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Schlagwort: Soundscapes

Wie Geräuschemacher Sounds für Filme und Serien softer machen

Sounds, die uns so im Alltag begegnen, können mitunter laut sein, was sie dann als diese halt auch ausmacht. Für Filme und/oder Serien sind sie dennoch zu laut, weil sie den Gesamtsound dabei akustisch sprengen würden. Deshalb arbeiten professionelle Geräuschemacher daran, jene Sounds “kleiner”, also leiser darstellen zu können. Wusste ich bis eben so auch nicht.

Some objects, like paper bags, ice cubes, and pool balls, make an unexpected amount of noise. This can be a big problem on set, as any of these unwanted sounds can get in the way of dialogue. To ensure the sound team gets the best sound possible, the prop team will create silent versions of real products. Prop master Scott Reeder replaced loud pool balls with much quieter painted racquetballs for bar scenes in shows like “Friday Night Lights.” Meanwhile, Tim Schultz of Prop TRX uses vinyl and fabric to make quieter versions of grocery bags, sandwich bags, and cellophane, as seen on “Entourage,” “Mike & Molly,” and “The Kominsky Method.” Reeder and Schultz showed us how they found quiet alternatives to some of the loudest props out there.


(Direktlink, via Laughing Squid)

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Geräuschgenerator im Browser: myNoise

myNoise ist ein Soundscape- und Geräuschgenerator, bei dem man sich auf sehr simple Art und Weise seine bevorzugten Geräuschkulissen zusammen mischen kann. Ein Nachmittag im Cafe, an der irischen Küste oder neben einem Wasserfall.

myNoise creates beautiful noises to mask the noises you don’t want to hear : your chatty colleagues, tinnitus, or even your inner voice when you can’t shut it down! The concept is simple, works extremely well, and does not require expensive noise-cancelling headphones. Thanks to its unique audio engineering, myNoise sets the standard among background sounds.


(via Neatorama)

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Wie das Reopening New York Citys nach dem Shutdown klang

Die Filmemacher Gilad Avnat und Stav Nahum haben New York City dabei begleitet, wie es nach dem Corona-Shutdown quasi wieder hochgefahren wurde und die vielen dabei entstandenen Sounds aufgenommen. Ganz schön laut, wenn da das Leben wieder durch die Straßen zieht – und ganz schön New York, wenn ich mich recht erinnere.

Celebrate New York’s reopening with this audio-visual homage to the greatest city in the world
900+ sounds sampled
6 days of shooting
Countless days of editing

(Direktlink, via Laughing Squid)

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Wie es klingt, auf dem Mars zu fahren

Die NASA veröffentlichte eine Sammlung von Audiosnippets, die vom Mars Perseverance Rover aufgenommen wurden, während der da oben so über den Mars tuckert.

“If I heard these sounds driving my car, I’d pull over and call for a tow,” says Dave Gruel, lead engineer for Mars 2020’s EDL Camera and Microphone subsystem. “But if you take a minute to consider what you’re hearing and where it was recorded, it makes perfect sense.”

(via BoingBoing)

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30 Minuten lang einer musizierenden Skulptur zuhören

Seit 2006 steht auf einem Hügel in Lancashire, England, diese selbst musizierende Skulptur mit dem Namen “Singing Ringing Tree“, das singende, klingende Bäumchen. Ich wusste bis heute nichts davon, mag aber sowohl das Konzept als auch die Umsetzung des Klangbaums.

Der Singing Ringing Tree wurde von den Architekten Mike Tonkin und Anna Liu entworfen und aus Röhren aus galvanisiertem Stahl konstruiert, welche die Energie des ständig über die offene Fläche wehenden Windes schneiden und bündeln, sodass sie leicht unstimmige, durchdringende chorale Töne produzieren, die auf einem Tonumfang mehrerer Oktaven beruhen. Die Röhren erinnern damit in ihrer Art an Orgelpfeifen. Einige der Röhren sind lediglich strukturelle und ästhetische Elemente, während andere längs aufgeschnitten wurden, um so den Ton zu ermöglichen. Die harmonischen und singenden Eigenschaften der Baum-Skulptur wurden dadurch erreicht, dass man die Röhren ihrer Größe nach anordnete und sie durch das Hinzufügen von Löchern auf der Unterseite stimmte.

Richard Cutler war zu Beginn dieses Jahres bei einem Sonnenaufgang vor Ort, um die Atmosphere und den Klang des Baumes aufzunehmen, was in der Summe sehr meditativ ist.


(via BoingBoing)

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Sounds from Around the Milky Way

Die NASA hat Aufnahmen der Milchstraße in Sound übersetzt. Ich finde diese Umsetzung etwas halbgar, mag die Idee aber trotzdem sehr und liebe Ambient ja sowieso sehr.

A new project using sonification turns astronomical images from NASA’s Chandra X-Ray Observatory and other telescopes into sound. This allows users to “listen” to the center of the Milky Way as observed in X-ray, optical, and infrared light. As the cursor moves across the image, sounds represent the position and brightness of the sources.

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Lockdown soundscapes: Die Stille in Städten an eigentlich belebten Plätzen

Bei Atlas Obscura hat man während des Lockdowns Soundscpapes von eigentlich belebten Plätzen gesammelt. Am Times Square, im Covent Garden, an der Grand Central Station und am Los Angeles International Airport herrscht im Normalbetrieb alles andere als Stille. Momentan ist das ganz anders. Außer Wind, vereinzelten Autos und ein paar einsamen Ansagen, passiert da nicht so viel. Gerade deshalb aber interessantes Samplematerial

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Ausgiebige ambiente Soundscapes auf YouTube

Bisher an mir vorbeigegangen: auf YouTube gibt es eine Abteilung, die sich ziemlich ausführlich ambienten Soundscapes widmet. So kann man acht Stunden lang einem “magischen Teeraum” zuhören, sich eine Stunde in eine Bäckerei setzen oder in der Apotheke stehen, durchs Weltall fliegen, durch eine Stadt der vermeintlichen Zukunft und auch was mit Harry Potter. Ich lass das hier mal laufen, mal sehen, was mein Gesprächstermin gleich dazu meint. Ich find’s irgendwie ganz geil.


(Direktlink)


(Direktlink)


(Direktlink)


(Direktlink)


(Direktlink)


(Direktlink, via Nag on the lake)

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Soundscape: so klingt Berlin Friedrichshain

Alex schreibt mir. Er hatte die eigentlich simple aber ebenso charmante Idee, den Sound von Berlin Friedrichshain einzufangen, was ihm ziemlich gut gelungen ist, finde ich.

Weil ich mich jetzt grade ein bisschen durch die Ambient Sets durchhöre ist mir eingefallen, dass ich letztes Jahr ein Uni Projekt hatte. Das ging irgendwie um Raumphilosophie oder so.

Auf jeden Fall habe ich dafür ein Soundscape aufgenommen. Ich bin Physiker und habe eigentlich mit audio editing nix am Hut, deswegen ist es technisch wahrscheinlich eher solala. Es hat schwer Bock gemacht und ich finde es ist auch ganz cool geworden.

Die Idee war ein Wie-Klingt-Mein-Kiez und ich habe probiert die verschiedenen Aspekte aus Fhain einzufangen.


(Direktlink)

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