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Schlagwort: Synthesizers

Kurz-Doku über den Oberheim OB-1

Bisschen Synth-Geschichte nebenbei. Der Oberheim OB-1 war ein monophoner, programmierbarer Analogsynth, der 1978 von Oberheim Electronics auf den Markt gebracht wurde. Er kostete ursprünglich 1.895 US-Dollar und war der erste Analogsynthesizer, der Patches speichern konnte. Und er dürfte wesentlich zu der folgenden Entwicklung im Bereich der elektronischen Musik beigetragen haben. Auch heute noch ein akustisches Schmuckkästchen.


(Direktlink, via CDM)

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KI Synthesizer „Spin“

Wie ich finde ziemlich abgefahrenes Projekt von Arvind Sanjeev, der vorgibt mit „Spin“ einen Synthesizer entwickelt zu haben, der auf KI Basis Musik ausspuckt, mit einer Art Plattenspieler scratchbar ist und zu dem auch noch gut aussieht.

SPIN is an AI music synthesizer that allows you to co-create compositions with a language model, MusicGen. It is a playful invitation to explore the nuances of algorithmic music, encouraging you to slow down and zoom in on its artifacts. It celebrates the marriage between human and machine creativity through music.

SPIN breaks down the process of co-composing music with an AI using a tangible interface. Enter the desired mood, genre, sounds and bpm to listen to the music come alive on an LP record. A DVS (Digital Vinyl System) allows you to slow down, zoom in, scratch and listen between the notes. Use it to create new compositions, as a simple sound synthesizer, as a playful scratch tool, or to play relaxing music in the background.

(Direktlink, via Yanko Design)

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Der Welt kleinster MIDI Synth

Noch kleiner geht’s wahrscheinlich kaum: Smallest USB-C MIDI Synth.

The last few weeks I’ve been dabbling around with the CH32V003, a 32-bit RISC-V microcontroller that’s unbelievably cheap.
One of the first things that occurred to me, when I noticed it didn’t have hardware USB but the processor is clocked at 48MHz, is that it would be awesome to write a software USB stack for it. I have wanted, for a long time, to dig deep and write a bit-banged USB library, just because it’s the best way to learn. I greatly enjoyed writing my ethernet bootloader in assembly. It’s hard to justify writing a USB stack from scratch when one already exists, however, so when I saw the CH32V003 I thought this was the perfect time to do something both educational and useful.

Picture my surprise to find that CNLohr has already done it! I can’t exactly complain, that’s a fantastic achievement and makes the chip even more useful and impressive than it already was.

The very least I can do is get some USB-MIDI working on the chip. At the time of writing, the USB-MIDI demo was unfinished, so I tried it out by soldering a dev board together. It started out a little smaller, but by the end of the experimentation my board looked like this:


(Direktlink)

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Introducing the Moog Synthesizer (1969)

Ein kurzer BBC-Beitrag aus dem Jahr 1969, der sich dem damals neuen Moog Synthesizer widmete und aufzeigte, was der so konnte.

Derek Cooper introduces the Moog synthesiser, an instrument that can produce a variety of noises and arrangements, both mimicking real instruments and creating new sounds – all electronically.

This clip is from Tomorrow’s World, originally broadcast 30 September 1969.


(Direktlink)

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Ein DDR-Synthesizer aus den 1960ern: Subharchord

Schön, dass auch ich täglich noch was Neues lerne. Dank Hainbach gerade, dass das Subharchord ein in den 1960ern gebauter Synthesizer war, der in kleiner Auflage in der DDR hergestellt wurde. Und Hainbach zeigt uns auch gleich mal eben, wie das nicht ganz gewöhnlichen Instrument klang oder auch immer noch klingt.

Das Subharchord ist ein elektronisches Musikinstrument, das insbesondere Untertöne (subharmonische Töne) in die Klangerzeugung einbezieht. Es wurde in der DDR entwickelt und in wenigen Exemplaren produziert.

Der neuartige elektronische Klang- und Geräuscherzeuger wurde auf Initiative von Gerhard Steinke, vormals Direktor im Rundfunk- und Fernsehtechnischen Zentralamt (RFZ) Berlin-Adlershof, von einem Team um Ernst Schreiber in den Jahren 1959 bis 1968 speziell für den Einsatz in Studios für experimentelle bzw. elektroakustische Musik sowie für den Einsatz in Rundfunk-, Film- und Fernsehstudios entwickelt. Gebaut wurde das Subharchord in einer Kleinserie von sechs Stück im RFZ Berlin. Eine spätere Fertigung sollte von der Firma Heliradio in Limbach-Oberfrohna erfolgen. Die Entwicklung des Klanginstruments wurde ab 1970 aus „musikpolitischen Gründen“ in der DDR gestoppt. Ein Gerät wurde im Funkhaus Nalepastraße gesichert hinterstellt. Das Gerät geriet in Vergessenheit und wurde im April 2003 von dem Berliner Klangkünstler und Musikhistoriker Manfred Miersch im Funkhaus Nalepastraße wiederentdeckt.


(Direktlink)

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