Eine rbb-Doku aus dem Jahr 1995, die der „Ravegeneration“ damals gar nicht mal so zugetan zu sein schien. Aber rein dokumentarisch war das damals so im wilden Berlin.
(Direktlink, via Jens)
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Zum Inhalt springenEine rbb-Doku aus dem Jahr 1995, die der „Ravegeneration“ damals gar nicht mal so zugetan zu sein schien. Aber rein dokumentarisch war das damals so im wilden Berlin.
(Direktlink, via Jens)
Hat womöglich niemand wirklich etwas von, aber die Unesco hat die Technokultur Berlins als immaterielles Weltkulturerbe eingestuft. Daran hat vor 30 Jahren womöglich niemand gedacht. Keine Ahnung, was man in Frankfurt darüber denkt, aber das ist ja auch egal.
Einen Kommentar hinterlassenBei der Technokultur in Berlin handelt es sich nicht nur um eine spezifische Musikstilrichtung, sondern auch um einen gelebten Gegenentwurf zu klassischen Praktiken des Musikhörens. In Deutschland etablierten sich Mitte der 1980er Jahre die Frankfurter und Berliner Clubszene. Aus der in vorherigen Jahren entstandenen DJ-Kultur wurde Techno zum Soundtrack der Aufbruchstimmung nach der Wende. Die entstandenen Freiräume verhalfen zur Etablierung der Techno- und Clubszene, die in Berlin so präsent ist. Sound und Soundproduktionen sind eng an die Stadt geknüpft und entwickelten ihren speziellen Charakter im Kontext der deutschen Wiedervereinigung.
Dieses TikTok-Insta-Techno-Ding ist weitestgehend an mir vorbei gegangen. Zum einen nutze ich TikTok nicht, habe meine Filterblase offenbar ganz gut sortiert und irgendwie ist mir das auch egal. Zeiten ändern sich und als ich damals durch ganz Deutschland gefahren bin, um überall zu Raven, fanden die Alten das auch irgendwie sehr absonderlich. Sei es drum. Techtok ist ein recht langer Kurzfilm über genau dieses Thema und gar nicht mal unamüsant. „Kann ich noch ’nen Sekt?“
Techtok ist eine Mockumentary über die Veränderung der Techno Szene durch die sogenannten TikTok-Raver.
Im berühmt berüchtigten Club „Talhain“ trifft die alteingesessene Raver Community auf eine neue, durch TikTok geprägte, Generation. Techno ist zu einem Trend geworden, der mit Individualität und Freiheit nicht mehr viel gemein hat.
Wird das die Clubkultur für immer verändern?
(Direktlink, via Tanith)
Kurze Doku des Instrumentenherstellers Roland, der am Way of Detroit ja nicht ganz unbeteiligt gewesen sein dürfte. Über Techno aus Detroit, UR und so. Wenig Neues, aber manche Geschichten zu hören, wird man ja mitunter nicht müde.
Somewhere in Detroit is a new short film about Detroit’s greatest musical collective since Motown, the cooperative and record label dubbed Submerge and UR (Underground Resistance). The mini-documentary reveals intimate conversations, providing unique insights into the tight-knit co-op at the center of Detroit techno—the creators, pioneers, and futurists who embody the spirit of the genre.
(Direktlink, via Kessel.TV)
Jemand hat am 12. Juli 1998 ein paar Stunden der Tresorpark-Veranstaltung zur Love Parade aufgenommen und dann jetzt mal vor 14 Tagen auf YouTube geladen. Ich habe das mal in eine Playlist geschoben, damit ihr das nicht tun müsst. Ich bin niemand, der meint, dass früher alles besser war, aber geil war es schon – und Stimmung gab’s auch. Ich habe keine Erinnerung daran, ob ich in jenem auch im Tresorgarten war, ausschließen kann ich das nicht, aber ich kann ja mal gucken. Über zwei Stunden der Ekstase und nicht nur akustische Nostalgie. Sehr schönes Zeitdokument.
Habe am 12.Juli fast das gesamte Set abgefilmt, damit Dimitri daraus was schönes macht. Aus nicht erinnerbaren Gründen wurde daraus nix. Das gesamte Material zeig ich euch jetzt. Vielleicht erkennt sich der Eine oder die Andere wieder?
(Direktplaylist | Danke, Piet!)

Mia habe ich im letzten Sommer auf einer Privatparty kennengelernt. Als wir zusammen zur Bahn gingen, meinte sie zu mir, dass sie jetzt DJ werden will. Fand ich ziemlich spannend, weil ich mir nie vorgenommen hatte, DJ werden zu wollen – das ist einfach irgendwie passiert und ich hätte vielleicht nie die Idee gehabt mir das so vornehmen zu wollen. Sie jedenfalls hatte das und machte dazu ihre ersten Schritte am Controller. Allerdings hatte sie damals vor, das auch mit Vinyl umsetzen zu wollen. Und ich fragte sie, ob sie sich vorstellen könnte, einen Mix für meinen Kalender zu machen, was sie umgehend bejahte. Und so haben wir hier jetzt einen Vinyl-Mix von Mia, die auf dem Weg ist, DJ zu werden. Eigentlich hat sie den eher fürs Wochenende geplant, aber ich finde, der passt auch bestens, um damit mit Schwung in die Woche zu starten. So.
Style: Tech, House
Length: 00:56:17
Quality: 320 kBit/s
Tracklist: Noned
Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.
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Gregor habe ich vor 20 Jahren oder so und da nur rein virtuell kennengelernt. In einem Techno-Forum, in dem sich die Techno-Heads und andere rund um Berlin sammelten, Milaro.com. Dort lieferten sich alle derbe Flame-Wars zwischen Kommerz und Underground und so. Jeder hatte mindestens 3 Accounts um angemessen jene vollzupöbeln, die man auf der vermeintlich falschen Seite wähnte. Das Forum starb irgendwann, die Kontakte mit ihm. Gregor ging dann nach Berlin und ich las seinen Namen hin und wieder mal auf Flyern, die auf Partys hinwiesen, die ich nie besuchte.
Im letzten Jahr stand irgendwann Rudi vor meiner Tür und hatte Gregor im Schlepptau. Aus dem Nichts. Wir soffen hier den Abend und trafen uns danach des Öfteren. Er hatte dieses DJ-Ding eigentlich schon an den Nagel gehängt und machte andere Dinge. Aber wir schleppten ihn dann mit aufs Meeresrausch und gaben ihm dort einen dreistündigen Slot auf dem von uns so geliebten Kinkerlitzchen. Dort lieferte er grandios ab und hat offenbar seine alte Liebe fürs Mixing wieder entdeckt, denn seit dem macht er das wieder öfter und produziert auch wieder. Hier eine von Klassikern geschwängerte Mischung aus Deep House und Acid. Er kann es halt immer noch.
Style: Deep House, Acid
Length: 01:27:53
Quality: 320 kBit/s
Tracklist:
Patrick Chardronnet – Traces
Eden Burns – Xoh
Jesse Perez – Green
MADVILLA – Buck Naked
Gome – Tell Me
Sidney Charles – House 2 Heal
Steve Bug – Loverboy
Nu, Jo.Ke – Who Loves The Sun
Robert Miles, Tinlicker – Children
Rex The Dog – Change This Pain For Ecstasy
Sian, Waltervelt, David LeSal – Just What I Need
Hollt – Sins of Orion
Martin Landsky – 1000 Miles
Stereo Underground – Thoughts on a Time of Waiting
Djolee, Gespona – Malabares
Martin Eyerer, Patrick Chardronnet – Spank!
DJ Hell, Naiborg – Acid Boyfriend
Josh Wink – Higher State of Consciousness
Helsloot – Let’s Pretend
Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.
Ein KommentarKurzer Blick über den Tellerrand nach Asien und was dort aktuell mit dem Techno so geht.
Ein KommentarSUNK ist beim legendären DJ Youdai zu Gast, der Generationen von jungen Menschen in Rockmusik, Techno und Ravekultur eingeführt hat. Mit der Szenegröße Weng Weng blicken sie auf die Einschränkungen, mit denen der Techno in Peking zu kämpfen hat. In Taipeh besucht Elvis.T den bekannten Musiker Lujiachi und den Performance-Künstler Tzusing.
Neue Doku der Deutschen Welle, die der Frage nachgeht, wo Techno heute steht, den Blick aber erstmal in die Vergangenheit richtet.
Einen Kommentar hinterlassenBefore we look to the future, we take a look back to where the hype started. From Detroit to Berlin and Frankfurt – techno’s futuristic beats set dance floors on fire worldwide.
The lines between subculture and mainstream have long been blurred. Since the 1990s the genre has evolved.Emerging from underground scenes techno has become a mainstream phenomenon with the message: “Be yourself – everything is allowed!” Fetish-wear is now the dress code of a young generation of TikTok ravers who discovered techno on social media. DJs do not only move dance floors but are simultaneously entrepreneurs who need to perform just as well online, as they do on stage.
On this episode of Arts Unveiled, we explore how all of this is changing the way techno music is produced and consumed.
Wenn es hier mal etwas doller zugehen soll, dann genau so. Dat scheppert janz wunderbar und hat offenbar auch vor Ort unüberhörbar Spaß gemacht. Dann mal ab ins Wochenende.
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