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Schlagwort: DJ-Mix

Ein Mix für Herbstnachmittage: Christian Kuhlmann presents „Lovesongs for loved ones“

Christian Kuhlmann mit der 247. Ausgabe des Afterhour Sounds Podcasts, der dafür klanglich recht ungewöhnlich herkommt. Wenig elektronisch mit jeder Menge Ecken, Kanten und punkigen Überraschungen. So stelle ich mir einen akustischen, draußen trüben Herbstnachmittag vor, dem es von innen etwas entgegenzusetzen gibt. Klappt hiermit ganz fantastisch. Für mehr Punk auf Afterhour Partys.

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Tycho – Burning Man Sunrise Set 2022

Tycho hat zum nun 10 Mal in Folge sein traditionelles Sunrise Set auf dem Burning Man Festival gespielt und es bisher komplett an mir vorbeigegangen. Gut, dass andere da besser aufpassen.

Tycho tut das, was er immer tut und spielt organischen Sound, der eine wunderbar warme Deepness mit sich bringt und tanzbar ist.

Tracklist:
Tycho, Superposition, Alan Watts – Inevitable Ecstasy
Tor – City 66
Rival Consoles – Haunt
Bjarki – Can A Man
I’lls – Fifty-Phiphti
Jasper Tygner – Change Your Mind
Dark Sky – Badd
Footshooter – Bosphorus
HVL – Real Command
Jasper Tygner & Joe Hertz – Equals
Radio Slave – Screaming Hands (Dreamscape UK Mix)
Fred again.. feat. The Blessed Madonna – Marea (We’ve Lost Dancing)
Pat Carroll – Hope
Juno Mamba – Flicker
ford. – Living, Breathing
Rezident – ID
Bonobo – Sapien
Audio Junkies & Sahar Z- Lalitha
Daphni – Poly
Bahadur Shah Zafar Last Verses as read by William Dalrymple

<<< SUNRISE >>>

Tycho – Stress
Max Cooper – Perpetual Motion
Pat Carroll – Alight
Tinlicker feat. Helsloot – Lullaby
DJ Streaks – More To Life
Caius – In The Sun
Obli – Look
Caribou – Home

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Musik für den Herbst-Blues: Raulito Wolf – Music for sleepless Wolfs

Mich hat es Ende letzter Woche ziemlich flachgelegt. Eine bakterielle Infektion der Lunge hätte es jetzt auch ohne Covid zu sein nicht sein müssen, aber sucht man sich ja nicht aus. Schmerzen, Fieber, Schweißausbrüche, diesdas. Vor sich hinschimmeln und hoffen, dass es schnell wieder vorbeigeht. Was es nicht wirklich tut. Wird langsam besser, aber gesund fühlt sich anders an. Mein Doc sagt, ich solle mich schonen, was ich versuche, wobei mir das meistens nicht so leicht fällt. Ich gebe mein Bestes, wobei mir zusätzlich – wie jedes Jahr – der Herbst-Blues reinfährt. Eine denkbar ungünstige Kombination.

Aber wenn der schon mal da ist, kann man den akustisch auch füttern und nichts würde dazu besser passen, als dieser vor Melancholie nur so triefende Mix von Raulito Wolf, der sowas wie der Herbst in Klang ist. Also nichts für gute Laune. Aber dennoch wunderschön. Traurig.

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Deep House Bucharest Podcast #139 – Mazayr

Ist mir Gestern in meine Soundcloud-Timeline gespült worden und hat mit ein wenig die Heimfahrt versüßt. Gänzlich unaufgeregter aber um so tragenderer Deephouse von Mazayr, der mir bisher gänzlich unbekannt war, aber so ist das ja manchmal.

Manchester (UK) based Mazayr has always felt a deep connection to music. Experimenting
with electronic music for well over a decade, his passion for creativity stems from much
earlier as a keen drummer in his youth. This love for rhythm naturally translated to dance
music and birthed a tireless focus on finding his own sound as a music producer.

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Mix: Marius Ticha x Kraftfuttermischwerk at Eismeer, Meeresrausch Festival 2022

Late to party but don’t forget: das Set vom Eismeer auf dem diesjährigen Meeresrausch, das wir quasi mit Marius gemeinsam und ganz heimlich gespielt haben.

Eigentlich wollten und sollten wir nach unserem morgendlichen Set auf dem Kinkerlitzchen als Cagney & Lacey noch ein Techno-Set auf dem Eismeer-Floor spielen, das wir auch vorbeireitet hatten. Als wir mittags dann dort ankamen ergab sich folgendes Bild: das DJ-Team vor uns bretterte mit gut 145 BPM ein Psytrance Set vor einem dürftig gefüllten Floor. Die Sonne schien, auf dem Floor war Strandsand und wir von der Frühschicht auf’m Kinker noch voller Euphorie. Irgendwie war uns in dem Moment nicht mehr nach Brechertechno, da waren wir uns ganz schnell einig, wussten allerdings auch nicht ganz genau, was wir denn tun bzw. spielen sollten. Ich schlug vor, einfach mit Matthew Herbert zu eröffnen und sich dann bei der Geschwindigkeit irgendwie einzugrooven. Wir wussten, das Marius noch auf dem Gelände verweilte, riefen ihn an und fragten, ob der Bock hätte die nächsten drei Stunden mit uns gemeinsam zu zocken. Auch weil er für diesen Sound einfach der perfekte Mann ist. Er sagte zu, wir pusteten nach der Psytrance-Action mit Matthew Herbert den Floor einmal komplett leer, so dass wir nun wirklich nicht mehr kaputtmachen konnten und groovten uns dann schön auf 105 BPM durch die nächsten drei Stunden. Der Floor füllte sich langsam aber stetig und wir hatten einen ganz wunderbaren Nachmittag. Spezieller Dank an die ganz großartige Bühnenbetreuung, die zum Beginn unseres Sets meinte, „Wenn ihr hier fertig seid, dann seid ihr brettenharte! Genau das ist mein Job heute!“ Diesen hat sie engagiert gemacht und am Ende auch Recht behalten.

Manchmal sind spontane Aktionen wie diese dann doch die besten. Danke Marius! Es war uns ein Fest, das wir so auf jeden Fall mal wiederholen sollten!

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