle weniger Seiten anklicken. Weil es seit Jahren weniger wird. Kurzer Blick in die Statistik, wobei 2019 hier nicht mal Peak war:

Das ist einer der Gründe, warum ich in den letzten Jahren immer an dem Sinn dieses Projekts gezweifelt habe. Aber dann bekomme ich grandioses Feedback von euch. Und die fantastischen Mixe, derer, die sie dabei haben wollen. Dass ihr euch so sehr darauf freut. Nach all den Jahren immer noch. Dass viele von euch dafür was zu geben auch gerne bereit sind. Danke dafür! Und so lange in 24 Tagen über 30.000 Menschen Mixe aus diesem, euren, Kalender anhören, muss der ja zu irgendwas gut sein. Und mir reicht dabei, euch dazu eine gute Zeit haben zu lassen.

Hier in Sammlung die 24 Kalendertürchen aus dem Jahr 2025, die alle für sich in meinen Ohren jeweils eine Perle sind. Kommt gut übers restliche Jahr! Und danke! Ihr wisst, wer ihr seid – und ich weiß das sehr zu schätzen. <3

12 Kommentare

Adventskalender 2025, Türchen #24: Zuurb – Angrboda

Zuurb beschreibt das, was er macht, als „Emotional electronic“: „Atmospheric, slow and sad music to bring people a bit of joy.“ Und das beschreibt sein Treiben außerordentlich gut. Wir haben uns ewig nicht gesehen, aber schreiben mindestens ein Mal im Jahr. Spätestens dann, wenn es um seinen Mix für den Kalender geht. Das hier ist sein mittlerweile 13. dafür. Krass gute Quote in der jetzt 21. Ausgabe. Und wie immer bei ihm mit ganz individueller Handschrift. Nur Zuurb selektiert Musik, wie Zuurb es tut. Immer eine Quelle der Emotionen. Auch derer, die ein bisschen traurig sein können. Ganz so wie das Leben. Das Leben in Klang. Verpackt für eine Reise zu sich selbst. Und dann kommt ein Beat…

Ich musste „Angrboda“ suchen, man kann ja nicht alles wissen. Nur damit ihr wisst, womit ihr es hier zu tun habt.

Angrboda (an Angrboða:„Angstbotin, -bringerin; Kummerbereitende“) ist in der nordischen Mythologie eine Riesin.

Sie gebiert in der Verbindung mit Loki drei Kinder: den Riesenwolf Fenrir, die Midgardschlange Jörmungand sowie die Totengöttin Hel. Wegen der Gefahr, die die Kinder für die Götter bedeuteten, wurde Fenrir mit der Fessel Gleipnir gebunden, Jörmungand von den Asen ins Meer geworfen und Hel in die Unterwelt gebannt, wo sie als Herrin der Toten waltet.

Angrboda wird häufig mit der „Alten vom Eisenwald“ (Alte im Jarnvidr) der Völuspá gleichgesetzt. Als solche gebar sie „die Brut Fenrirs“ Hati und Skalli sowie Managarm.

Style: Piano/Ambient
Length: 00:58:57
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
None.

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

6 Kommentare

Adventskalender 2025, Türchen #18: Oakin – @ Liquid Sound Club

Ich bin hier heute spät dran, da ich trotteliger gestern hab mein MacBook auf Arbeit liegen lassen, was mir genau genommen nie passiert, aber irgendwann geht das mit „älter werden“ halt los.

Nach dem ich im November auf dem Liquid Sound Festival war Oakin im Dezember vor Ort in Bad Sulza und hat dort seine Definition von Unterwassermusik zum Besten gegeben. Da ist es nicht nur so, dass die der meinigen sehr nahe ist, sondern auch so, dass einige der Sachen, die in seinem Mix stecken, auch von mir dort schon gespielt wurden. Vielleicht, weil es anders ja gar nicht sein kann. Dazu hat er cinematische Sounds mit Downbeats, einer Prise Jazz, mit Bass und mit Dubstep zusammengebracht. Immer mit der Ruhe und bloß keine Hektik. Sind hier ja auch nur noch zwei Tage vor Urlaub und damit kann zumindest ich den schon mal ganz wunderbar vorfühlen, nech? Ihr hoffentlich auch.

Style: Cinematic
Length: 02:58:36
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
None.

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

Einen Kommentar hinterlassen

Adventskalender 2025, Türchen #09: Das Kraftfuttermischwerk – Unterwassermusik 5

Es ist jetzt über sieben Jahre her, als ich das letzte Mal beim Liquid Sound Festival „Unterwassermusik“ spielen und aufnehmen konnte. Irgendwie lagen dann Corona und andere Terminlichkeiten im Weg, um das mal wiederholen zu können. Nun aber am 01.11.2025 hatte ich dann mal wieder diese Möglichkeit, in Bad Sulza für Schall unter Wasser sorgen zu können. Und es war wieder ein Mal mehr lieblingsweltschönst. Musikalisch halt eine ganz andere Welt, atmosphärisch eh. So voll jedenfalls habe ich die Therme nachts bisher auch noch nie gesehen.

Und ich dachte, wenn ich schon mal da war und aufgenommen habe, bietet es sich ja an, die 5. Unterwassermusik zu meinem Tag (Gott sei Dank, noch keine 50!) hinter mein Türchen zu legen. Musik, wie ich sie unter Wasser halt gerne hören wollen würde. Von allem bisschen und ganz zum Schluss „The Ancient Sounds of the God“. Immer noch ein unfassbar epischer Tune.

Mein Auswärtsreinrutschgeburtstag am Meer endet hier jetzt erstmal und ich mach mich auf den Weg nach Hause. Auf diesem wird dann dieser Mix laufen. Passt zeitlich auch ziemlich genau. Stimmung thermal.

Style: Unterwassermusik
Length: 03:01:04
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
Aphex Twin – Stone in Focus (field recorded) – Don Joe
Absolute Giganten – Reprise – Crescendo
Boozoo Bajou – Mila
Kraftfuttermischwerk – Ambi Ente
Télépopmusik – Breath (Supertask Cover)
Human Blue – Wonderworld
Piano Party – Heutnacht
Underworld – Born Slippy (Cover by Robyn Keen)
HVRXLD – l o v e d
Lamb – Trans Fatty Acid (Kruder & Dorfmeister Session Mix)
Tsching – Zeitlos
Human Blue – Spectral
Human Blue – Communicate
Charlie Ryder & Birds Of Passage – Solstice
Tori Amos – Rattlesnakes
Aqua Bassino – Na Na’s Waltz
Tosca – Doris Dub
Erwin – Für Immer (feat. Lu Ciało)
Solomun feat. Isolation Berlin – Kreatur der Nacht (Stimming & Johannes Brecht Remix)
Lesterr – Vorhang des Lichts
Meera (NO) – No Space
Opal Sunn – Elastic (Phase II)
May & Robot Koch – Bad Kingdom
Desolate – Astral Ambient
Kick Bong – Echo In My Mind (Translippers Remix)
Kraftfuttermischwerk – Es macht auch wirklich keiner mit
George Pallikaris – Woman
Olivia Dean – A Couple Minutes
Brain Eno & Fred again… – 02 Secret
Boozoo Bajou – Una Nuova Distessa
Lesterr – Sensitive
Bohm singt Gundermann – Linda
The Muses Rapt – The Ancient Sounds of the God

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

10 Kommentare

20 minutes of soft melodies in autumn

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber bei mir kickt der alljährliche Winter-Blues voll rein, wobei ja noch nicht mal richtig Winter ist. Zu dem passt dieses kleine Sammlung sanfter Melodien, die Logan Daniel McDonald im dunklen Kämmerlein kreiert. Mit Katze. Anfänglich.

all the way the continuously layered loops + delay creates this bed of warm and gentle sounds has been bringing me a lot of joy in my experimenting. the rest of the video is a bit more mellow, which is a vibe that may be a bit more suitable for study and contemplation.


(Direktlink)

Einen Kommentar hinterlassen

Chill Out in der Antarktis: Ambience Antarctica

Ambience Antarctica ist ein Internetradiosender, der von der Antarktis inspiriert ist und ambiente Sounds mit Bildern vom am dünnsten besiedelten Kontinent der Erde untermalt. Es gibt Live-Webcams, Satellitenbilder, Wettervorhersagen, Aerial Videos, ein tägliches Zitat und gelegentlich die Möglichkeit, Wildtiere zu beobachten.

Wahrscheinlich werden wir nie in die Antarktis reisen und das ist auch gut so. Aber es spricht absolut gar nichts dagegen, sich Pinguine, Schnee und (hoffentlich) ewiges Eis anzusehen, während man Ambient und Downbeats dazu hört, wie ich finde.


(via MeFi)

Ein Kommentar