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Schlagwort: Italia

In einem italienischen Dorf kam neulich Wein aus den Wasserhähnen

Hat man auch nicht alle Tage: in der norditalienischen Stadt Castelvetro di Modena kam letzte Woche einfach mal Wein aus den Wasserhähnen. Die Wasserversorgung ist dort irgendwie mit einem Weingut gekoppelt. Durch ein defektes Ventil in jenem Weingut flossen dann 1.000 Liter Wein und versorgten rund 20 Haushalte mit Lambrusco. Leider wurde die Störung in wenigen Stunden behoben. Hoffentlich hat es für ein paar vollen Badewannen gereicht.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Als ein italienischer Koch im Fernsehen erfährt, was manche Briten an ihre Bolognese machen

Ich verstehe kein italienisch, bin mir aber ziemlich sicher, dass ich das von ihm Gesagte unterschreiben würde. Welche Essbanausen machen denn bitte auch Pilze an ihre Bolognese?!

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Prosecco-Regen in Italien

In einem nicht näher benannten Weingut der italienischen Gemeinde Conegliano ist die Tage ein Edelstahltank mit Prosecco übergelaufen. 30.000 Liter des Schaumweins versickerten im Boden. Da hätte „Hoch die Tassen!“ ja durchaus helfen können, Teile des Gesöffs zu retten. Zumindest für kurze Zeit.

Conegliano: troppo mosto nel Silos , tracimano 30 mila litri di Prosecco !!

Gepostet von L'enoteca Zanardo Giussano am Dienstag, 25. September 2018

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Rallyefahrt durch enge Gassen

Ende Oktober fand im italienischen San Maurizio d’Opaglio die „Rally del Rubinetto 2017“ statt, bei der Kleinwagen im Sportwagengewand unter anderem durch Gassen fahren, die an den Seiten jeweils nicht mehr als 15 Zentimeter Platz bis zu Hausfassaden lassen. Und dafür hämmern einige da ganz schön durch. Wie der Besitzer des gelben Hauses rechts das findet, ist nicht bekannt.


(Direktlink, via Blogbuzzter)

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Die Parmesan-Bank von Reggio Emilia

Was ich nicht wusste: in Italien gibt es Banken, die Parmesan als Kreditsicherheit akzeptieren und diesen dann bei sich reifen lassen. Wohl für alle der Involvierten eine Win-Win-Situation. Die Welt schreibt:

300.000 Parmesan-Käse reifen in dem Lager in Montecavolo di Quattro Castella im italienischen Reggio Emilia heran. Weitere 160.000 schwitzen in einer zweiten Halle bei Castelfranco Emilia. Das Besondere: Die Käsehäuser gehören keinem Käsehersteller, sondern einer Bank.

[…]

Das Finanzhaus akzeptiert den Käse als Sicherheit für Kredite. Außerdem deponiert es ihn für Käsereien, die selbst kein Magazin haben, und kassiert dafür eine Gebühr. Seit 1953 tut es das. Mit großem Erfolg. Die Kreditsumme steigt kontinuierlich. Gleichzeitig verharrt die Ausfallquote auf niedrigem Niveau.

Great Big Story war jetzt mal da und hat sich die Käse-Bank angesehen.


(Direktlink)

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Verlassene italienische Großraumdiscos

Ich war bisher nur einmal in Italien tanzen. Tanzen und auflegen. In Neapel spielte ich in einem von der Antifa verwalteten Kulturzentrum, das relativ klein aber trotzdem recht schön war. Auch weil es an die Berliner Klubs der 90er erinnerte. Alle Gäste kamen gegen 23:00 Uhr, tranken als gäbe es keinen Morgen und um 24:00 Uhr hatte ich den Dancefloor voll, was auch bis 04:00 Uhr so bleiben sollte. Dann machte der Chef das Licht an, öffnete die Türen und ein paar Minuten später war der Laden leer. Sperrstunde. Um 05:00 Uhr lag ich im Bett des Hotelzimmers. „Kurze Partynächte machen die hier“, dachte ich damals so bei mir.

Das es in Italien auch durchaus ausschweifender zur Sache ging, zeigt dieser reichlich bebilderte Artikel, den SpOn gerade über dort verfallende Luxus-Diskotheken hat. Der Fotograf Antonio La Grotta verewigt auf seinen Bildern verfallende italienische Nobel-Discos.

Und um zur richtigen Disco zu kommen, fuhren die jungen Italiener in den Achtziger- und Neunzigerjahren kilometerweit durchs Land, denn oft waren die Tanztempel am Stadtrand gelegen; mit Leuchtstrahlern lockten sie die Nachtschwärmer an.

[…]

Tempi passati! Heute stehen viele dieser Tanztempel von einst nur noch als Ruinen in der Landschaft. Manche brannten nieder. War es Brandstiftung? Bei anderen kam die Drogenfahndung. Manchmal hatten sich die Besitzer einfach verkalkuliert.

La Grotta allerdings ist nicht der erste und auch nicht der einzige, der auf den alten italienischen Dancefloor-Pfaden wandelt, so besucht die Bloggerin Jessica da Ros schon seit 2012 die legendären Tanzschuppen und zeigt sie auf ihrem Blog „Memories on a Dancefloor„.


(Foto: Memories on a Dancefloor)

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Pizza-Automat zur Selbstbedienung

Dass man sich zur derartigem Schmodder ausgerechnet in Italien hinreißen lässt, überrascht mich dann doch, wenn auch nicht positiv. Dauert 2,5 Minuten, kostet 3,00 EURO. Das Ende ist nahe.

During our trip to Italy in 2012, in the little town of Sorrento, my wife and I discovered a „Let’s Pizza“ vending machine that promised freshly made pizza in just 2.5 minutes and all for 3 euros.


(Direktlink, via Say OMG)

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