Zum Inhalt springen

Schlagwort: Ambient

Adventskalender 2025, Türchen #24: Zuurb – Angrboda

Zuurb beschreibt das, was er macht, als „Emotional electronic“: „Atmospheric, slow and sad music to bring people a bit of joy.“ Und das beschreibt sein Treiben außerordentlich gut. Wir haben uns ewig nicht gesehen, aber schreiben mindestens ein Mal im Jahr. Spätestens dann, wenn es um seinen Mix für den Kalender geht. Das hier ist sein mittlerweile 13. dafür. Krass gute Quote in der jetzt 21. Ausgabe. Und wie immer bei ihm mit ganz individueller Handschrift. Nur Zuurb selektiert Musik, wie Zuurb es tut. Immer eine Quelle der Emotionen. Auch derer, die ein bisschen traurig sein können. Ganz so wie das Leben. Das Leben in Klang. Verpackt für eine Reise zu sich selbst. Und dann kommt ein Beat…

Ich musste „Angrboda“ suchen, man kann ja nicht alles wissen. Nur damit ihr wisst, womit ihr es hier zu tun habt.

Angrboda (an Angrboða:„Angstbotin, -bringerin; Kummerbereitende“) ist in der nordischen Mythologie eine Riesin.

Sie gebiert in der Verbindung mit Loki drei Kinder: den Riesenwolf Fenrir, die Midgardschlange Jörmungand sowie die Totengöttin Hel. Wegen der Gefahr, die die Kinder für die Götter bedeuteten, wurde Fenrir mit der Fessel Gleipnir gebunden, Jörmungand von den Asen ins Meer geworfen und Hel in die Unterwelt gebannt, wo sie als Herrin der Toten waltet.

Angrboda wird häufig mit der „Alten vom Eisenwald“ (Alte im Jarnvidr) der Völuspá gleichgesetzt. Als solche gebar sie „die Brut Fenrirs“ Hati und Skalli sowie Managarm.

Style: Piano/Ambient
Length: 00:58:57
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
None.

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

6 Kommentare

Adventskalender 2025, Türchen #18: Oakin – @ Liquid Sound Club

Ich bin hier heute spät dran, da ich trotteliger gestern hab mein MacBook auf Arbeit liegen lassen, was mir genau genommen nie passiert, aber irgendwann geht das mit „älter werden“ halt los.

Nach dem ich im November auf dem Liquid Sound Festival war Oakin im Dezember vor Ort in Bad Sulza und hat dort seine Definition von Unterwassermusik zum Besten gegeben. Da ist es nicht nur so, dass die der meinigen sehr nahe ist, sondern auch so, dass einige der Sachen, die in seinem Mix stecken, auch von mir dort schon gespielt wurden. Vielleicht, weil es anders ja gar nicht sein kann. Dazu hat er cinematische Sounds mit Downbeats, einer Prise Jazz, mit Bass und mit Dubstep zusammengebracht. Immer mit der Ruhe und bloß keine Hektik. Sind hier ja auch nur noch zwei Tage vor Urlaub und damit kann zumindest ich den schon mal ganz wunderbar vorfühlen, nech? Ihr hoffentlich auch.

Style: Cinematic
Length: 02:58:36
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
None.

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

Einen Kommentar hinterlassen

Adventskalender 2025, Türchen #09: Das Kraftfuttermischwerk – Unterwassermusik 5

Es ist jetzt über sieben Jahre her, als ich das letzte Mal beim Liquid Sound Festival „Unterwassermusik“ spielen und aufnehmen konnte. Irgendwie lagen dann Corona und andere Terminlichkeiten im Weg, um das mal wiederholen zu können. Nun aber am 01.11.2025 hatte ich dann mal wieder diese Möglichkeit, in Bad Sulza für Schall unter Wasser sorgen zu können. Und es war wieder ein Mal mehr lieblingsweltschönst. Musikalisch halt eine ganz andere Welt, atmosphärisch eh. So voll jedenfalls habe ich die Therme nachts bisher auch noch nie gesehen.

Und ich dachte, wenn ich schon mal da war und aufgenommen habe, bietet es sich ja an, die 5. Unterwassermusik zu meinem Tag (Gott sei Dank, noch keine 50!) hinter mein Türchen zu legen. Musik, wie ich sie unter Wasser halt gerne hören wollen würde. Von allem bisschen und ganz zum Schluss „The Ancient Sounds of the God“. Immer noch ein unfassbar epischer Tune.

Mein Auswärtsreinrutschgeburtstag am Meer endet hier jetzt erstmal und ich mach mich auf den Weg nach Hause. Auf diesem wird dann dieser Mix laufen. Passt zeitlich auch ziemlich genau. Stimmung thermal.

Style: Unterwassermusik
Length: 03:01:04
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
Aphex Twin – Stone in Focus (field recorded) – Don Joe
Absolute Giganten – Reprise – Crescendo
Boozoo Bajou – Mila
Kraftfuttermischwerk – Ambi Ente
Télépopmusik – Breath (Supertask Cover)
Human Blue – Wonderworld
Piano Party – Heutnacht
Underworld – Born Slippy (Cover by Robyn Keen)
HVRXLD – l o v e d
Lamb – Trans Fatty Acid (Kruder & Dorfmeister Session Mix)
Tsching – Zeitlos
Human Blue – Spectral
Human Blue – Communicate
Charlie Ryder & Birds Of Passage – Solstice
Tori Amos – Rattlesnakes
Aqua Bassino – Na Na’s Waltz
Tosca – Doris Dub
Erwin – Für Immer (feat. Lu Ciało)
Solomun feat. Isolation Berlin – Kreatur der Nacht (Stimming & Johannes Brecht Remix)
Lesterr – Vorhang des Lichts
Meera (NO) – No Space
Opal Sunn – Elastic (Phase II)
May & Robot Koch – Bad Kingdom
Desolate – Astral Ambient
Kick Bong – Echo In My Mind (Translippers Remix)
Kraftfuttermischwerk – Es macht auch wirklich keiner mit
George Pallikaris – Woman
Olivia Dean – A Couple Minutes
Brain Eno & Fred again… – 02 Secret
Boozoo Bajou – Una Nuova Distessa
Lesterr – Sensitive
Bohm singt Gundermann – Linda
The Muses Rapt – The Ancient Sounds of the God

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

10 Kommentare

20 minutes of soft melodies in autumn

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber bei mir kickt der alljährliche Winter-Blues voll rein, wobei ja noch nicht mal richtig Winter ist. Zu dem passt dieses kleine Sammlung sanfter Melodien, die Logan Daniel McDonald im dunklen Kämmerlein kreiert. Mit Katze. Anfänglich.

all the way the continuously layered loops + delay creates this bed of warm and gentle sounds has been bringing me a lot of joy in my experimenting. the rest of the video is a bit more mellow, which is a vibe that may be a bit more suitable for study and contemplation.


(Direktlink)

Einen Kommentar hinterlassen

Chill Out in der Antarktis: Ambience Antarctica

Ambience Antarctica ist ein Internetradiosender, der von der Antarktis inspiriert ist und ambiente Sounds mit Bildern vom am dünnsten besiedelten Kontinent der Erde untermalt. Es gibt Live-Webcams, Satellitenbilder, Wettervorhersagen, Aerial Videos, ein tägliches Zitat und gelegentlich die Möglichkeit, Wildtiere zu beobachten.

Wahrscheinlich werden wir nie in die Antarktis reisen und das ist auch gut so. Aber es spricht absolut gar nichts dagegen, sich Pinguine, Schnee und (hoffentlich) ewiges Eis anzusehen, während man Ambient und Downbeats dazu hört, wie ich finde.


(via MeFi)

Ein Kommentar

Tschechischer Ambient und Downtempo der 1980er und 1990er

The NTS guide to… mit tschechischem Ambient aus den 1980er und 1990er Jahren und wissenswertem Hintergrund dazu. Gutes Thema. Mehr als nur Musik.

Tearooms in post-revolution Czechoslovakia symbolised places through which new spiritualities were flowing, and the influx of largely uncharted ways of life closely intertwined with new age, ambient, folk and minimalism. With their minds altered thanks to smuggled records by Fripp & Eno or Steve Reich, this loose network of musicians had begun composing meditative music, using loops and handmade instruments, with a different sensibility.

Music journalist Pavel Klusák dubbed this 1990s scene a “tearoom alternative”. Experimental folk singer Oldřich Janota, Jaroslav Kořán’s various ensembles like Modrá or Orloj Snivců (The Horologe of Dreamers) or Irena and Vojtěch Havlovi were drawn by the light and composed music that didn’t match the fast pace of newly imported capitalism.


(Direktlink)

Tracklist:
Jaroslav Kořán – Jarní Píseň 00:00
Pavel Richter Band – Čínský Potůček – Poloviční Chytání 4:18
Vlastimil Marek – Závěje Hlasů 11:54
Oldřich Janota, Vojtěch A Irena Havlovi – Ozářený Sluncem, Mrakem Zastíněný 17:27
Irena & Vojtěch Havlovi – Mysterious Gamelanland IX. 22:06
Modrá – Morning Azure 25:53
Vlastislav Matoušek – Shapes Of Silence IV 30:46
Orloj Snivců – Jde 40:46
Jiná Rychlost Času – Klášter Na Vodě 44:26

Einen Kommentar hinterlassen

Mix: Mojo Filter – A Mushroom meditation journey

Ein Mix der hier gerade den perfekten Soundtrack zum grauen Herbst macht. Ob ihr das mit den Pilzen haben wollt, müsst ihr für euch entscheiden. Bei mir funktioniert er auch ohne. Witzigerweise hatte ich meine letzte Pilz-Erfahrung vor 26 Jahren zu Ravels „Bolero“, der hier dann bei 01:33:00 reinläuft. (Und mir geht es auch auf den Saque, dass Strato offenbar die Zugriffe hier drosselt, weshalb ständig eine Datenbank-Fehlermeldung angezeigt wird.)

In the quiet cradle of a sound healing ceremony, a doorway opens..
Where psilocybin casts a thread through the shadow and light of the soul.
Where the self dissolves like a mist at dawn.

This three-hour psychedelic journey is not merely a mix—
it is a medicine ritual, a sonic mycelium
woven to untangle trauma and awaken truth within.
Ancient rhythms and transcendent tones spiral inward,
guiding you gently through the fractured echoes
of buried emotion,
into the warm, fertile darkness of the self
where healing and reintegration begins.

It’s not all roses but there again so too life’s painful lessons serve to strengthen those with the heart to choose life. This journey has been carefully designed to support and seek out dissonant frequencies within the self in order that they might be resonant once more.

Ein Kommentar

Die Neuauflage von „Music For Toilets“ aus dem Jahr 1993 kommt auf Kassette

Aus der Kategorie „kuriose Releases“. Piers Headley ist zusammen mit Tresor-Gründer Dimitri Hegemann Miteigentümer des Weltrestaurant Markthalle in Berlin. Anfang der 90er Jahre produzierte Headley Tonbandschleifen, die in einer seiner früheren Bars, vor allem auf den Toiletten, in Dauerschleife liefen. Diese Klangexperimente führten dazu, dass einige der Stücke auf Tresor veröffentlicht wurden. „Music For Toilets“ ist eine frühe Tresor Records Veröffentlichung (Tresor 21), die deutlich von den üblichen Techno- und House-Veröffentlichungen abweicht, für die das Label und der Club in Berlin bekannt sind. Das lange Stück basiert auf den Geräuschen von Wasser, Abwasserkanälen, Spülungen und anderen natürlichen Umgebungsgeräuschen. Ein Werk, das wahrscheinlich auch humorvoll an die Titel von Brian Enos Werken angelehnt ist.

Tresor Records hat das gute Stück jetzt, über 30 Jahre später noch einmal veröffentlicht. Limitiert auf Kassette und digital.

Einen Kommentar hinterlassen