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Schlagwort: Bicycles

An alten Rädern schrauben ist mein Yoga. ॐ

Herbst. Sonntag mit Zeit. Neue Schuhe, schwarze Felgen, die eine französische Manufaktur in den 80ern gefertigt hat, neue Handschuhe, neue Übersetzung.

Am Zweitrad den ganzen hippen, farbigen Scheiß gegen das wunderschöne, wirklich gute Vintagezeug auswechseln. Komplett, inklusive Tretlager und Kurbel. Von 5er SRAM-Nabenschaltung auf 16er Shimano 600 Tricolor aus den 80ern, eloxiert. ❤️

Das Zweitrad wird wohl noch ein Wochenende in Anspruch nehmen, denn irgendwas passt natürlich immer nicht, aber was soll’s. Das Lieblingsrad hat den perfekten Herbstlook, eine frisch eingestellte Schaltung und endlich die dünnsten Reifen, die möglich sind.

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Amsterdam 1960 im Vergleich zu Heute: schmeißt doch einfach die Autos aus den Innenstädten

Konnte man sich vor gut 60 Jahren wohl auch in Amsterdam nicht vorstellen und hat es dann trotzdem einfach mal durchgesetzt. Heute hat es dort eine Innenstadt geprägt von ÖPNV, Fußgängern und Radfahrern. Scheint ziemlich gut zu funktionieren. Und keiner heult rum.

Lasst uns doch auch hier den notwendigen Lieferverkehr in Städten mit Autos fahren, gesundheitlich eingeschränkte Menschen, die auf ihr Auto angewiesen sind sowieso – und irgendwelche Hotelgäste noch dazu, wenn die Hotels Parkplätze haben, die nicht auf öffentliche Parkflächen angewiesen sind.

Der Rest kann gehen. Oder besser: laufen, ÖPNV oder diese E-Scooter nutzen. Wäre derber Fan dieser Umsetzung. (Wobei selbst in Amsterdam immer noch viel zu viele Autos unterwegs sind, aber irgendwo musst du halt auch erstmal anfangen.)

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Wenn man „E-Scooter“ in Schlagzeilen durch „Autos“ ersetzen würde


(via Seitverteib.de)

Ich bleibe dabei – und bleibe dabei auch gerne streitbar: Autos raus aus den Innenstädten von Großstädten. Keiner braucht die da wirklich. Auch dann nicht, wenn die E-Scooter bisher keine „perfekte“ Öko-Bilanz mit sich bringen. Die sind halt immer noch besser als überpowerte SUVs in den Innenstädten. Weil: die Öko-Bilanz derer ist halt nicht mal annähernd ernstzunehmendes Argument der aktuellen Diskussion. Kann sich ficken gehen. Kann man mir erzählen, was man will.

Und natürlich nehme man da den Lieferverkehr und die Notwendigkeit derer für Menschen raus, die aus gesundheitlichen Gründen dadurch eingeschränkt wären, wenn sie sie dort nicht mehr mit ihrem Auto unterwegs sein könnten; ihr solltet da natürlich trotzdem mit dem Auto fahren sollen, weil genau das für euch notwendig ist. Und das sollte okay und kein Problem sein. Weil: wir hätten dann dort halt mal eben 9 von von 10 Autos weniger, die uns im Weg stehen würden. Und dagegen kann ja eigentlich kaum jemand was haben. Aber: alle anderen halt nicht. Konsequent. Ganz einfaches Ding, eigentlich.

Und über ländliche Normalität im Kontext ÖPNV können wir trotzdem gerne gesondert diskutieren. Klar – und zu Recht. Weil da fehlt es halt. Hart. Wirklich. Immer. Aber das rechtfertigt halt trotzdem keine Penisverlängerungen im Innenstadtverkehr. Nirgendwo. Finde ich.

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DIY: Schneepflug mit Fahrradantrieb

Ich glaube kaum, dass es hier im Flachland in diesem Jahr noch die Notwendigkeit geben wird, so ein Dingen einsetzten zu müssen. Aber so hat man noch ein ganzes Jahr Zeit, sich so einen fahrradangetriebenen Schneepflug bauen zu können.

I built this pedal-powered snow plow this winter because I was tired of shoveling my driveway. Building machines out of salvaged bicycle parts and other machines is a hobby of mine. I built several prototypes before I got one to work well. I can clear my flat driveway and sidewalk with it, but it’s obviously a workout. Even if it’s not the most practical machine, it was fun to build, and it’s a great way to get some exercise in the winter when it’s not a great time to go for a bike ride.


(Direktlink)

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Kurzfilm über eine Frau, die in Shanghai mit dem Fahrrad Styropor sammelt, um das später wieder zu verkaufen

Wo Guo Jie ist eine Wanderarbeiterin, die eigentlich aus dem ländlichen China kommt und in Shanghai ihren Lebensunterhalt damit verdient, Styroporkästen einzusammeln, um diese dann auf einem Fischgroßmarkt zu verkaufen. Da Styropor ein relativ leichtes Material ist, packt sie so viel davon auf ihr Fahrrad, dass sie gerade noch so den Blick nach vorne für sich frei hat.

My hometown is all farmland, there are no factories. During the winter there is nothing to do so people work elsewhere. Now everyone has left to go find work. No one farms anymore. It’s rare for me to get a chance to go home. Sometimes I don’t even go back once a year. When my son was younger, around 7 or 8 years old, I came home and he refused to call me ‘Mom’. He didn’t recognize me because I hadn’t been home for 3 years. I take each day as it comes. I haven’t thought too much about the future.


(Direktlink, via Kottke)

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