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Schlagwort: North Korea

Kurzer Film aus Nordkorea

Ein regnerischer Tag in Pjöngjang.

Having the ultra-secretive North Korea as a subject imposed many obstacles whilst capturing the images due to restricted movements and constant supervision. Through these images and sounds, we look to evoke and shed light at the tense atmosphere of a country that looks displaced in time and space.

(Direktlink, via Nag on the lake)

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Tilt-Shift aus Nordkorea: Peculiar Pyongyang

Tilt-Shift-Videos gibt es mittlerweile etliche. Viele von denen überraschen nur noch wenig. Hier eins aus der nordkoreanischen Hauptstadt, das alleine deshalb sehenswert ist, weil es eben eher selten Aufnahmen aus Nordkorea gibt.

Pyongyang is by far the weirdest and strangest place I have ever been to. At the same time it’s also one of the the most interesting and intriguing places and unlike anywere else I have ever been to. You go there with 100 questions and you return with 1000!


(Direktlink, via Nag on the Lake)

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Kim Jong Un betritt südkoreanischen Boden

Ein durchaus historischer Moment, von dem natürlich dennoch keiner genau wissen kann, was das für die beiden koreanischen Staaten in Zukunft bringen wird. Ein Anfang der nötigen Annäherung scheint gemacht.

Spontan forderte Kim den südkoreanischen Präsidenten auf, seinerseits die Grenzlinie nach Norden zu überqueren. Moon folgte der Einladung und betrat nordkoreanischen Boden, was nicht angekündigt gewesen war. Kurz darauf schrieb Kim ins Gästebuch: „Jetzt beginnt eine neue Ära, ein Zeitalter des Friedens.“ Seit dem Ende des Koreakriegs gilt auf der Halbinsel lediglich ein Waffenstillstand, offiziell befinden sich die beiden koreanischen Staaten noch immer im Kriegszustand.
(Zeit)


(Direktlink)

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Nordkoreaner wird auf der Flucht nach Südkorea angeschossen – jetzt wurde ihm ein 27 Zentimeter langer Wurm entfernt

Letzte Woche versuchte ein nordkoreanischer Soldat über die Grenze nach Südkorea zu fliehen. Bei diesem Versuch wurde er angeschossen, aber von südkoreanischen Soldaten gerettet. Das diese Momente zeigende Video der UN erinnert an längst vergangene Zeiten an der innerdeutschen Grenzen. Krass, wenn man bedenkt, dass wir das Jahr 2017 zählen.


(Direktlink)

Hier in langer Version.


(Direktlink)

Die UN wirft Nordkorea jetzt eine Verletzung des vereinbarten Waffenstillstandes vor.

Die Volksarmee verletzte danach den Angaben zufolge das Abkommen zweifach: Einmal, als Soldaten über die militärische Demarkationslinie hinweg auf den Flüchtenden geschossen hätten, und das andere Mal, als einer der Soldaten bei der Verfolgung für kurze Zeit die Linie überschritten habe.

Damit nicht genug für den Geflüchteten. Ein erfahrener, südkoreanischer Chirurg hat dem Mann jetzt einen 27 Zentimeter langen Spulwurm entfernt. In Nordkorea wohl nicht so selten, da die dort ihre Felder mit menschlichen Exkrementen düngen.

Bei dem Wurm, der im Darm des nordkoreanischen Flüchtlings auf 27 Zentimeter Länge anwuchs, handelt es sich laut einem Medienbericht um einen Spulwurm (Ascaris lumbricoides). Dessen Eier können lange im Boden überleben. Werden sie verzehrt, schlüpfen die Larven im Darm und wandern über die Blutbahn in die Lunge. Dort entwickeln sie sich weiter und lösen Hustenanfälle aus, so dass sie hochgehustet und dann zum Teil wieder verschluckt werden.

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Nordkorea wertet Worte von Trump als Kriegserklärung

Vielleicht müssen wir uns gar nicht länger Gedanken über die deutsche Innenpolitik machen: Nordkorea wertet Trumps Worte als Kriegserklärung.

Nordkorea wertet die jüngsten verbalen Angriffe von US-Präsident Donald Trump als Kriegserklärung. Das Land behalte sich vor, US-Bomber abzuschießen, sagte der nordkoreanische Außenminister Ri Yong Ho.

„Die ganze Welt sollte sich daran erinnern, dass die USA dem Land zuerst den Krieg erklärt haben“, sagte Ri Yong Ho in New York. Seither beanspruche das Land für sich „jedes Recht Gegenmaßnahmen zu ergreifen und auch strategische US-Bomber abzuschießen, selbst wenn sich diese nicht in unserem Luftraum befinden.“

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Morgens in Pjöngjang

Ein Video aus dem Jahr 2013, das vorgibt, einen Morgen in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang zu zeigen. Offensichtlich hingen dort überall Lautsprecher in der Stadt, die den staatlich reglementierten Sound, in dem Fall „Where Are You, Dear General“, durch die ganze Stadt trugen. Keine Ahnung, ob das dort aktuell immer noch so ist. Spooky.


(Direktlink, via Good)

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Eine Stunde nordkoreanischen Fernsehens

Man kann es sich heute kaum vorstellen, aber ich bin in einem Land aufgewachsen, in dem es nur zwei Fernsehsender gab. Offiziell durfte man andere Sender, die aus dem deutschen Nachbarland nämlich, auch nicht sehen, was uns nicht davon abhielt, das dennoch zu tun. Trotzdem: TV-Sender waren gemessen an dem heutigen Überangebot eher spärlich gesät.

Spärlicher allerdings geht es noch heute in Nordkorea zu. Dort gibt es nur einen landesweiten Fernsehsender, das Koreanische Zentrale Fernsehen. Das Programm ist recht übersichtlich und es gibt, so wie bei uns damals, noch einen echten Sendeschluss.

Programmablauf:
Im Folgenden der gewöhnliche Programmablauf an Werktagen (Korean Standard Time):

14:30 Testbild mit instrumentaler Musik (Orchester der Nationalen Volksarmee, Wangjaesan Light Music Band und Pochonbo Electronic Ensemble)
15:00 Programmstart (Nationalhymne, Kim-Il-sung-Lied, Kim-Jong-il-Lied und Programmvorschau)
15:10 Film (gezeigt werden meistens nordkoreanische Produktionen) oder Dokumentationen
17:00 Nachrichten
17:10 Schlagzeilen aus den nationalen Zeitungen
17:20 Kinderprogramm
18:00 Dokumentationen (später auch Comedy und Musik, z. B. It’s So Funny)
20:00 Nachrichten
20:20 Wetterbericht
20:30 Film (gezeigt werden meistens nordkoreanische Produktionen), Sport oder Serie
22:00 Dokumentationen
22:30 Spätnachrichten
22:45 Wetterbericht
22:55 Programmvorschau und Verabschiedung
23:00 Einblendung EBU-Farbbalken

Irgendwer hat sich jetzt mal hingesetzt und irgendwo eine Stunde den Stream von Korean Central Television (KCTV) aufgezeichnet und auf YouTube geladen. So also geht es im nordkoreanischen Fernsehen zu. Wieder was gelernt.

„Browsing around on the net late at night yesterday, I found a link someone had posted to 4chan of a stream that could be added into VLC relaying back a seemingly hacked live feed of North Korean television. North Koreans only have working TV for 8 hours on the weekend (which, due to their strict 6 day workweek, is only one day) and 3 hours after 5PM on weekdays, other than that it gets completely shut off. I recorded about an hour of it to share. Enjoy!“


(Direktlink, via reddit)

0:00 – Dance routine of women in uniform and combat boots, intersting in a 1940s-50s dance number movie sort of way

5:00 – Museum of something about westerners and spying equipment? The dangers of using commercial electronics, maybe using them to spy on you?

10:30 – Boy and mother being brainwashed by a (Catholic?) priest and then the priest kills the boy, obviously about how dangerous western religions are

18:30 – ode to the patriotic tractor? Ends in a reference to 1955

20:00 – Ebullient woman talking about making clothes, complete with lots of certificates of some sort commentary and scenes about making fabric and clothes.

29:30 – Rock mining. People drilling rocks, and rock being dumped as fill? I couldn’t tell if this was about the rock being used, or if it was about making a tunnel

35:00 – A bunch of images of people working, marching, doing things with a soundtrack of singing. Getting a little glazed eyed here. The Great Leader is shown directing some activities with great vigor.

37:45 – Something about the early earth and its creation, with comets raining down and life evolving, fossils. Cuts to animatronic dinosaurs in a museum. Ah, it is a museum on natural history.

48:00 – Two very young children playing a duet on the piano, they look to be 5-6.

51:00 – Child (8-10) dancing with a stick, somersaulting, spinning,

54:00 – Two very young children playing a duet on stringed instruments

56:30 – Young girl (8-10?) choir singing a song and playing harmonica, move over K-Pop, you’ve been replaced

58:30 – More very young kids, this time boys and girls, doing an outdoors dance and song routine

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Doku: Inside Nordkorea

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Dem russischen Dokumentarfilmer Vitalij Manskijs ist es gelungen, in Nordkorea eine Dokumentation über Nordkorea drehen zu können. Die nordkoreanische Regierung hat ihm dafür ganz klare Drehbedingungen und der vom Filmteam begleiteten Familie ein Drehbuch vorgegeben. Manskijs hielt sich nur bedingt an dieses und drehte auch dann, wenn es ihm eigentlich nicht genehmigt war. Das schafft in der Summe interessante Einblick in ein Land, von dem es außerhalb desselbigen diese eigentlich so nicht geben soll.

„Unabhängiges Filmen ist unmöglich. Dennoch durfte ein russischer Filmemacher ein Jahr lang mit Sin Mi und ihrer Familie drehen. Ein beklemmender Einblick in das Leben in Pjöngjang.“

Noch bis zum 26.10.2016 in der ARD-Mediathek.

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