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Über den Unsinn, Mineralwasser durch Europa zu karren

Ja, es gibt auch in Europa Regionen, wo das Wasser aus der Leitung zu trinken jetzt nicht ganz so geil ist. Spanische Inseln fallen mir da ein, wo viel gechlort wird, was das Wasser dann auch danach schmecken lässt. Es gibt allerdings eben auch Regionen, in denen man ohne jegliche Bedenken und ohne qualitativen Verlust das Wasser ganz einfach aus dem Hahn trinken kann. Unterschiede sind eh kaum zu schmecken.

Um den Unsinn, Mineralwasser beispielsweise von Frankreich nach Deutschland zu fahren, hat man von Duisburg aus jetzt mal Wasser nach Évian-les-Bains gefahren, von wo aus Evian sein Wasser in die ganze Welt verschickt. Und dann wundern sich dort manche, dass man für Wasser so einen weiten Weg macht. Ja, eben.

Millions of people drink mineral water every day that has previously been transported thousands of kilometres around the world. Often in plastic bottles, always at the expense of the environment. But almost everywhere in Europe we have great tap water, of high quality and inexpensive. Which is why we, the Duisburg Public Services, decided to hold up the mirror to the water industry.


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Ein Kommentar

  1. Hans8. Juni 2020 at 02:54

    ‚Um den Unsinn, Mineralwasser beispielsweise von Frankreich nach Deutschland zu fahren, hat man von Duisburg aus jetzt mal Wasser nach Évian-les-Bains gefahren, von wo aus Evian sein Wasser in die ganze Welt verschickt. Und dann wundern sich dort manche, dass man für Wasser so einen weiten Weg macht. Ja, eben.‘

    Puh, worum geht’s denn jetzt? Also, die von diversen Konzernen angestossene Kampagne ‚Wasser muß einen Wert haben‘ (https://www.focus.de/finanzen/news/marketing-und-ausbeute-das-dreckige-geschaeft-mit-dem-wasser-wie-viel-ist-uns-wasser-wert_id_6820659.html) zielte ja auf eine ihnen gemässe kommerzielle Verwertung bisher allgemein zugänglicher Ressourcen. Dazu gehörte auch, Wasser von dort nach dort karren oder ‚veredeln‘ zu lassen, damit entsprechende Kosten – je, nach Gusto gesteigert – auf den Verkaufswert draufgeschlagen werden können. Glücklicherweise schob die EU da Dank des Engagements wacher Bürger/innen erstmal ’nen Riegel vor.

    Um zum Ausgangspunkt zurückzukehren: Weiter Weg hin oder her. Die Frage ist doch, wer da wem und wo in welcher Form Wasser verkaufen möchte, obwohl’s ihm/ihr nicht zusteht, wenn’s um die Besitzergreifung öffentlichen Eigentums geht. Die Kilometer des Transports dürften da wohl das geringste Problem darstellen.

    Deshalb meine anfängliche Frage: Puh, worum geht’s denn jetzt? Oder geh’n wir längst d’accord?

    Gruß

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