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Schlagwort: RIP

Danke, Herr Williams!

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(Foto unter CC von BaboGames)

„No matter what people tell you, words and ideas can change the world.“
(Robin Williams)

„Menschen sterben, manchmal sind es Schauspieler.“, schrieb Holgi mal. Auch ich halte es so mit diesem Umstand. Menschen gehen, trauernd macht mich das meistens nur dann, wenn ich diese persönlich kannte. Natürlich. Aber es gibt Ausnahmen, die mich vielleicht nicht trauern lassen, aber doch zumindest betroffen machen. Meistens dann, wenn die verstorbenen Persönlichkeiten etwas zu meiner medialen Sozialisation beigetragen haben. Bei Reinhard Lakomy war das so, weil ich als Kind seine Platten geliebt habe. Und nun ist es heute bei Robin Williams so.

Als Kind hat er mich nachmittags als Mork vom Ork immer nach der Schule in die Serienwelt der Privaten eingeführt. Als Jugendlicher brachte er mich in „Good Morning, Vietnam“ und „König der Fischer“ zum Nachdenken, in „Mrs. Doubtfire“ zum Lachen und in „Jumanji“ zum Staunen. „Der Club der toten Dichter“ und „Good Will Huntig“ gehören bis heute zu den Filmen, die man unbedingt gesehen haben muss. MUSS. Wohl kaum ein anderer Schauspieler hat meine cinemagrafische Sozialisation über viele Jahre so präsent begleitet, wie eben Robin Williams. Danke dafür!

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Heute House: Frankie Knuckles at Kingdom, Texas, 2013.10.05

Als ich zu Beginn der 90er dieses Techno-Ding für mich entdeckte, lief mir der Name Frankie Knuckels öfter mal durch die Ohren, später dann auch in Form von Platten, die erst von ihm produziert und dann von mir gekauft wurden. Das ist lange her. Irgendwann hat mich dann nicht mehr ganz so interessiert, was da aus der Ecke kam. Einen Umstand, den ich übrigens auch bei all den ganzen alten Detroit-Helden für mich festhalten kann. Musikalisch interessiert mich das alles nicht mehr ganz so sehr, aber ich bin all denen sehr dankbar dafür, dass ich einen Teil meiner musikalischen Sozialisation mit ihnen verbringen konnte. Außerdem weiß ich, dass die irgendwo da draußen sind und ihr immer noch wichtiges Ding machen.

Frankie Knuckles, der „Godfather of Chicago House“, ist nicht mehr da draußen. Er starb gestern im Alter von 59 Jahren und dürfte der neue Resident DJ im Paradies sein.

Und deshalb mache ich heute House-Tag. Danke, Frankie! schön, dass Du da warst.


(Direktlink)

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Tracy Chapman – Talkin ’bout a Revolution live at Nelson Mandela 70th Birthday Tribute Concert, 1988

Ihr habt es mitbekommen, gestern starb mit Nelson Mandela ein ganz großer Kämpfer der Freiheit. Er wurde 95 Jahre alt. 27 Davon saß er wegen seines Kampfes gegen das rassistische Apartheidsystem in Südafrika im Knast. Tracy Chapman sang für ihn 1988 im Wembley-Stadion in London anlässlich Mandelas 70. Geburtstag eines meiner Lieblingslieder. 20 Monate später wurde er entlassen. 1994 wurde Mandela erster schwarzer Präsident Südafrikas.

Er wird fehlen, aber er hat verdammt viel hinterlassen.


(Direktlink, via René)

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