
(vom Tagespiegel Sonntag, via Unfugbilder)
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Ich konnte mit dem Sound von Kraftklub lange nichts anfangen. Keiner braucht neue Songs von Liam und in die Disko scheißen, ist selbst in Karl Marx Stadt nicht die feine Englische.
Irgendwann sah ich Kraftklub dann als Headliner auf dem Deichbrand Festival und war ziemlich bis sehr geflasht von dem fies mitreißenden Poprock-Geschrubbel, das die Jungs auf Punkt und verdammt professionell auf die gar nicht mehr ganz so kleinen Bühnen bringen. Fand ich an dem Abend gut, am besten von allem.
Irgendwie haben die sich Weihnachten gedacht, sie hauen mal den Berliner Gig ihrer Randale Tour auf Youtube raus – und machen das halt mal. Immer noch verdammt professionell und ebenso wohlklingend. Ich lass das mal laufen.
2 KommentareIch bin nicht Berlin. Ich bin mittlerweile Brandenburg. Aber kann gut nachvollziehen, was Philipp Michaelis da zum Ausdruck bringen will, der sich mal eben Luft macht. Dafür haben die paar Jahre Berlin zu sein gereicht.
Einen Kommentar hinterlassenIn Berlin Charlottenburg ist vorhin ein LKW in einen Weihnachtsmarkt gerast. Es gab, nach bisherigem Erkenntnisstand, 9 Tote und 50 Verletzte. Die Berliner Polizei spricht von einem Anschlag, weiß aber noch nichts Genaues. In den Kommentarspalten der vermeintlich sozialen Medien schreien schon wieder die, die am liebsten gleich mit Heugabeln und Fackeln für ihr „Abendland“ durch die Straßen ziehen wollen würden. Oder zumindest Merkel die Schuld für das jetzt Geschehene geben wollen, wobei – keine Überraschung – auch die AfD munter mitschwurbelt.
„Ein Lkw ist am Montagabend in den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin-Charlottenburg gerast. Neun Menschen starben, wie eine Polizeisprecherin bestätigte. Laut ersten Berichten wurden rund 50 Menschen verletzt. Die Polizei sprach bereits Minuten nach dem ersten Bekanntwerden von Informationen von einem Anschlag.
Ein Polizeisprecher sagte dem Sender N24, man habe den mutmaßlichen Fahrer des Lkw festgenommen. Der Beifahrer soll den Angaben zufolge tot sein.“
Was genau auch immer passiert sein mag: am härtesten trifft diese Scheiße die direkt Betroffenen und ihre Angehörigen.
Alles andere wird die Ermittlungsarbeit ans Licht bringen. So lange gilt so oder so oder dann gar erst recht:
Ich glaube nicht, dass das richtige Mittel gegen Menschen, die durchdrehen, Durchdrehen ist.
— Maori (@Maori) December 19, 2016
Vielleicht mache ich mir im nächsten Jahr hier mal eine Kategorie für „Interessantes“, die es so noch nicht gibt. Manche Dinge finde ich halt spannend und weiß nicht genau, wo ich die reinpacken soll. So wie das hier. In Berlin Friedrichshain haben sie bei Baumaßnahmen in einem Wohngebiet ein Massengrab mit bis zu 4000 Skeletten gefunden. Die liegen da seit 200 Jahren unter der Erde.
„Vor rund 150 Jahren, als in der Stadt die Cholera wütete, wurden hier die ärmsten der armen Berliner namenlos beigesetzt. Auf dem Armenfriedhof fanden ab 1831 Menschen ihre letzte Ruhe, für die Berlin oder die Kirchengemeinde die Kosten tragen musste.“
Der Friedhof wurde 1879 geschlossen und zum Bau der Auferstehungskirche genutzt. Die Skelette wurden offenbar nie exhumiert. Ich muss da ja ein bisschen an Poltergeist denken.
Einen Kommentar hinterlassenObwohl ich mir sicher bin, dass das auch in anderen deutschen Großstädten nicht wesentlich anders aussieht.
Definiere Berlin-Mitte: pic.twitter.com/PBmLK8jD9a
— Somfi (@some_fidelity) November 22, 2016
Irgendwelche durchaus praxisorientierten Spaßvögel haben an einem Zaun auf einem Berliner Parkplatz zwischen den Fahrstreifen der Wichertstraße ein Pissoir angebaut. Als Abfluss dient ein Schlauch, der direkt in einen Gulli führt. Jetzt nicht die schlechteste Idee, wenn auch etwas unprivat. Aber darauf legen manche eh keinen Wert, wenn sie ungeniert in irgendwelche Ecken strullern.
(via Blogrebellen)
Freitagnacht haben Unbekannte in einen Berliner U-Bahnwagon säckeweise Laub gekippt. Mittlerweile gibt es ein Video der Aktion. Die bis dahin Unbekannten sind die Berliner TOY-Crew, die jetzt das Video veröffentlicht hat. So kam das Laub in den Wagon: Leaf the train.
(Direktlink, via RBYN)
Irgendwelche Leute haben in der Nacht zu Freitag säckeweise Laub in einen U-Bahnwaggon der BVG gekippt. Warum sie das taten, ist nicht bekannt. Jedenfalls war das ganz schön viel Herbst für einen Wagon.
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