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Schlagwort: Plastic

Schallplatten, die aus Meeresplastik gemacht wurden

Keine Ahnung, wie die klingt und wie nachhaltig die auch spielbar bleiben werden, aber die Idee ist mehr als gut. Nick Mulvey hat sich mit ein paar Leuten zusammengetan, um eine 10″ Vinyl zu produzieren, die einzig aus wiederverwendetem Plastik besteht, welches an der Küste von Cornwall aus dem Wasser geholt wurde. Die Einnahmen aus den digitalen Verkäufen, die hier getätigt werden können, kommen Surfers Against Sewage zu gute, die sich gegen die Verschmutzung der Küsten in Großbritannien einsetzen. Wenn das klingt und lange hält, könnte das von mir aus auch in Serie gehen. Das würde zwar das Plastik nicht verschwinden lassen, aber wenigstens einem praktischen Nutzen zuführen.


(Direktlink, via RBYN)

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Mit jedem Play für weniger Plastik in den Weltmeeren: Pornhub bringt den „Dirtiest Porn Ever“

Marketing können die bei Pornhub. Und ganz nebenbei tun sie damit momentan etwas gegen die Plastikvermüllung der Weltmeere. Mit jedem Klick auf ihr aktuelles PR-Video geht Kohle an Organisation Ocean Polymers, die Plastikmüll aus den Weltmeeren fischen und recyceln. Ein ganzes Video dazu gibt es auch, findet ihr selber.

At Pornhub, we’re all about getting dirty. But when it comes to the millions of tons of waste that wash up on the world’s shores each year, we could all stand to clean up our act. That’s why we teamed up with porn power couple LeoLulu to create The Dirtiest Porn Ever: An adult film shot on one of the most polluted beaches in the world. And to help clean it up… we want you to get down and dirty.


(Direktlink, via Klonblog)

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Ein Stop-Motion Short zum Earth Day 2019 von PES: „The Fish“


Der StopMotion-Magier PES hat sich anlässlich des diesjährigen Earth Days mit Protect Paradise zusammengetan und ein Film kreiert, der auf das Plastikproblem in den Weltmeeren hinweisen will. Das zeigt PES in seiner unvergleichlichen Arbeitsweise.

Marine plastic pollution harms over 800 animal species. This Earth Day, help protect our wildlife by avoiding single-use plastics and by joining a beach clean-up at ProtectParadise.com.


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Dinge Erklärt – Kurzgesagt über Plastikmüll

Mal eben des Bildungsauftrags wegen: Dinge Erklärt – Kurzgesagt kann man sich eigentlich immer geben – und lernt meistens noch was dabei. Ein bisschen wie die Sendung mit der Maus für Große.

Unser modernes Leben wäre ohne Plastik nicht möglich – aber wir haben schon lange die Kontrolle über unsere eigene Erfindung verloren. Warum wurden Kunststoffe überhaupt zu einem Problem und was wissen wir über ihre Gefahren?


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Eine drei Meter hohe Welle aus 170.000 Trinkhalmen

Der Fotograf Ben Von Wong arbeitet öfter an Großprojekten, um auf Umweltprobleme aufmerksam zu machen. Für diese Installation hier brach er den Weltrekord für die größte Trinkhalmskulptur der Welt. Zusammen mit Zero Waste Saigon (ZWS), einer vietnamesischen Umweltorganisation, wurden dafür allein in Saigon 100.000 der Plastikhalme gesammelt, die weiteren fanden über 100 Unterstützer in Hanoi und den Strandorten Nha Trang und Vung Tau. Es dauerte zwei Monate, die Röhrchen zu säubern, bevor sie zu dieser nicht wenig beindruckenden Skulptur zusammengesetzt wurden. Das löst natürlich keine Probleme, kann aber darauf aufmerksam machen und immerhin liegt der Müll so nicht mehr irgendwo rum.


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Taucherin befreit Fisch aus Plastiktüte

Ein kurzes Video nur und ein verhältnismäßig kleiner Fisch im großen Ganzen, was zusammen den ganzen Wahnsinn der Tonnen von Plastik in den Ozeanen recht eindringlich verdeutlicht.

This is the heartwarming moment a scuba diver saved a tiny fish that was stuck beneath the waves inside a plastic bag. The female instructor was diving with friends when she noticed the little fella barely breathing inside the plastic pollution in Phuket, southern Thailand last Thursday (14/02). Without intervention, the fish would almost certainly have suffocated and drowned.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Seepferdchen mit Wattestäbchen

Ein symbolträchtiges Foto, das der Fotograf Justin Hofman schon 2017 in der indonesischen Provinz Nusa Tenggara Barat gemacht hat und über das er schreibt:

It’s a photo that I wish didn’t exist but now that it does I want everyone to see it. What started as an opportunity to photograph a cute little sea horse turned into one of frustration and sadness as the incoming tide brought with it countless pieces of trash and sewage. This sea horse drifts long with the trash day in and day out as it rides the currents that flow along the Indonesian archipelago. This photo serves as an allegory for the current and future state of our oceans. What sort of future are we creating?

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Menschenleere Insel bedeckt von Plastikmüll

Die abgelegene Südseeinsel Henderson Island ist frei von Menschen. Sie ist unbewohnt und wohl auch deshalb von der Unesco zum Welterbe erklärt worden. Es könnte dort also alles so schön. Wenn das Plastik nicht wäre. Dieses sammelt sich nicht nur irgendwo auf den Meeren, zerreibt sich, setzt sich im Wasser ab, sinkt.

Fast 38 Millionen Plastikteile mit einem Gewicht von 17,6 Tonnen vermüllen derzeit die unbewohnte Pazifikinsel Henderson Island – und jeden Tag kommen pro Quadratmeter 27 weitere Teile hinzu.“ Damit hat die Insel, von der die nächsten Menschen 5000 Kilometer weit entfernt leben, die höchste Plastikmüll-Dichte weltweit.

Eine Entschärfung des Problems sehen die Forscher in naher Zukunft nicht: Die geschätzten 17,6 Tonnen Plastikmüll auf Henderson Island entsprächen rechnerisch gerade einmal der Menge Plastik, die weltweit in zwei Sekunden produziert würde.

Schätzungen zufolge landen jedes Jahr mehrere Millionen Tonnen Kunststoff in den Ozeanen. Hauptproblem ist die große Haltbarkeit: Es dauere zehn bis 20 Jahre, bis eine Plastiktüte weitgehend abgebaut sei, heißt es beim Umweltbundesamt. Bei einer Plastikflasche gehen Fachleute von 450 Jahren aus.

Es gibt wohl geographische Gründe dafür, dass sich der Plastikmüll gerade dort so ansammelt, aber das macht es kein bisschen besser.


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Ein Dorf aus Häusern aus Plastikflaschen

Robert Bezeau ist auf Bocas del Toro in Panama angetreten, um dem ganzen Plastikmüllwahnsinn entgegenzutreten und hat eine Methode entwickelt, aus leeren Plastikflaschen Häuser zu bauen. Und so baut er diese. Sein Ziel: ein Dorf, das aus derartig gebauten Häusern besteht. Er argumentiert, dass auf diese Weise gebaute Häuser auf Klimaanlagen verzichten könnten und widerstandsfähiger gegen Erdbeben als dort herkömmlich gebaute Häuser sein würden.

Ich bin mir gerade nicht sicher, inwiefern dieser Umgang damit den Plastikmüllwahnsinn nachhaltig ändern könnte. Womöglich verschiebt er das Problem nur um ein paar Jahrzehnte, aber immerhin landen die dafür verbauten Flaschen erstmal nicht im Meer. Über eine Million Flaschen hat Bezeau bisher für sein Projekt gesammelt. Und erste Interessenten, die ein Haus in diesem Dorf beziehen wollen, gibt es wohl auch.

After collecting more than a million plastic bottles, Robert Bezeau made an unconventional decision — to build an entire village out of plastic bottles. One study has found that there could be more plastic than fish in the sea by 2050, so essentially anything else is preferable, no matter how out of the ordinary. For this one we traveled to the island of Bocas Del Toro in Panama to meet the young couple about to move into their first plastic bottle home.

(Direktlink, via Devour)

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