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Schlagwort: Hong Kong

Plattenbauten in Hong Kong aus Drohnenperspektive

Blocks in Hong Kong und Drohnenaufnahmen sind immer wieder gleichsam beeindruckend wie auch irgendwie bedrückend. So auch hier.

The population of Hong Kong is estimated at 7.50 million in 2020 It is one of the most densely populated countries in the world, and has a population density of 6790.74 people per square kilometer.

Why “Blocks“ ?
Concrete jungle – a city or urban area which has a high density of large, unattractive, modern buildings and is perceived as an unpleasant living environment. But that doesn’t apply to everyone. I moved to Hong Kong few years ago and since day one I got obsessed by these giant public housing/apartment block building structures, their patterns, colours, shapes, architecture, how massively yet easy they blend in and coexist with each other in this city. Back in Riga, Latvia (that’s where I’m from) old and grey post soviet block buildings represent big part of my identity as well, I guess that might have given me extra interest in this particular topic.
My attempt to capture the city feel, often very dystopian, moody and futuristic, at least that is how I felt.


(Direktlink, via FernSehErsatz)

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In Hong Kong gibt es jetzt Eis mit Tränengasgeschmack

In einer Eisdiele in Hong Kong bietet man jetzt als Reminiszenz an die Proteste des letzten Jahres Eis mit der Geschmacksrichtung „Tränengas“ an. Ob das hilft? Keine Ahnung. Ob ich das gut finde? Ja. Allein schon der Idee wegen.

The main ingredient is black peppercorns, a reminder of the pungent, peppery rounds fired by police on the streets of the semi-autonomous Chinese city during months of demonstrations last year.

“It tastes like tear gas. It feels difficult to breathe at first, and it’s really pungent and irritating. It makes me want to drink a lot of water immediately,” said customer Anita Wong, who experienced tear gas at a protest. “I think it’s a flashback that reminds me of how painful I felt in the movement, and that I shouldn’t forget.”

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Zoo wegen Corona geschlossen – Pandapärchen treibt es zum ersten Mal in zehn Jahren miteinander

Kurze Zwischenmeldung: es ist nicht alles schlecht während der Corona-Zeit. In einem Hong Konger Zoo versucht man seit 10 Jahren vergebens, die großen Pandas Ying Ying und Le Le zu einer natürlichen Paarung zu bewegen. Die hatten aber in all den Jahren keine Lust, zu knöpern. Jetzt, als der Zoo aufgrund von Corona-Shutdown geschlossen ist, vergnügten sich die beiden unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Brauchten wohl beide einfach nur ein wenig Privatsphäre und etwas Ruhe. Ein Zoo versucht seit 10 Jahren, zwei Pandas zur Paarung zu bringen. Als Coronavirus den Zoo schloss, taten es die Pandas endlich


(Danke, CarFreiTag!)

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This is Not a Movie, It’s October 1st, 2019 in Hong Kong

Bisschen spät, ich war ein paar Tage unterwegs und komme gerade jetzt erst dazu, die letzte Woche nachzuholen. Aber: das ist aus keinem Film, das ist Realität.

Riot police and protesters fought fierce battles up and down Kowloon’s Nathan Road on Tuesday. Hundreds of tear gas cannisters and Molotov cocktails were thrown, and dozens of arrests were made.


(Direktlink)

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Protestierende in Hong Kong schleudern Ziegel mit DIY-Bambus-Katapulten

Von dort staatlicher Seite wurde neulich aus nächster Nähe auf einen 15-Jährigen geschossen. Verzweiflung sorgt auf der Seite der Protestierenden mittlerweile offenbar für Ideen, die aus dem Steampunk- oder dem Fantasy-Genre kommen könnte: sie feuern Ziegel mit Bambus-Katapulten, die sie selber zusammengeklöppelt haben.

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Vans kassiert Boykott-Aufruf, nachdem sie einen Entwurf aus einem Designwettbewerb gekickt haben, der auf die Proteste in Hong Kong anspielte

Die Skateboarding-Marke Vans hat sich Ärger eingefangen. So hatte sie einen Designwettbewerb für Sneaker ausgerufen und Leute dazu eingeladen, ihre Entwürfe einzureichen, was Leute dann gemeinhin auch gerne tun. Man kennt das.

Der jährlich stattfindende Vans Custom Culture-Wettbewerb lädt die Öffentlichkeit dazu ein, ihre eigenen Schuhdesigns einzureichen. Der Gewinner einer Online-Abstimmung erhält 25.000 US-Dollar und lässt seine Turnschuhe von der Marke herstellen. Die Einreichungen geschehen online.

In diesem Jahr gab es einen Entwurf von einem in Kanada ansässigen Benutzer namens Naomiso. Dieser zeigte eine rote Bauhinia, die Blume auf der Hongkonger Flagge und einen der gelben Regenschirme, die als Synonym für die Demokratieproteste 2014 der Stadt gelten. Der Entwurf auf der Seite von Vans war durch eine Menge Demonstranten, die Gasmasken, Schutzbrillen und Schutzhelme tragen geziert. Genau jener Entwurf ging dann in der Abstimmung steil und führte diese wohl an. Dann nahm Vans den Entwurf aus der Abstimmung und gab folgendes Statement ab:

„As a brand that is open to everyone, we have never taken a political position and therefore review designs to ensure they are in line with our company’s long-held values of respect and tolerance, as well as with our clearly communicated guidelines for this competition“

Damit flog der Schuh aus dem Wettbewerb. Seitdem hagelt in sozialen Netzwerken Boykottaufrufe gegen Vans.

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Wie Demonstranten in Hong Kong Tränengas mit Stickstoff neutralisieren

Es wäre vermessen, zu behaupten, ich wüsste genau, worum es bei den seit Wochen anhaltenden Protesten in Hong Kong ganz genau geht. Es geht offenbar aber auch und gerade um ein freiheitliches Leben, das zu leben so viele Menschen dort ganz offensichtlich vermehrt für sich einfordern. Dagegen kann man nichts einwenden, finde ich.

Und besonders beeindruckend finde ich, wie die Menschen dort ihre Proteste auf die Straßen bringen. Und wie sie auf staatliche Repressalien reagieren. Scheinbar immer wohl durchdacht und verdammt pragmatisch. Keine Ahnung, was sie am Ende für sich dabei rausholen werden, aber ich wünsche ihnen mindestens das für sie Beste.

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