Zum Inhalt springen

Schlagwort: Festivals

Festivalsommer bis zum 31. August 2020 komplett abgesagt

Eigentlich wussten wir ja alle, dass es so kommen würde. Kommen müsste auch. Manche hatten noch ein bisschen Hoffnung, dass hintenraus für irgendwen dabei noch was übrig bleiben würde. Aber nein. Das Meeresrausch fällt in diesem Jahr ob Corona aus, die Fusion auch. Wissen wir seit ein paar Tagen. Und jetzt fliegen auch die vermeintlich ganz Großen mit aus dem Kalender. Rock am Ring, das Hurricane, Roskilde, Southside, Deichbrand und alle großen Festivals, die bis zum 31. August stattfinden hätten stattfinden wollen, wurde die Durchführung von Seiten der Regierung untersagt. Richtig, wie ich finde. Trotzdem scheiße, auch wenn es gerade nicht anders geht. Offenbar wird das für mich der mauste Festival-Sommer seit 25 Jahren. Weil es halt einfach keine Festivals geben wird.

Großveranstaltungen sollen wegen der Corona-Pandemie bis zum 31. August grundsätzlich untersagt werden – auch Fußballspiele sind davon betroffen. Die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einigten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch bei einer Schaltkonferenz auf dieses prinzipielle Verbot. Konkrete Regelungen, etwa zur Größe der Veranstaltungen, sollen durch die Länder getroffen werden.

Naja, fahr ich halt Fahrrad und freue mich um so mehr auf den nächsten Sommer.

3 Kommentare

Das lieblingsweltschönste Meeresrausch Festival wurde für dieses Jahr abgesagt – und kann jetzt ganz dringend unsere Hilfe gebrauchen

(Die Idioten mit den Pyros sind dort meistens wir, aber hey, dafür kommt die komplette Familie mit.)

Ich weiß das nicht erst seit heute, es macht mich dennoch nicht wenig traurig, auch wenn die Entscheidung verantwortungsbewusst, richtig und voll nachvollziehbar ist. Nach all dem Chaos und der Unplanbarkeit, die uns Covid-19 in den letzten Wochen um die Ohren gehauen hat, ist es jetzt offiziell: das für uns schönste Festival von allen wird in diesem Sommer, es wäre das 10. Jubiläum gewesen, nicht stattfinden. Das Meeresrausch 2020 fällt aus. Und die brauchen unsere Hilfe.


(Direktlink)

Bitter für mich weniger weil damit noch ein Booking mehr für diesen Sommer für uns wegbricht, sondern weil ich die Macher mittlerweile alle persönlich kenne und wirklich lieben lernen konnte. Die haben eine Philosophie hinter ihrem Festival, die nie nur ausdrücklich ökonomisch ausgerichtet war. Es ging immer auch um musikalische Kreativität, um Liebe, um Freiheit. Und alles. Ich hatte konzeptionell nur das Fusion in diesen Ordner sortiert – und dann kamen die und meinten, „Lass da mal noch konsequenter durchziehen – und lass uns dabei nach wie vor klein bleiben.“ Gesagt, getan, seit über fünf Jahren. Bei spätestens 3000 verkauften Tickets ist Schicht im Schach. Wer bis dahin keins hat, muss draußen bleiben. Und ich lieb‘ die nicht nur für diese seit Jahren durchgezogene Konsequenz. Ich lieb die eh für alles, was sie dort auf dem Eiland Usedom seit so vielen Jahren so unfassbar gut durchziehen. Einfach schon dafür, dass sie das beste Festival im ostdeutschen Meck-Pomm haben dürften, die unter den Besuchern geringste Arschlochdichte von allen haben dürften. Das musste dir im Osten auch erstmal erarbeiten. Und das haben sie getan. Keine tätowierten Vollprolls in Yakuza-Klamotten, keine GTI-Club-Mitglieder. No Judge, aber diese, meine ganz persönlichen Vorurteile habe ich mir hier im Osten über jetzt schon fast drei Jahrzehnte über angewöhnt und leider auch pflegen gelernt. Und ich mag mit solchen Leuten nunmal nicht so gerne feiern. Die sind dort nicht.

Fast alle da baden nackt im Peenestrom, trinken Sekt mit Leuten, die sie bis eben nicht kannten, rauchen irgendwelche außergewöhnlichen Zigaretten und sind cool miteinander. Sehr hippiesk – und ich liebe das. Wirklich sehr. Weil: wenn Festivals im Sommer, dann bitte genau so und kein bisschen anders. Für mich seit Jahren das lieblingsweltschönste Festival von allen – und ich habe so einige gesehen. Mittlerweile saßen wir dann dort in irgendeiner Nacht des Wochenendes gemeinsam zusammen, tranken Sekt, rauchten irgendwelche außergewöhnlichen Zigaretten und waren verdammt cool miteinander. Und irgendwie hatten wir uns nicht nur dann alle auch verdammt doll lieb. Selbst wenn der Stage-Manager schon um 0800 morgens ankam und uns darum bittet, dass wir endlich die Pause einhalten, was wir dort vorher nie taten. Die war dort bis im letzten Jahr für uns immer nur „optional“ unterschrieben haben, weshalb wir sie bis dahin optional natürlich jedes Jahr haben ausfallen lassen. Das lag weniger an uns, als mehr an diesem Festival, den dort mit uns Feiernden und auch an den Machern. Klar.

Ich hatte nirgendwo anders so krass tiefe Festival-Momente wie auf dem Meeresrausch. Echt nicht. Da kommt nicht mal die Fusion – und kommt sie nicht nur wegen meiner Momente nicht – ran. Das Meeresrausch ist für mich das beste aller weltbesten Festivals. Schon lange. Und jetzt mussten die ob des Coronaviruses absagen. Richtige Entscheidung und dennoch sehr traurig. Weil diese Absage deren Existenz bedeuten kann. Und dann trinkt da keiner mehr Sekt, badet nackt in der Peene, tanzt, liebt, redet miteinander, lacht nicht gemeinsam mit bis dahin Fremden, raucht dort gar nichts mehr. Und das wäre rein soziokulturell gerade für Meck-Pomm mehr als nur schade, es wäre verdammt traurig. Wirklich!

Also reden wir über das, was das Meeresrausch gerade jetzt nötig hat: klingt platt, haben wir in den letzten Wochen auch gar nicht so selten gehört, aber es geht um Geld. Um Geld, das die jetzt dringend brauchen, um wenigstens im Sommer 2021 den Reigen für uns alle neu eröffnen zu können. Und ich hätte so gerne, dass das irgendwie möglich werden würde. Weil ohne die würde halt viel fehlen. Wirklich viel fehlen.

Aktuell haben sie eine Startnext-Kampagne gestartet, um sich in den nächsten Sommer retten zu können. Weil, wenn das nicht funktioniert, fährt das lieblingsweltschönste Festival der Welt gegen die Wand und ist dann vielleicht nicht mehr da. Für keinen. Also kümmert euch bitte, wenn ihr schon mal da wart, oder halt noch mal sehr dort hinwollen würdet. Gibt was für die 10er-Karte Sekt auf Eis und ich sorge dafür, dass die vor Ort Maracuja-Limo mit reinmachen. Einen Drink, den wir dort für alle erfunden haben. Und wenn ihr dann mit Sekt-auf-Eis-und-Maracuja-Limo zu uns ins Kinkerlitzchen kommt, kippen wir noch einen Vodka drüber, der auf uns gehen wird.

Ich bekomme die letzten Tage ganz, ganz viel Post, in der die von mir geliebten Sub-Culture-Aktivisten um Unterstützung fragen und komme mir wie ein Arschloch vor, nicht allen dann auch Reichweite verschaffen zu können. Weil wenn ich einmal damit anfange, kann ich nichts anderes mehr bringen. Und das schaff ich nicht.

Aber: das hier liegt mir ganz persönlich und ganz, ganz dolle am Herzen. Und wenn ihr wissen wollt, warum dem so ist, packt ein bisschen was mit in den Topf und wir sehen uns dort dann im Sommer 2021. Hoffentlich im Kinkerlitzchen. Lasst uns dann baden gehen, tanzen, lieben, lachen, trinken und irgendwelche außergewöhnlichen Zigaretten rauchen. Ich fänd’s geil und weiß, ich bin da nicht allein. Und ihr? Ihr könntet euch davon überzeugen, dass ich Recht hab. Ha!

Wie sicherlich viele von euch, beschäftigen auch wir uns täglich mit den dynamischen Entwicklungen von COVID-19; verfolgen die Informationen. Um zu versuchen das Virus einzudämmen, wurden in den vergangenen drei Wochen etliche Maßnahmen erlassen und inzwischen ist das “normale” Leben stark eingeschränkt. Die aktuelle Situation stellt die gesamte Kultur- und Kreativlandschaft auf den Kopf und treibt viele Menschen in existenzielle Nöte.
Welches Ausmaß diese Pandemie noch annehmen und wie lange sie anhalten wird, können selbst renommierte Virologen und Forscher nicht absehen.

Was die gegenwärtige Lage für euch Meeronaut*innen, unsere gesamte Branche, uns persönlich, aber auch für unser Herzstück; das Meeresrausch Festival bedeutet, wurde innerhalb unserer Crew intensiv besprochen und diskutiert. Seit Wochen machen wir uns Gedanken über mögliche Risiken sowie über unsere Optionen. So optimistisch wir noch vor drei Wochen auf den Juni und unser Festival geblickt haben, müssen wir inzwischen der unliebsamen Realität ins Auge schauen.

Ein Jahrzehnt lang haben wir mit euch zusammen Festivalgeschichte geschrieben. Wir sehen uns nun leider gezwungen, euch den traurigsten Satz mitzuteilen, den wir je in einem unserer Meeresrausch Newsletter schreiben mussten:

Das Meeresrausch Festival 2020 wird nicht stattfinden!
Zu dieser schweren Entscheidung hat uns die aktuelle Faktenlage und unsere Fürsorgepflicht allen Meeronaut*innen, Helfer*innen, Crew­mit­gliedern, sowie auch der Ortschaft und vielen anderen Menschen gegenüber bewogen. Wir uns schweren Herzens dazu entschieden, unser Jubiläumsjahr rechtzeitig und geordnet abzusagen. Die Ein­dämmung von Covid-19 ist zurzeit das Wichtigste und liegt in unser aller Verantwortung.

Hier geht zur Startnext-Kampagne. Lasst, wenn ihr könnt, einfach ein paar Euro da. Und vielleicht, hoffentlich, trinken wir dann im Juni 2021 dort zusammen einen Sekt auf Eis mit Vodka drüber. Wäre so schön! Und wir würden mal wieder Grungermanns „Fackeln im Sturm“ übern Dance blasen, was schon mein Plan für diesen Sommer war, der ja nun ausfallen würd. Aber ey, was ist schon ein Jahr, wenn wir über dieses hinweg alle gesund bleiben?

Passt auf euch auf!

2 Kommentare

Rage Against The Machine at Lolla Berlin 2020

Wie gerade rausgehauen wurde: Rage Against The Machine werden im Rahmen ihrer diesjährigen Welttournee einen einzigen und exklusiven Auftritt in Deutschland spielen – auf dem Lollapalooza Berlin. Und da hab ich schon nicht wenig Bock drauf.

Berlin, 10. Februar 2020: Das Festival Lollapalooza Berlin findet nun schon zum 6. Mal statt und eröffnet die Saison mit einer Bestätigung, die gerade weltweit die Runde macht und Musikherzen höher schlagen lässt: Rage Against the Machine sind zurück und spielen im Rahmen ihrer soeben angekündigten Reunion Tour nach neun Jahren Pause eine einzige exklusive Deutschlandshow in 2020. Und zwar am Sonntag, den 6. September, auf dem Lollapalooza Berlin.

Einen Kommentar hinterlassen

Was Festivalbesucher so „liegen lassen“

Eine Tour über das Gelände des beendeten Creamfields Dance Music Festival in Warrington, UK. Ähnliche Bilder sind in Vergangenheit auch schon bei anderen Festivals aufgenommen worden. Ich dachte eigentlich, dass die zu einem Problembewusstsein geführt haben und sich solche Situationen mittlerweile verringert haben. Offenbar habe ich mich getäuscht. Was für Ehrenlose.


(Direktlink)

20 Kommentare

Das komplette Woodstock-Festival 50 Jahre später live im Stream

(Foto: Woodstock WhispererCC BY-SA 4.0)

Gestern vor 50 Jahren, am 15. August 1969 um 17:07 Uhr, betrat Richie Havens die Bühne des heute legendären Woodstock Festivals, um dieses für drei Tage zu einem Ort des Friedens, der Musik und der Liebe zu machen. Das funktionierte deutlich besser als die Veranstalter erwartet haben und ging dann ganz zu Recht als eines der besten Festivals in die Geschichte ein.

50 Jahre Woodstock. Und ohne die hätten wir neben dem RaR, Splash, Melt, Lollapalooza, Deichbrand so exorbitant geile Feste wie die Fusion, das Meeresrausch, die Möhre, oder das Garbicz vielleicht gar nicht. Weil der Geist dort halt auch heute noch liebt. Still <3'ing Hippieshit. Immer noch und im ganz besonderen. Woodstock hat mit dem strickt kommerziellen Gedanken so ein Festival machen zu wollen, brechen müssen. Aus Gründen. Und wir haben halt bis heute davon profitiert, wenn wir wenigstens unser Wasser bis mit auf den Dance nehmen durften. Die in Philadelphia ansässige Radiostation WXPN überträgt die drei Tage Woodstock quasi in Echtzeit. Nur halt 50 Jahre später. Sehr, sehr cool.

Starting at 5:07 p.m. EST today, August 15, you can listen to every minute of the three days of concerts, courtesy of Philadelphia radio station WXPN. It will include all of the festival’s archived audio: from the iconic performances to the stage announcements to the rain delays.

The exclusive broadcast will feature newly reconstructed audio archives of each of Woodstock’s 32 acts, starting with Richie Havens’ opening set, and continuing through to Jimi Hendrix’s closing performance on Sunday morning. According to a release from the station, it will be broadcast in “as close to real time as possible.”

(via BoingBoing)

1 Kommentar

Doku: Woodstock – Drei Tage, die eine Generation prägten

Ein wirklich großartige Doku mit jeder Menge Archivaufnahmen über das vielleicht verrückteste Festival aller Zeiten, das in diesem Jahr vor genau 50 Jahren stattfand und zumindest meine Festivalkultur in vielen Belangen bis heute geprägt haben dürfte. Und nicht nur das. Ich behaupte einfach mal, dass es das Leben vieler Menschen nachhaltig verändert haben dürfte. Mega gut.

Zu sehen in der Mediathek des Ersten.

Woodstock ist zur Legende einer ganzen Generation geworden, der Höhepunkt der Hippiebewegung. Bislang unveröffentlichte Szenen von 1969 zeigen, wie ein Festival einer zerrissenen Gesellschaft zeigte, wie ein Miteinander möglich ist.

Einen Kommentar hinterlassen

WIN: 2×2 Tickets für das Wilde Möhre Festival vom 09. bis 12.08.19 in Drebkau

Im letzten Jahr wurde befürchtet, dass das Wilde Möhre Festival letztmalig in Drebkau stattfinden könnte. Im Nachgang konnte man sich mit dem Bürgermeister einigen und bekannt geben, dass das unglaublich charismatische Festival auch weiterhin in Drebkau stattfinden kann. Und so trifft man sich dort nun vom 09. bis zu 12. August, um gemeinsam und im Einklang mit der liebevollen Location die Tanzbeine zu schwingen. Aber nicht nur das, es wird auch wieder einige Workshops und andere interaktive Möglichkeiten geben.

Für die Musik sind neben zwei Dutzend anderen Künstlern Kid Simius, Alex Niggemann, Isabeau Fort, Marc DePulse, Niko Schwind, Gina Sabatini und Lotte Ahoi zuständig. Und auch wir werden wieder ein paar Tracks über den Dancefloor schmeißen.


(Direktlink)

Um das Wilde Möhre Festival zu beschreiben, muss man es erlebt haben: für jede*n bedeutet es etwas anderes, man findet sich selbst und Andere, und fühlt sind doch als Teil eines Ganzen, vereint durch ein gemeinschaftliches Erlebnis inmitten der Natur.

Ein typischer Tag auf dem Wilde Möhre Festival? Gibt es nicht. So umfang- und abwechslungsreich ist unser Programm aus Musik, Workshops, Kulturprogramm, Vorträgen, Natur und tollen Menschen.
Musik, immer wieder Musik überstrahlt das Wilde Möhre Festival – die sorgfältig kuratierte Auswahl an Djs, Bands und Singer-Songwritern, die sich auf sechs Bühnen verteilen, der explizite Fokus auf Newcomer und handgemachte Musik mit Herz – und wird doch komplettiert vom feinen Rahmenprogramm.
Wenn wir dich also doch auf eine kleine Möhrchen-Gedankenreise mitnehmen dürfen?
Du erwachst in deinem wasserdichten Pappzelt und blinzelst in die strahlende Sonne – bestes Wetter für eine Runde Yoga mit anschließendem Baden im See! Erfrischt steigst du aus den ruhigen Fluten und startest den Festivaltag auf dem Immergrün – gemeinsam mit deinen Liebsten lauscht ihr der Gitarre von Abstrak Jaz. Nach einem stärkendem Imbiss an unseren Essensständen mit regionalen Veggie-Leckereien geht es rüber zum Lochbildfotografiekurs, während ihr im Vorbeigehen in eine Spoken Word Performance reinhört. Vielleicht schaut ihr auch noch beim Argumentationstraining gegen Rassismus oder im Nipple-Tassle-Workshop (mit anschließendem Test-Tanz) vorbei. Nachdem ihr zu den Klängen von Yarah Bravo den Sonnenuntergang genossen habt, ist es langsam Zeit, den Feierstab zu zücken, ins Tüll-Kostüm zu schlüpfen und auf dem Wildschreck zu Robag Wruhme in die Dämmerung zu tanzen – in dem Wissen, dass die Nacht für euch nie enden könnte, der nächste Tag aber noch viel mehr wunderschöne Möhre-Erlebnisse für euch bereit hält.

Die Zutaten für Deinen Sommertraum sind da – du musst nur eintreten ins Möhriversum.

Die Möhrchen hauen hier zwei mal zwei Tickets für dieses Jahr raus. Wer die haben möchte, hinterlässt hier bis zum 31.07.2019, 12:00 Uhr, unter Abgabe einer gültigen Email-Adresse einen Kommentar. Sollten das mehr als nur zwei tun, entscheidet wie immer Random.org, wer wild mit den Möhren tanzen darf. Viel Glück!

Für jene, die sich nicht auf ihr Glück verlassen wollen, gibt es natürlich auch auf regulärem Wege Tickets.

Wir sehen uns zu einem Drink aufm Dance. \o/

116 Kommentare

Fotos: Meeresrausch Festival 2019

Beschrieben hatte ich das diesjährige Fest hier schon kurz und will dem gar Nichts hinzufügen. Es war einfach wieder mal ein wunderschönes Wochenende unter lieben Menschen. Ich war so davon angetan, dass ich ganz vergessen habe, wirklich viele Fotos zu machen. Paar Schnappschüsse sind trotzdem entstanden und hier gibt es den Mix dazu.

2 Kommentare

Polizeidirektor a.D. und bis 2015 Leiter der Polizeiinspektion Neubrandenburg zum Fusion-Festival

Mal als andere Sicht aus einem vermeintlich gleichen Winkel. Schließlich war Siegfried Stang bis 2015 Leiter der Polizeiinspektion Neubrandenburg und hat in dieser Zeit das Fusion Festival polizeilich begleitet. Er kann die aktuelle Diskussion darum nicht nachvollziehen.

Er hat dem Nordkurier einen lesenswerten Brief geschrieben, in dem er sich ganz klar auf der Seite des Kulturkosmos e.V. positioniert.

Der nun von Herrn Hoffmann-Ritterbusch geltend gemachte Anspruch, der Polizei auf dem Gelände einen Platz einzuräumen, ist sowohl in sachlicher wie in rechtlicher Hinsicht grob abwegig.

Diese Forderung geht weit über ein Betretungsrecht hinaus. Und auch ein Betretungsrecht hat die Polizei nur bei Vorliegen einer konkreten Gefahr, d.h. der Schadenseintritt muss in einem bestimmten, konkreten Einzelfall tatsächlich zu befürchten sein. Den Äußerungen von Herrn Hoffmann-Ritterbusch ist aber allenfalls zu entnehmen, dass es ihm um Befürchtungen allgemeiner Art geht. Dabei handelt es sich bestenfalls um sogenannte abstrakte Gefahren (ähnlich den Gefahren im Straßenverkehr).

Einen Kommentar hinterlassen