Zum Inhalt springen

Schlagwort: Photography

Fotoshooting DDR: Bilder zwischen Propaganda und Alltag

Ich habe eine echte Schwäche für Alltagsfotografie aus der DDR, weshalb ich hier schon häufig darüber geschrieben habe. Vielleicht weil keine andere Kunstform so nahe an meiner kindlichen Erinnerung an die DDR ist, wie eben Fotografie, die halt nur schwer zu zensieren war und so die Realität zeigte, ohne zu beschönigen.

Fotografinnen und Fotografen in der DDR hatten einen überraschend großen Freiheitsspielraum, eine ausdrückliche Bildzensur gab es nicht. So konnten sie auch sichtbar machen, was von der Staatsmacht ausgeblendet werden sollte. Die Dokumentation stellt zwei Fotografinnen und zwei Fotografen vor, die das Leben in der DDR beobachteten und deren Werke in den letzten Jahren neu entdeckt wurden: Eberhard Klöppel ist im Mansfelder Land aufgewachsen und hat als Pressefotograf für die „Neue Berliner Illustrierte“ viele Bildreportagen realisiert, die nun vielfältige Einblicke in die Lebenswirklichkeit der Menschen in der DDR bieten.
Dietmar Riemann aus Hartha in Sachsen sah den Staat, in dem er lebte, zunehmend kritisch. 1986 stellte er einen Ausreiseantrag, der erst 1989 bewilligt wurde. In der Zeit des Wartens und der Ungewissheit schrieb er ein über 1.000-seitiges Tagebuch und fotografierte heimlich die Berliner Mauer und Grenzanlagen.


(Direktlink)

Ein Kommentar

Fallschirmspringer im Sturzflug vor der Sonne

Nach sechs versuchten Anläufen aus einem Kleinflugzeug hat Fallschirmspringer Gabriel C. Brown seine Mission erfolgreich abgeschlossen. Brown ist mit dem Astrofotografen Andrew McCarthy befreundet und arbeitet mit ihm zusammen. Gemeinsam schufen die beiden ein atemberaubendes Bild, das den waghalsigen Fallschirmspringer im Sturzflug vor der Sonne zeigt.


(via Colossal)

Einen Kommentar hinterlassen

Having A Beer & Projecting 1970’s Photo Slides On The Side Of My House

Dime Store Adventures hat sich dazu entschieden bei einem Bierchen an der Wand seines Hauses ein öffentliche Dia-Show seiner privaten Fotos aufzuführen. Dia-Abende waren ja immer irgendwie mit Zwang verbunden und man tat sich schwer damit, zu gehen, obwohl es stinklangweilig war. Das hier ist ein bisschen wie offene Jugendarbeit; du machst Angebote, die keinen zu etwas zwingen. Wer Bock hat, bleibt und die anderen gehen. Ich glaube, ich hätte mir einen Stuhl und ein Glas Wein geholt und mitgeguckt, denn ich mag die Idee irgendwie sehr.


(Direktlink)

Einen Kommentar hinterlassen

8000 unentwickelte Fotos aus dem San Francisco der 1960er Jahre aufgetaucht

Ich hatte mal einen Freund dessen Hobby es war, auf Flohmärkten fotografierte aber nicht entwickelte fotografische Filme zu kaufen, um sie dann in seiner Dunkelkammer selber für sich zu entwickeln. Ich liebte diese Idee und freute mich immer mit ihm, wenn er mal wieder ein paar Exemplare fand. Von schlichten Familienfotos über Urlaubsbilder bis hin zu wunderbar skurrilen Aufnahmen war da so ziemlich alles dabei.

Ähnliches aber sehr viel größeres hat jetzt in San Francisco stattgefunden. Dort hatte in den 1960er Jahren ein/e offenbar talentierte/r Fotograf:in um die 8000 Fotos des damals stattfindendem gesellschaftlichen Umbruchs gemacht, die allerdings nie entwickelt wurden. Vergessen in irgendwelchen Containern sind die Filme erst jetzt aufgetaucht und konnten entwickelt werden. Von wem damals gemacht wurden ist gänzlich unbekannt. Ein Fotograf hat sich der außergewöhnlichen Sammlung angenommen. Was für ein Schatz – viel wichtiger als Gold.


(Direktlink)

4 Kommentare

Nassplattenfotografie

Fotografieren wie vor 140 Jahren. Arthur Jakubowski macht in Hillscheid mit dem Nassplatten-Verfahren genau das und hat Menschen gefunden, die er damit begeistern kann.

„Ich bin ja überzeugt davon, dass wenn man fotografiert, dass man einen Wert schaffen muss – natürlich nicht ein Handybild, das man grad so knipst. Das ist was anderes. Aber wenn man ein Portrait macht, muss auch da eine gewisse Wertigkeit drin sein. Und die kann ich halt in einem physischen Stück besser übermitteln als in einer digitalen Datei“ erklärt Arthur Jakubowski.


(Direktlink)

Einen Kommentar hinterlassen

Wie Kodak mit der Erfindung des „Schnappschusses“ die Fotografie der breiten Öffentlichkeit zugänglich machte

Coleman Lowndes erklärt uns für Vox, wie Kodak im späten 19. Jahrhundert das damals sehr teure und komplexe Hobby der Fotografie dank des „Snapshots“ der breiten Öffentlichkeit zugänglich machte.

In 1888, the Eastman Kodak Company rolled out a new camera and a new slogan. “You press the button, we do the rest.” To say this moment revolutionized photography would be an understatement.


(Direktlink, via Laughing Squid)

Einen Kommentar hinterlassen