Dass der Schnee in Madrid die Leute dort dazu brachte, sich an diesem zu erfreuen, haben wir hier schon gesehen. Manche beflügelt er auch dazu, ihre künstlerischen Fähigkeiten in Schnee zu packen. So nämlich:
Und da wir gerade bei Montag sind: das hier ist allerfeinstes Prokrastinationsmaterial, das ihr nicht anklicken solltet, wenn ihr wirklich was zu tun haben solltet. 20 verschiedene Techniken des Acrylgießens zu feinsten Pianoklängen. Zusammen äußerst meditativ.
Im Montreal Museum of Fine Arts hat man im Jahr 2015 eine Gitarreninstallation aufgebaut, die 70 Zebrafinken dazu animieren wollte, auf E- und Bassgitarren Sound zu machen – und das hat geklappt. Ich mag diese Idee sehr.
A living musical exhibit at the Montreal Museum of Fine Arts will set 70 zebra finches loose in an aviary, and the only perches are the strings of 14 electric guitars and bass guitars.
When the birds land, they create music that’s played through amplifiers stationed around the aviary.
French artist Céleste Boursier-Mougenot calls it living music, inspired by a memory from his childhood.
„Looking through the window, my feeling was that I want to make music from these birds on the wire, and 30 years later I did this,“ he said.
Jyoti Rathod macht Rangoli, eine indische Traditionskunst, für die Bilder aus Sand oder Reis gelegt werden. Hier ein sehr bunter Pfau und nicht weniger farbenfrohe Blumen. Das Zusehen entschleunigt ungemein und wirkt fast meditativ.
Im spanischen Palencia sollte neulich das Gesicht einer Skulptur, die an einer Fassade hängt restauriert werden. Rein optisch ging das so ziemlich in die Hose und jetzt hängt da so ein Kartoffelkopf.
Cracking bit of restoration work in Palencia, Spain. For the avoidance of doubt, the one on the right is the "restored" version. *snork* pic.twitter.com/CvHAPsji26
— UK Rants:We battle on.Sure that'slife innit (@uk_rants) November 11, 2020
So was passiert zum schon vierten Mal in den letzten Jahren. Das machen die doch extra und daraus dann irgendein ein neues Subgenre der Kunst.
Der japanische Bildhauer und Installationskünstler Yasuhiro Suzuki hat dieses 9 Meter lange Boot in Form eines Reisverschlusses geschaffen, um den Sumida River in Tokio zu „öffnen“. Mega!
Suzuki—who is known for drawing inspiration from everyday objects—first got the idea for the unusual ship design when looking down on Tokyo Bay from an airplane window. He observed ships zipping across the water below, and thought about how they looked as though they were splitting apart the water (just like a zipper splits apart a jacket). He decided to take his vision further by creating a 9-meter-long ship in the shape of a jacket zipper.
Featuring a chrome-colored body, bridge, and puller (the three parts that make up a real zip), the Zip-Fastener Ship looks just like its tiny counterpart. The Sumida River was traditionally the border between the ancient provinces of Musashi and Shimousa, so the zipper ship is a visual reminder of the divide.
Manchmal sind es die ganz kleinen Dinge, die auf wundersame Weise einfach nur sehr schön sind. So wie dieser Regenschirm des Chinesen He Yue, der, immer wenn man ihn auf den Boden tippt, je nach Beschaffenheit des selbigen einen Abdruck einer Katzenpfote hinterlässt.
After the rain, some people will pack their umbrellas and use them as walking sticks. After observing this behavior characteristic, we redesigned the umbrella tip to make this behavior more reasonable. The rubber umbrella tip in the form of cat claws leaves a trail of „cat“ footprints when used as a walking stick. This poetic expression adds more fun to life and describes the warm story of „companionship“ between „items“ and „people“.
In der Nähe von Rotterdam hat ein Kunstwerk offenbar dafür gesorgt, dass ein Zugunfall glimpflich verlaufen ist. Eine U-Bahn durchbrach eine Absperrung und kam auf einer Walfischflosse aus Kunststoff zum Stehen. Kunst kann Leben retten. Könnte man glatt so lassen.
Im wohl recht gut situierten Bay Village, Ohio, hat die St. Barnabas Episcopal Church eine Statue des Künstlers Timothy Schmalz aufgestellt die einen schlafenden Jesus darstellt. Sie soll an das Problem der Obdachlosigkeit erinnern. Auch dort, wo es ganz offensichtlich keine Obdachlosen geben würde. Nachdem die Statue aufgestellt war, dauerte es wohl keine 20 Minuten bis irgendwelche Anwohner die Polizei riefen, weil sie die Statue für einen tatsächlichen Obdachlosen hielten. Wie scheiße ist das bitte auf Metaebene?!
Within twenty minutes of the statue arriving, I was having a conversation with a very kind police officer because someone called to report a homeless man sleeping on a park bench. Within twenty minutes… https://t.co/kyD1vyEd4p
Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.
Unbedingt notwendige Cookies
Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.
Wenn du diesen Cookie deaktivierst, können wir die Einstellungen nicht speichern. Dies bedeutet, dass du jedes Mal, wenn du diese Website besuchst, die Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren musst.