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Schlagwort: Travelling

In einer Schlafkapsel auf einem japanischen Bahnhof

Japan ist bekannt für seine Hotels, in denen man lediglich Schlafkapseln zum Übernachten buchen kann. Aktuell gibt es dort nun auch Schlafkapseln auf Bahnhöfen. An anderen Orten der Welt mittlerweile wohl auch an Flughäfen, was in der Tat sehr praktisch ist, weil man nicht auf irgendwelchen Bänken öffentlich rumkoman muss. Hier eine diese Kapseln auf einem japanischen Bahnhof. Zwei Stunden kosten dort 23 Dollar, wofür es einen Liegestuhl in einer schallisolierten Kabine, einen Tisch, Steckdosen, Händedesinfektionsmittel, einen Ventilator, eine Kaffeemaschine und Kaffeepads ohne Ende gibt.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Jemand hat ein Tourismuswerbevideo für ein 46-Einwohner-Dorf gemacht, in dem er lebt

Little Switzerland ist eine Siedlung auf gemeindefreiem Gebiet im McDowell County im Westen des US-amerikanischen Bundesstaates North Carolina, wurde 1910 gegründet und hat ganze 46 Einwohner. Ein Ort also, den wohl kaum jemand auf seiner Bucket list haben dürfte. Nichtsdestotrotz hat jemand, der dort lebt, ein kleines Video des Ortes gemacht, das einer Tourismuswerbung sehr nahe kommt und zumindest mich dazu einlädt, dort mal anzuhalten, wenn ich irgendwann mal in der Nähe sein sollte.


(Direktlink)

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Wie weit man innereuropäisch in fünf Stunden mit dem Zug fahren kann

Vielleicht interessant, auf jeden Fall aber nützlich: ein Karte, die zeigt wie weit man in Europa in Stunden mit dem Zug reisen kann.

Hover your mouse over a station to see the isochrones from that city.

This assumes interchanges are 20 minutes, and transit between stations is a little over walking speed. Therefore, these should be interpreted as optimal travel times. The journeys might not exist when taking into account real interchange times.

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Wieder da

Eigentlich hatten wir in diesem Jahr kein wirkliches Urlaubsziel für uns ausmachen können. Auch nicht wollen. Es war nur so, dass das Kind vor ein paar Jahren einen Film gesehen hatte, in dem die obige Tür eine wohl wichtige Rolle spielte und es war ihr unbedingter Wunsch, vor dieser Tür mal in echt zu stehen. Also nahmen wir das zum Anlass in eine norditalienische Kleinstadt zu fahren und dort zu gucken, wo es uns noch hintragen würde. Im Grunde genommen sind wir wegen einer ollen Tür nach Italien gefahren und hatten dann die für uns schönste Reise seit 15 Jahren. Wir haben wahnsinnig viel gesehen, haben viel geschwitzt. Hatten viel Eis und noch viel mehr Pizza. Frühstückten an einem verträumten Bergsee in Kufstein, badeten im Gardasee und schwammen in unfassbar schöner Kulisse im Mittelmeer, liefen durch Verona, Florenz, Venedig und eben durch jene kleine Stadt, in der diese Tür ist. Wunderschön, das alles.

Am Ende und nach Prag wollte das Kind dann nach Hause, sie hatte für sich alles gesehen und wir dachten, so könnten wir das Sup in den Bulli werfen und auf diesem den Urlaub an der Müritz angemessen ausklingen lassen. Dann aber wollte die alte Dame, die die Wege bis dorthin bravourös gemeistert hatte, doch nicht mehr und blieb bei Neuruppin stehen. ADAC, der uns zur nächsten Werkstatt brachte, setzte uns dort quasi aus und wir mussten so noch irgendeine Übernachtungsmöglichkeit für zwei Tage finden. Weil im Bulli vor der Werkstatt direkt an der Landstraße pennen muss ja nun auch nicht. Letztendlich sind wir an dieser kleinen Hütte am Rupinner See gelandet, haben noch zwei Tage auf dem Wasser verbracht und die Zeit genossen, während die alte Dame provisorisch so weit repariert wurde, dass sie uns doch noch nach Hause bringen konnte.

Keiner von uns hat der alten Diesel-Dame 3,5k Kilometer im Hochsommer zugetraut. Wir haben es im Vorfeld nur nicht aussprechen wollen. Und die hat‘s dann einfach gemacht. Am Ende mit ’nem Kabelbinder vom Schalthebel zum Getriebe. Und das ist so wir; Kabelbinder und Gaffa. Frau Kabelbinder und Herr Gaffa, oder auch anders rum. Egal. Aber schön.

Ich fuchse mich hier langsam wieder rein (gucken, ob ich das noch kann) und träume vom nächsten Roadtrip, wie dieser einer war.

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Die längsten 9-Euro-Ticket-Strecken ohne umzusteigen


(Foto: Didgeman)

Es muss ja nicht nur Sylt sein, wobei man nach dort von so gut wie überall mehrfach umsteigen müsste. Das geht auch anders. Beim RND haben sie ein paar lange Strecken gelistet, für die man dann halt aber immerhin nicht umsteigen muss. Das soll natürlich dennoch keinen davon abhalten nach Sylt zu fahren, wenn man denn möchte.

Mit dem RE5 können Reisende aus der brandenburgischen Kleinstadt Elsterwerda nach Rostock an die Ostsee mit nur einem Zug reisen. Die Strecke ist rund 390 Kilometer lang und dauert 4 Stunden und 43 Minuten.

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