Ihr kennt das. Von denen mit ihren vier Reifen…
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Zum Inhalt springenVor zwei Tagen neben der russischen Botschaft in Den Haag: aus Protest gegen die russische Aggression gegen die Ukraine hat der Künstler Teun Castelein vier Drehorgeln gechartert, die den ganzen Tag lang die ukrainische Nationalhymne direkt vor der russischen Botschaft spielen. Jedes Jahr kommt eine neue Drehorgel hinzu. Der Angriff liegt vier Jahre zurück, daher sind es jetzt vier Drehorgeln nun auf 120 Dezibel gepegelt sind.
Alles andere als ein stiller Protest, der kakophonisch kaum zu toppen sein dürfte, aber wenn es der Sache dient, halt einfach auch vollkommen in Ordnung.
Einen Kommentar hinterlassenEs geht los. Mal sehen, wann die sich organisieren und von ganz alleine losziehen.
Ein Kommentar• WW2 veteran Ken, 98, in the tank.
2 Kommentare„Elon Musk, the richest man in the world, is using his immense power to support the far-right in Europe, and his money comes from Tesla cars
Well I’ve got this message for Mr Musk. We’ve crushed fascism before and we’ll crush it again“
Erneute Aktion von Led By Donkeys, die schon für die Projektionen an der Tesla-Fabrik in Grünheide mitverantwortlich waren. Nun an einem Strand in Wales. Die Message bleibt auch dort die selbe. „Thousands of people are ditching Tesla. Here’s one of them with a message you can see from space.“
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Ich habe es aus verschiedensten Gründen bisher nie zum „Jamel rockt den Förster“ geschafft, weiß aber natürlich um die unermüdliche Arbeit, die Birgit und Horst Lohmeyer dort seit Jahren schon leisten. Ganz zu recht widmet sich nun eine Doku ihrem Schaffen. Habe ich letzte Nacht gesehen und für außerordentlich sehenswert empfunden. Hier in der ARD Mediathek.
Einen Kommentar hinterlassenEin Film über rechtsextreme Übermacht in einem kleinen Dorf und wie ein Musikfestival hilft, für Demokratie zu kämpfen. „Ich kann mir nicht vorstellen hier zu leben. Ich wäre schon lange abgehauen“, stellt Fanta-4-Rapper Smudo bei der Einfahrt in das kleine Dorf Jamel fest. „Wenn man hier so isoliert ist, umgeben von völkischen Gedankengutträgern und sich alleine fühlt, dann ist es schon gut, wenn alle hierherkommen und sagen: Du bist nicht alleine, wir alle machen das zusammen.“
Das 38-Seelen-Dorf im Norden von Mecklenburg-Vorpommern gilt als rechtsextreme Hochburg. Hier zogen in der Vergangenheit gezielt Neonazis zu. Mit rechten Parolen und Symbolen beanspruchen sie ganz offen die Deutungshoheit im Dorf. Mittendrin: das Künstler-Ehepaar Birgit und Horst Lohmeyer. Auf der Suche nach ländlicher Idylle sind die Lohmeyers 2004, die Situation dort unterschätzend, in den Ort gezogen, wo sie auf rechtsextreme Denkart und Ablehnung bis hin zur Bedrohung treffen.
Nachdem die Scheune der Lohmeyers von Unbekannten angezündet wird, erhalten sie und Ihr Festival „Jamel rockt den Förster“ Unterstützung von der Speerspitze der deutschen Musikszene. Auf die Toten Hosen folgen in den nächsten Jahren Bands und KünstlerInnen wie Beatsteaks, Kraftklub, Samy Deluxe, Die Ärzte, Antilopen Gang, Casper, Marteria, Juli, Sportfreunde Stiller, Olli Schulz, Herbert Grönemeyer, die Fantastischen Vier und viele mehr.
In Vancouver haben Aktivisten von Vision Zero Vancouver an Zebrastreifen Körbchen mit Attrappen von Ziegelsteinen installiert, die sich Fußgänger nehmen können, um sicher die Straßen überqueren zu können. Es stellte sich raus, dass diese Ziegelsteine gegenüber Autofahrern als Respektsverstärkung sorgen und sie so warten, was in Vancouver wohl so nicht immer der Fall ist. Kreative Idee.
„This unpleasant pedestrian experience, besides being unsafe, also makes people less likely to want to come walk or cycle down to the island. That causes many to choose to drive instead, creating a vicious cycle.“
Be seen, grab a brick!
🧱
1. GRAB
2. LOOK
3. WAVE
4. CROSS pic.twitter.com/EEWJvNrUui— VisionZeroVancouver (@VisionZeroYVR) March 31, 2024
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Mehrere Graffiti-Künstler haben letzte Woche in LA einen leerstehenden Wolkenkratzer in der Innenstadt gekapert und die Glas-Fassade auf mehreren Etagen von außen unter Lack gebracht. Mindestens 27 Stockwerke des teilweise fertiggestellten Gebäudes sind nun bunt.
Der leerstehende Komplex, der drei Türme umfasst und deren Bau vor fünf Jahren gestoppt wurde, weil Investoren das Geld ausging, sollte eigentlich Einzelhandels- und Hotelflächen sowie Luxusapartments und Eigentumswohnungen beherbergen. Stattdessen stehen die Gebäude unvollendet da. Die Graffiti Artists wollen mit ihrer Aktion so auf fehlenden bezahlbaren Wohnraum aufmerksam machen.
Construction on Oceanwide Plaza, at the time one of the biggest real estate development projects in downtown Los Angeles, was halted five years ago when its Beijing-based developer ran out of money. The empty complex, which includes three towers, was to feature retail and hotel space as well as luxury apartments and condominiums.
Instead, the buildings have sat unfinished and have become an eyesore in the popular L.A. Live complex, which includes numerous restaurants and shops as well as the Grammy Museum. Crypto.com Arena, which anchors the complex, will host the 66th Grammy Awards on Sunday.
Ein KommentarNearly every floor of the dormant Oceanwide Plaza luxury development in Downtown LA was tagged this week. I counted 27 floors of graffiti. The $1 billion project was stalled 5 years ago and sits just across from LA Live and the red carpet for Sunday's Grammys. @kcalnews #DTLA pic.twitter.com/FAGbOecSHw
— John Schreiber (@johnschreiber) January 31, 2024
In San Francisco haben Aktivisten, die sich für autofreie Städte einsetzen, einen Weg gefunden, autonom fahrende Autos zum Stehenbleiben zu zwingen. Dafür stellen sie einen Verkehrskegel auf die Motorhaube, was die Kisten nicht mehr weiter fahren lässt. Das befreit die Stadt nicht von Autos, ist aber eine Form der Protestes, den ich ziemlich lustig finde. Die Autos sehen dann ein bisschen aus wie liegengebliebene Einhörner.
A group in San Francisco is going around placing cones on Waymo and Cruise autonomous cars. Placing cones on them disables the car and forces it to stop. The group doing this is called Safe Street Rebels. Members are known for advocating for pedestrian safety and public transit usage.
(Direktlink, via BoingBoing)