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Schlagwort: Fynn Kliemann

Fynn Kliemann und Olli Schulz kaufen das alte Hausboot von Gunter Gabriel

Irgendwie schön zu wissen, dass das alte Hausboot des im letzten Jahr verstorbenen Gunter Gabriel nun von Fynn Kliemann und Olli Schulz gekauft wurde. Die beiden wollen damit in Hamburg einen Rückzugsort für Kreative schaffen. Die Tochter von Gabriel freut das.

Die wertschätzende Haltung der beiden Künstler und die Achtung vor dem ehemaligen Zuhause ihres Vaters hätten sie überzeugt. „Auf jeden Fall wird wieder Leben an Bord sein, mit viel Musik und kreativen Ideen“, sagte Koch. Es sei, als ob eine „künstlerische Fackel“ weitergegeben wird und der Spirit des Bootes weiterlebe.

1 Kommentar

Sich ein Heimstudio ganz und ehrlich selber bauen

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Ich hab es nicht so mit den deutschen YouTubern. Die wenigsten von denen machen halt das, was ich irgendwie geil finde. Es gibt da Ausnahmen, die ich abonniert habe und regelmäßig gucke. Das sind wenige. Leider. Aber darüber reden wir ein anderes Mal.

Eines meiner Abos gehört dem Heimwerkerking Fynn Kliemann. Weil er alle möglichen Dinge so zusammenbaut, wie ich es gerne und eigentlich immer tue. Mit einem Zollstock, einer Stichsäge und dem Willen, sein Ziel irgendwie zu erreichen. Ohne Wasserwaage – und wenn die doch, die dann erst später, wenn alles steht. Wenn dann noch was schief ist, hat halt der Boden Schuld, für den selber man schließlich ja nichts kann, ne.

Großartige Ideen hat der Mann. Wie die Eierverschenkmaschine letztens erst. Oder wie man als Heimwerker eine Mauer mauert. Oder die, sein Heimstudio selber zu schrauben. Mit den Möglichkeiten, die man halt so hat. Irgendwie geht das dann auch schon. Und dann die herrlich nordische Kodderschnauze.

„Wie baut man sich ein halbwegs vernünftiges Tonstudio in seine Bude? Es ist ja überall das gleich Problem. Es hallt wie Arsch, es fehlt immer ein Kabel und irgendwo flattern UFO-Frequenzen durch die Tonspur. Nun hatte ich die Schnauze voll und hab mir selbst zu Weihnachten ein neues Studio geschenkt. Eben mit Messmikrofon durchgemessen und Absorber + Basstraps geplant um den Kack in Griff zu bekommen. Außerdem endlich nen vernünftigen Studiotisch mit ausziehbarem Masterkeyboard (M-Audio Oxygen 88) gebaut. Dazu dann die Studio-Monitore (ADAM-A7) entkoppelt, vernünftige Abhörposition definiert, neue Soundkarte (Presonus FireStudio Project) mit n paar Eingängen mehr, nen Kopfhörerverstärker (ART Headamp 6 Pro), damit man endlich mit mehreren Leuten zusammen hören kann und noch n bisschen Kleinzeug gekauft.

Jetzt ist es nicht nur sexy, sondern die Nachhallzeit im Studio ist auf unter 200ms runter. Jetzt kann man endlich kontrollieren ob man Hall drauf will, oder nicht :)

Da hier ein bisschen technischer Quatsch erklärt werden musste und ich immer neue Instrumente gefunden habe, nimmt das Video erst nach 2 min Fahrt auf. Ich hoffe so lange haltet ihr durch. Aber wer keine Knete hat und trotzdem n bisschen Mukke machen möchte, kann hier vllt irgendwo ne nützliche Info finden.“


(Direktlink, via Tanith)

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