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Schlagwort: Movie

Official Teaser Trailer #1: Trainspotting 2

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Ein wenig belustigt mich dieses Teaser-Trailer-noch-ein-Teaser-für-den-Trailer,-aber-erst-mal-einen-Teaser-für-den-Teaser-und-so-weiter-Ding ja schon. Ein schlichter Trailer zum Film würde mir ja reichen, aber den gibt es nunmal ja noch nicht. Dafür aber jetzt den Teaser Trailer #1 für Trainspotting 2 und das reicht mir für einen Hinweis darauf. In die Kinos kommt der Film in damaliger Originalbesetzung am 27. Januar 2017 – und bis dahin sehen wir hier ganz sicher noch den ein oder anderen Teaser und womöglich gar einen echten Trailer. Davon gehe ich einfach mal aus und freu mich drauf. Auf den Film. Sehr sogar.


(Direktlink, via René)

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Ein Remix für Kubricks „The Shining“: The Chickening

Ziemlich durchgeknallter, fiktiver, Trailer der Kubricks Klassiker in ein etwas anderes Licht setzt: The Chickening.

It is a theatrical trailer for a fictional film in which Stanley Kubrick’s classic film T​he Shining​has been artfully transformed into a new, poultry­infused comedy adventure by digitally altering the film to create a new narrative. This new style of filmmaking is a hilarious collision of classic films with modern day visual effects; “Cinegraffiti” — the ultimate neo­nostalgic visual feast for this digital age.


(Direktlink, via Boing Boing).

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Teaser Trailer: Finding Dory

Es ist halt so: es gibt Filme, die einen schon während seiner Kindheit derbe mitnehmen. Bei mir wäre das wohl Winnetou gewesen. Die alten Bud Spencer und Terrence Hill Filme auch. Natürlich erst nach „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, „Asterix erobert Rom“, „BMX Bande“ und „ET“. Wir hatten ja nüscht im Osten, nur ein bisschen Kino.

Als meine Große noch klein war, war ihr „ET“ eben „Findet Nemo“. Und meins auch nochmal ein bisschen – wegen ihr. Jetzt ist meine Große groß und mag trotzdem in „Finding Dory“ gehen. Und wir nehmen die Kleine mit, die halt auch nicht ganz ohne Nemo ihre ersten Medienerfahrungen gemacht hat. Vielleicht gehen wir halt einfach alle zusammen. So.

Ab Juni 2016 im Kino.

Und wie der kurze Sound nach dem Rat Pack klingt.


(Direktlink)

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Official Teaser Trailer: The Secret Life Of Pets

Wer weiß schon so genau, was die lieben Vierbeiner so treiben, wenn Frauchen und/oder Herrchen das traute Heim verlassen. Ich bspw. weiß das nie so genau. Vielleicht könnte dieser Film, der wohl so etwas wie Toy Story mit Haustieren werden wird, da ja für etwas Klarheit sorgen. Ab Sommer 2016 unter dem deutschen Titel „Pets“ im Kino.


(Direktlink, via io9)

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Nazi-Zombies auf fliegenden Haien: Sky Sharks

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Wer meint, dass Sharknado noch lange nicht die Spitze der Filme über fliegende Haie sein sollte, kann jetzt auf Kickstarter mit dafür sorgen, dass Sky Sharks 2017 in die Kinos kommt. Und ich glaube, ich würde den gerne sehen. Ja.

Genre: Nazizombiehorrorsharkploitation.

Ein Geologen-Team legt tief im Eis der Antarktis eine Höhle frei, wo sie ein noch intaktes Nazi-Labor entdecken, in dem man anno dazumal modifizierte Haie – natürlich zu Welteroberungszwecken – gezüchtet hat, die zu fliegen in der Lage und deren Reiter genetisch mutierte untote Super-Menschen sind. Eine Taskforce aus reanimierten, in Vietnam gefallenen US-Soldaten – die Dead Flesh Four – wird zusammengestellt, um die Erde vor dem sicheren Untergang zu retten.

Wir beabsichtigen, mit SKY SHARKS den ultimativen Kultfilm zu erschaffen – einen, wie man ihn noch nie zuvor gesehen hat, der alle Genre-Filmfans auf der Welt mitfiebern lassen soll. Deutschland in seinen frühen 20er Jahren war die Wiege des Horrorfilms. Über die Jahrzehnte geriet das jedoch in Vergessenheit, und heute fristet der deutsche Genrefilm ein jämmerliches Dasein. Unsere Hoffnung ist es, mit SKY SHARKS nicht nur einen großartigen Horrorfilm zu drehen, sondern auch dabei zu helfen, Deutschland wieder auf die Genre-Landkarte zurückzubefördern.


(Direktlink)

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Spielfilm „Kriegerin“ in der ZDF Mediathek

Gestern lief beim „kleinen Fernsehspiel“ des ZDF David Wnendts Film „Kriegerin„. Der 2011 gedrehte Spielfilm begleitet eine neonazistische Jugendclique in einer ostdeutschen Kleinstadt im ländlichen Raum. Hauptfigur ist die 20-jährige Marisa.

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Ihr Leben ist geprägt von Hass auf Migranten, Juden, die Polizei und eigentlich jeden, der nicht in ihr Weltbild passt. Körperliche Gewalt spielt eine zentrale Rolle im Alltag der Clique, der auch ihr Freund Sandro angehört. Nachdem die Gruppe an einem Badesee die beiden pakistanischen Asylbewerber Jamil und Rasul fremdenfeindlich beschimpft und erniedrigt, entsteht ein Streit, in dessen Folge Marisa Jamil und Rasul mit ihrem Auto rammt und Jamil schwer verletzt. Nicht zuletzt auch weil Rasul danach in dem örtlichen Supermarkt, in dem Marisa zusammen mit ihrer Mutter als Kassiererin arbeitet, auftaucht, um Essen bittet und ihr seine hilflose Lage schildert, bekommt sie Gewissensbisse und beginnt, Rasul zunächst mit Essen und einem Schlafplatz sowie später auch in dessen Vorhaben, zu seiner Familie nach Schweden zu fahren, zu unterstützen. Parallel zu Marisas allmählichem Ausstieg aus der Szene findet dagegen die 15-jährige, aus bürgerlichem Haus stammende Svenja verstärkt Anschluss zur Neonazi-Szene, lernt Marisa auf einer Neonazi-Party kennen und ist ab diesem Zeitpunkt akzeptiertes Mitglied der Clique. Marisa, die ihr von Hass und Gewalt dominiertes Umfeld und ihre patriarchal geprägte Beziehung zu ihrem Freund immer mehr in Frage stellt, bleibt schließlich nur die Wahl eines plötzlichen und radikalen Bruchs mit ihrem ehemaligen Leben.

[…]

Gedreht wurde der Film im August und September 2010 in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Es ist David Wnendts Regiedebüt und sein Diplomfilm. Er studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam. Dem Film ging eine zweijährige Recherche voraus, währenddessen sich der Regisseur intensiv mit der Szene auseinandersetzte und Interviews mit Neo-Nazi-Gang-Mitgliedern führte. Marisas Charakter wurde von wahren Gegebenheiten inspiriert.
(Wikipedia)

Der Film hat schwache aber auch starke Momente. So erinnern die hier mitunter aufbereiteten Klischees doch sehr an die 90er Jahre. Die ganze Angelegenheit ist heute bedeutend Komplexer, Neonazis sind nicht nur die ewig saufenden Prügelknaben und Rassismus ist auch in der gesellschaftlichen Mitte zu einem echten Problem geworden, das uns alle angeht und das wir nicht auf ein paar tätowierte Kids mit Glatze und in Stiefeln beschränken können. Die Zeiten sind vorbei.

Dennoch ist der Film sehr sehenswert. Wer im Osten der 90er großgeworden ist, wird hier mit Sicherheit die ein oder andere Parallele finden können. Außerdem ist er ein wunderbares Beispiel dafür, wie absurd mitunter Jugendschutz sein kann. Laut den Kriterien der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft hat dieser Film eine 12er Freigabe, womit dem Jugendschutzgesetz ausreichend Rechnung getragen wird. Ansehen würde ich diesen Film mit keinem oder keiner 12-jährigen.

Kriegerin kann sich noch bis zum 11.05.2015 in der ZDF-Mediathek angesehen werden.

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