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Schlagwort: DJ-Mix

Noch mehr Herbstmusik: Paco / Risikogruppe Podcast – Here’s looking at you, kid!

Ich backe hier gerade einen Kuchen. Einen Apfelkuchen. Einen versunkenen. Da passt mir die aktuelle Mixtur von Pacos „Valium House & Chillstep“ außerordentlich gut in die Küche. Qualitativ hochwertig wie immer, schleppend melancholisch mit einem Hang zur Traurigkeit. Ganz Paco, ganz schön. Wie immer. Und jetzt mal eben die Äpfel versenken.


(Direktlink)

Herbstliches Liedgut von:
Emil Berliner – Musique Par Le Ballon
Devendra Banhart – Goldengirls (Hauschka Mix)
Acid Pauli – The Gap and the Grid
Constantijn Lange – Essaouira (Acid Paulis Berber Edit)
Fax – Cerca (Murcof Rmx)
Sechzig – Is This
Benji, Thodoris Triantafillou, Cj Jeff – Is It True (YokoO’s Ambient Mix)
Yone B – L’Heure Bleue (Nikosf. L’Heure Photographique Remix)
Kadebostan – Hidden Treasure
Rampue – Never
Ferrikk – Ferrikk – Ferrikk-voices-in-my-head
KILN – Star.field
Shigeto – Silver Lining
Perera Elsewhere – Bizarre (Nautiluss Remix)
Dapayk & Padberg – Headless Queen
Tenderheart – One Train
Noyce – Lucy
Joe Dukie and DJ Fitchie – Midnight Marauders

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Irgendwo zwischen Ambient, Dubstep und D’n’Bass: Hidden Places Vol.7, mixed by r0byn

R0byn bekam von the 030 wohl vorm Sommer die Anfrage, doch bitte den aktuellen Mix für die Hidden Places-Serie zu machen. Das fiel ihm so einfach wohl nicht, wie er schreibt:

Ich muss ganz ehrlich sagen: Dieser Mix war eine harte Nuss.
Als mich Peter aka the030 kurz vor‘m Sommer fragte, ob ich nicht einen Mix für seine Hidden Places Reihe machen wollte, sagte ich spontan ja. Klar, mag ich die Mixreihe und das Konzept dahinter sehr gerne.
Dann kam der Sommer, die Tage wurden länger und wärmer und ich war so gar nicht in der Stimmung für düstere aber doch wärmende, abstrakte und tiefe Bassmusik. Ich legte einen Ordner an und immer mehr Tracks wanderten dort hinein und lagen erstmal ’ne Weile…
Wer sich die ersten Ausgaben der Hidden Places Mixe anhört wird feststellen, dass sie quasi eine Liebeserklärung an den Sound von Sam Shackleton sind. Und den bekommt keiner so gut hin wie er. Ni‘enbhed und Moskra haben eh ihren ganz eigenen Sound und eben eigene Produktionen und unreleastes Material.

Ich bin da ja nicht so, ich bremse viel lieber als aufs Gas zu treten – meistens. Mein Herz schlägt eh immer langsamer als der BPM-Counter auf dem Dance. Und genau deshalb nimmt mich dieser Mix gerade so ganz wunderbar in seine Arme.

Ich twitterte vorhin:

Das war, kurz nachdem ich die Tracklist hierzu gelesen hatte. Alter!


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Tracklist:
Central Industrial – Integration
Boards Of Canada – Reach For The Dead
Kryptic Minds – Something To Nothing
Trentemoller – Even Though You‘re With Another Girl (Pantha Du Prince Dub Version)
Thom Yorke – Cymbal Rush (The Field Late Night Essen Und Trinken Remix)
Benjamin Damage – Laika
Essáy – Find You (Nocow Distant Mix)
Alma – Huncke 2
Shackleton – Deadman (Crackle Remix)
Gantz – Left Right Hindsight
Nomine – Daya
Pinch – Blow Out The Candle
Perverse and Gantz – Seismic
Shackleton – Bastard Spirit
Old Apparatus – Dealow
Mu Djina – Damascus (Ni‘en Bhed Remix)
Dusk and Blackdown – Iqbal’s Groove (Dub)
Subeena – Circular
Monolake – Atlas
Consequence – Box Rituals
Clubroot – Scars
Clubroot – Untitled
Clubroot – Summons
Kryptic Minds – Fade To Nothing
Old Apparatus – Zebulon
1Way – Kaneda (Live Mix)
Nocow – Truth
oOoOO – Mouchette
Felix K – Flower Of Destruction #4
Thing – Outer Lands
Loxy and Resound – Black Hole
J.Robinson & Loxy – Each & Every
Bersarin Quartett – St. Petersburg
Sam KDC – Everything You Touch

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Wenn Dürerstuben ihre Lieblingsplatten spielen

Tolles Konzept bei detektor.fm: Plattenkoffer. Musiker einladen, die ihre Lieblingsplatten in einen Mix packen und ganz nebenbei darüber sprechen. Den Anfang dazu machen keine Geringeren als die von mir allerhöchst geschätzten Dürerstuben. Und deren Mix ist überraschend wenig von Elektronik geprägt, was aber gar nichts macht. Lieblingsplatten sind eben keine Sache des Genres.

Premiere! Ab heute gibt es jeden Freitag ab 19 Uhr den detektor.fm-Plattenkoffer. Soll heißen: Wir schauen Künstlern und DJs in die Schalplattensammlung. Die schustern für uns exklusiv einen Mix aus ihren Lieblings-Songs zusammen und erzählen uns, was sie an dieser Musik so fasziniert.

Los geht’s heute mit den Dürerstuben aus Berlin. Ein Duo, das auf DJ Kozes Label Pampa Records beheimatet ist. Mit ihrer letzten EP haben sie schon gezeigt, dass Popmusik der vergangenen Jahrzehnte für die beiden eine große Rolle spielt. Im Song Freiherr In Der Wall beispielsweise kann man Textfetzen von Survivors Eye Of The Tiger wiederfinden, während der Sound an vergangene Daft Punk-Tage erinnert. Ein Großteil ihrer Einflüsse findet sich auch im Plattenkoffer-Mix wieder.


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Tracklist:
1. Maurice Ravel – Mouvement De Menuet (2. Satz)
2. Bill Evans – Waltz For Debby
3. Fleetwood Mac- Dreams
4. Peter Howell – Greenwich Chorus
5. Serge Bulot – Euryale
6. Bob James – sign Of The Times
7. The Upsetters – Blackboard Jungle Dub
8. Queen – Under Pressure
9. Joe Jackson – Steppin‘ Out
10. Michael Jackson – Baby Be Mine
11. Roger – I Want To Be Your Man
12. Aurra – You And Me Tonight
13. Whitesnake – Is This Love
14. Pharcyde – Drop
15. Daft Punk – Something About Us
16. Zoot Woman – It‘s Automatic
17. Flying Lotus – Tea Leaf Dancers
18. Washed Out – Olivia
19. Space Dimension Controller – Love Quadrant
20. The Whitest Boy Alive – Intentions
21. Lusine – Figment
22. Bibio – Fire Ant
23. Feist – The Water

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Melodien auf buntem Laub: Fabian Nickel – Herbstmelancholie

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Herrlich traurig und irgendwie trotzdem kuschelig warm. Oder was zum Kuscheln. Wie buntes Laub, was sich mit einem Sprung in verschiedenen Farben von den Ästen trennt. Die letzten warmen Sonnenstrahlen auf saftig grünem Moos, auf dem sich die Eicheln für den Winterschlaf betten. Pilze, die sich am Waldboden durch eine Schicht alter Nadeln schieben und sich den Schnecken als Mahl anbieten. Regen. Morgendlicher Dunst unterm Sonnenaufgang. Herbst. Und dieser Mix, der mit Télépopmusiks „Breathe“ eröffnet. Danke, Herr Nickel!


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Wenn Dub und Techno in der Tiefsee tauchen gehen: ColtEP – Deep Afterhour Nr. 115

Lange keinen Dubtechno mehr hier gehabt, lange auch keinen gehört. Dafür aber heute den neuen Deep Afterhour Mix von ColtEP jetzt schon sechsmal. Wie Tiefseetauchen. Mit jeder Menge schwebenden Chords, noch mehr Atmosphäre und dem nötigen Grad an Liebe, der das alles ausmacht. Herrlichst!


(Direktlink, via Marsi)

Tracklist:
01. Yagya – Rigning Einn *** Sending Orbs
02. Urenga – Eclipse Seamount (Ohrwert Technoid Alter) *** Stasis Recordings
03. Sub.Made – Broken Storm *** Sublime Porte Netlabel
04. Mr. Cloudy – Increase *** Entropy Records
05. Adverb – Echolocations *** Dewtone Recordings
06. Aepiel – Shallow Ground (Nitz Remix) *** Retrospective Zoology
07. Sven Weisemann – Redux *** a.r.t.less
08. Desolate – Actaeon *** Fauxpas Musik
09. Federsen – Djembe Dub *** Silent Season
10. Sven Weisemann – Winter Tale *** Essays
11. Dublicator – Quantum State *** self-released
12. The Nautilus Project – Shades & Forms (Martin Nonstatic Remix) *** Confineless Recordings
13. Wenzel Mehnert – Paranoika (Biodub Remix) *** Dreiton
14. Yagya – As It Is *** Sending Orbs
15. G.R.I.T. – As I Look To The Sky From The Surface Of The Water *** Meanwhile

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Deepest Dubstep: Phaelehs Mix für SSENSE

Musik so bunt und warm eingefärbt wie die Blätter des herbstlichen Weines. Lange nichts mehr von Phaeleh, dem aktuellen Guru des deepen Dubsteps, gehört, jetzt kommt er mit diesem Mix für den Online-Shop SSSENSE aus dem Sommerschlaf und läutet die Saison der kuschelig warmen Sounds ein. Schönes Ding, auch weil alle vermixten Produktionen seine Handschrift tragen.


(Direktlink, via Johannes)

Tracklist:
Phaeleh – Journey
Phaeleh – Lament
Phaeleh – Should Be True
Submotion Orchestra – Hymn for Him (Phaeleh Remix)
J-One – All I Need (Phaeleh Remix)
Phaeleh – Outshine
Phaeleh – Here Comes The Sun (feat. Soundmouse)
Phaeleh – Lounge
Phaeleh – In The Twilight
Rudimental – Not Giving In (Phaeleh Remix)
Phaeleh – Deep Within
Phaeleh – Whistling in the Dark (feat. Augustus Ghost)
Phaeleh – So Far Away
Jess Mills – For My Sins (Phaeleh Remix)
Niki & The Dove – Mother Protect (Phaeleh Remix)
Phaeleh – Ghosts of Memories
Phaeleh – Tides
Phaeleh – The Cold In You (feat. Soundmouse)
Hatti Vatti feat. Cian Finn – You (Phaeleh Remix)
Phaeleh – Hollow
Phaeleh – Plateau
Phaeleh – Losing You
Phaeleh – Afterglow (feat. Soundmouse)
Phaeleh – Storm (feat. Jess Mills)
Charli XCX – Jungle (Phaeleh Remix)

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Sello – Exclusive Nightflight Mix – 01.10.13

Ich verlier heute mal wenig Worte und lass einfach nur die Musik sprechen…
… auch diese Woche lief wieder ein grandioser DJ-Mix in der letzten Nacht in meinem Nightflight auf Fritz!
Sello heißt der Künstler und… ja… hört selbst!… grooviger, deeper, gefühlvoller House mit einem Wink in Richtung Soul oder auch Jazz!

Wünsche eine tolle Woche,
Tobi


Direktlink

Tracklist:

01. Max Graef – Fenster – Tartelet Records
02. The Francis Inferno Orchestra – Amber Express – Drumpoet Community
03. Christian Prommer – Tob, Der Bär – Compost Black Label
04. Dubinsky – Wait A Minute – Drumpoet Community
05. Daniel Kyo & El Txef A – As Sweet As Last Time – Moodmusic Records
06. Sello – Praise Him – Moodmusic Records
07. Dale Howard – Go Away – Moodmusic Records
08. Jorge Takei & Sello – Troy McLure – Kolorit
09. Leon Vynehall – Sister – Aus Music
10. Brous One – Still Time 4 You – Augenringe Unter Dem Dritten Auge

Hier findet Ihr…

… die komplette Playlist der Sendung.
alle bisherigen Mixe noch ein mal zu nachhören.
… und hier nochmal die komplette Sendung im Loopstream zum nachhören.

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DJ Sneak im Boiler Room: Hustling for House

Diese Mix CD von DJ Sneak ist einer der besten Mix-CDs, die ich je kaufte. Ich habe sie immer noch, obwohl es eine der ersten war, die ich damals digitalisierte. Bis dahin war House für mich immer solala, aber nachdem ich das damals hörte, wusste ich, dass auch da richtig viel Energie rein und rausgehen kann – ich kam halt vom Techno, da war nicht so viel mit Herzerwärmung. Hier war das anders, auch ganz ohne Amphetamin.

Trotzdem langweilte mich dieses Handtaschen Geschaukel irgendwann allgemein und ich gab mich anderen Genres hin. Trotzdem: immer wenn Sneak irgendwo draufstand, hörte ich zumindest mal rein.

Jetzt natürlich schon lange nicht mehr, aber wenn sie die alte House-Granate im Jahr 2013 schon mal in din Boiler Room holen, kann man sich das auch anhören. Anhören, nicht ansehen – das ist furchtbar. Natürlich. Und was soll ich sagen? „Hustling for House“. Ich würde den Mix nicht mal unbedingt laden, aber ich fühle mich gerade recht gut damit, ihn gehört zu haben.


(Direktlink, via Deepgoa)

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Sonne, Liebe, Soul und ganz tiefer House: Till von Sein in der Kunstkantine Magdeburg vom 04.05.2013

Es kann für den heutigen Tag kein besseren Mix geben. Draußen brennt die Sonne, das Urteil ist da (mehr dazu später), mir ist nach ganz viel Sekt in der Sonne und barfuß tanzen auf einer saftigen Wiese. Und das hier ist der Sound dazu. Aufgenommen in der Kunstkantine Magdeburg, gemixt von keinem geringeren als Till von Sein. Ganz großes Sonnensegeln.


(Direktlink)

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