Zum Inhalt springen

Schlagwort: Bicycles

Wie man von Hand ein Fahrrad baut

Wenn ich an Handwerk denke, ist das Bauen von Fahrrädern jetzt nicht unbedingt das erste, was mir dazu einfällt. Aber es gibt eben doch Manufakturen, in denen Fahrräder noch von Hand gefertigt werden. Im badischen Pforzheim baut Alexander Clauss Räder Fahrräder aus Stahl und ihm dabei zuzusehen, ist schon ganz schön interessant. Der SWR hat ihn für die Serie „Handwerkskunst“ besucht und sich das mal angesehen.

Der Schwarzwälder hat sich spezialisiert auf Lastenräder. Schon seit Ende des 19. Jahrhunderts haben diese Räder eine lange Tradition als Kurierfahrzeug, rollende Werkstatt – oder gar als mobiler Espresso-Stand. Dank verstopfter Straßen, Elektro-Antrieb, neuem Style und Kaufprämien erlebt dieser Typ heute ein beeindruckendes Revival.
Was macht der Maschinenbau-Ingenieur und Tüftler aber anders als andere? Seine Idee heißt: „Compact Cargo-Bike“.


(Direktlink)

5 Kommentare

Als Kurier aufm Fixie durch New York

Ich fahre ja viel Rad gerne schnell und leider häufig durch die Innenstadt, aber ich hänge zu sehr an meinem Leben, als dass ich das so tun würde wie Cooper Ray, der als Fahrradkurier aufm Fixie ohne Bremsen in New York unterwegs ist.

Also the bike Cooper is riding is a track bike made for racing at a velodrome, it is a fixed gear bike with no brakes and no freewheel. Which means the rear wheel drives the pedals, so as long as the bike is moving the pedals are turning.

To all those who think this form of riding is reckless and dangerous, I agree, but that does not change the fact people all over the world ride like this every day, Terry just wanted to say “everyone crashes from time to time, even with brakes, we believe staying focused and aware of your surroundings is the best way to stay safe and having no brakes forces you to be in the present. These videos aren’t made to encourage bad cycling, so please ride at your own risk and skill level.


(Direktlink, via BoingBoing)

36 Kommentare

In Rotterdam haben sie eine Ampel mit Regensensor, die Radfahrer bei Regen kürzer warten lässt

Der Artikel ist jetzt vier Jahre alt und ich finde gerade kein Update dazu, aber ich hätte das hier auch gerne. Für alle Radfahrer, die dann bei Regen an einer Ampel kürzer warten müssen. Gerne an allen Ampeln der Stadt. Wobei ich nicht mal weiß, ob diese Ampel in Rotterdam heute noch so am Start ist. Egal. Ich würde sie so nehmen.

Many cities would be happy enough with that, but not Rotterdam. It now wants to encourage cycling even when conditions aren’t perfect: for example, when it’s raining. Last November, it installed the first “regensensors” (rain sensors) at a downtown intersection. Now, when it starts to shower, the traffic lights prioritize cyclists so they don’t wait so long to cross. At the same time, car drivers need to wait a little longer, because they are inside and can stay dry.

3 Kommentare

Mal was Schönes nebenbei

Einer meiner mittlerweile erwachsenen Klienten kam heute mit einem Lied und meinte, „Digger, das ist dein Lied!“ Ich lächelte verhalten, wie ich immer verhalten lächle, wenn die Jungen denken, mich durchschaut zu haben. Dann tippte ich auf Männerarsch in Leggings, das ich letzte Woche mal mitgebracht hatte. War es nicht. Und dann kommt der mit Max Raabe und einem Lied um die Ecke, das ich bis heute noch nie gehört hatte – und in das ich mich instant schockverliebt habe. Vielleicht kennen mich manche von denen doch ziemlich bis sehr gut. Und ich find’s nicht mal verkehrt. Wobei ich den Polizei-Part muten würde…

Randnotiz: Hier wird gerade an der Bahnstrecke gebaut, die ich jeden Tag nutze. Für die nächsten 25 Tage. Das Alternativangebot der Bahn verkürzt meine Radstrecke dabei am Tag um gut 20 Kilometer. Ich suche Verbindungen, die das alles ausweiten und ich so mehr Radfahren kann.

DieFraudesHauses heute: „Ähm, alle wären froh, wenn sie mal früher zu Hause könnten und du sagst, dass dir so dann halt Kilometer fehlen, die du unbedingt fahren willst?!“

Ich: „Ja.“

5 Kommentare

Einen schlauchlosen Fahrradreifen aufpumpen bis er platzt

Ich habe hier vor ein paar Wochen den Schlauch eines Rennradreifens aufgepumpt. Ohne Kompressor, mit Muskelkraft. Bei gut sieben Bar ist das Dingen geplatzt und hat so dermaßen gescheppert, dass ich fast einen zweiten Infarkt bekommen hätte. Jetzt hab ich immer bissl Schiss, wenn ich meine Laufräder mit Luft befülle. Dieser Gentleman hier hat mit einem Kompressor so viel Luft einen schlauchlosen Reifen gepumpt, bis dieser geplatzt ist und der Weg dorthin hat etwas von einem Krimi. Boom!


(Direktlink)

4 Kommentare

POV: Mit bis zu 75 km/h auf einem Rad eine Küstenstraße runterballern

Mir persönlich geht bei um 50 km/h auf meinem Rennrad schon immer ein bisschen dolle der Stift. Jeder dir nicht bekannte Wurzelbruch im Asphalt könnte einen wochenlangen Krankenhausaufenthalt nach sich ziehen. Wenn du Glück hast. Im schlechtesten Fall auch durchaus Schlimmeres. Ich bremse dann ganz gerne mal. Auch weil die dafür notwendige Konzentration Stress verursacht, sagt mein Arzt.

Dieser Gentleman hier macht das nicht an 50 km/h fest, sondern er ballert mal eben mit bis zu 75 km/h auf seinem Rad eine Küstenstraße in Malibu runter. Und ich fühle ihn ein bisschen. Tsching!

A mythical road at the northern end of Malibu, Deer Creek is an experience!
Not the most technical descent but the steep gradient, exposed edge overlooking the ocean, and a couple of tight corners turn it into a spellbinding few minutes. A road you can’t afford a to make mistake on, but it’d be a mistake not to take a trip down.


(Direktlink)

2 Kommentare