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Schlagwort: Tresor

Die Neuauflage von „Music For Toilets“ aus dem Jahr 1993 kommt auf Kassette

Aus der Kategorie „kuriose Releases“. Piers Headley ist zusammen mit Tresor-Gründer Dimitri Hegemann Miteigentümer des Weltrestaurant Markthalle in Berlin. Anfang der 90er Jahre produzierte Headley Tonbandschleifen, die in einer seiner früheren Bars, vor allem auf den Toiletten, in Dauerschleife liefen. Diese Klangexperimente führten dazu, dass einige der Stücke auf Tresor veröffentlicht wurden. „Music For Toilets“ ist eine frühe Tresor Records Veröffentlichung (Tresor 21), die deutlich von den üblichen Techno- und House-Veröffentlichungen abweicht, für die das Label und der Club in Berlin bekannt sind. Das lange Stück basiert auf den Geräuschen von Wasser, Abwasserkanälen, Spülungen und anderen natürlichen Umgebungsgeräuschen. Ein Werk, das wahrscheinlich auch humorvoll an die Titel von Brian Enos Werken angelehnt ist.

Tresor Records hat das gute Stück jetzt, über 30 Jahre später noch einmal veröffentlicht. Limitiert auf Kassette und digital.

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Video: Sven Väth @ Tresorpark, Loveparade, 12. Juli 1998

Jemand hat am 12. Juli 1998 ein paar Stunden der Tresorpark-Veranstaltung zur Love Parade aufgenommen und dann jetzt mal vor 14 Tagen auf YouTube geladen. Ich habe das mal in eine Playlist geschoben, damit ihr das nicht tun müsst. Ich bin niemand, der meint, dass früher alles besser war, aber geil war es schon – und Stimmung gab’s auch. Ich habe keine Erinnerung daran, ob ich in jenem auch im Tresorgarten war, ausschließen kann ich das nicht, aber ich kann ja mal gucken. Über zwei Stunden der Ekstase und nicht nur akustische Nostalgie. Sehr schönes Zeitdokument.

Habe am 12.Juli fast das gesamte Set abgefilmt, damit Dimitri daraus was schönes macht. Aus nicht erinnerbaren Gründen wurde daraus nix. Das gesamte Material zeig ich euch jetzt. Vielleicht erkennt sich der Eine oder die Andere wieder?


(Direktplaylist | Danke, Piet!)

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Kurzfilm über die Berliner Club-Legende Tresor: A Story of Survival

Ich war damals ja eher Team E-Werk und dennoch häufig dort, man hatte es ja nicht weit und an manchen Wochenenden tingelten wir halt einfach hin und her. Im jetzt nicht mehr ganz neuen Tresor war ich bisher nur ein Mal. Um dort selber zu spielen, was auch ganz schön war. Jedenfalls ist der Tresor eine Berliner Club-Institution wie es keine andere gibt – und da kann man auch noch einen Kurzfilm zu machen. Josiah McGarvie und Emma Tracey haben den zusammen mit der Clubcommission gemacht und zeigen hier „Tresor: A Story of Survival“.


(Direktlink)

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Tresorgarten, Juli 1996

Ein gar nicht mal so schöner Sommertag im Garten des Berliner Tresors im Juli 1996 und ich frage mich beim Sehen gerade, ob meine Kinder derartige Zeitdokumente ebenso befremdlich finden, wie ich ich Aufnahmen meiner Eltern aus den 1970ern. Ich frage da mal nach.

https://youtu.be/cFl4YPqqgG0
(Direktlink)

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Ein Parfum, das wie der Berliner Tresor riechen will

(Foto: MichaelBrossmann)

Wahrscheinlich in erster Linie nicht mehr als ein Marketing-Gag, aber halt auch kein schlechter, wie ich finde. In Russland veröffentlichen sie aktuell das Buch, das den Techno im Berlin der 90er Jahre portraitiert – „Klang der Familie„. Das kann nicht schlecht sein, ist es nicht. Ich weiß es es, ich war dabei.

Jedenfalls hat man sich jetzt für eine russische Ausgabe des Buches dazu entschieden, den ersten 300 Büchern ein Parfum mitzugeben, das wohl so riechen will wie damals der Berliner Tresor. Bisschen geil, schon, wobei ich gerade nicht weiß, ob ich unter der Woche auf einem Meeting mit Kollegen so riechen will, wie damals der Tresor. Tendenziell eher nicht.

Holynose, an olfactory lab tasked with creating the scent, worked alongside original Tresor clubbers as well as Tresor founder Dimitri Hegemann to accurately produce the smell. Importantly, Holynose has looked to reproduce the smell from the club’s infamous bank vault rather than the scents that might have emanated from clubbers at the venue’s various nights.

Aber als Marketing läufts, wie es aussieht.

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Berlin Techno History: Die Tür vom Tresor steht jetzt im Museum

Die Tür des legendären Berliner Tresors steht seit heute im Humboldt Forum. Ein echtes Stück musikalischer Zeitgeschichte im Museum. Schön.

Der Club zeichnete sich durch eine spezielle Atmosphäre aus. Dunkel war es, die Nebelmaschine arbeitete unablässig, die Stroboskoplichter zuckten. Die Musik im Tresor verschob die Grenzen dessen, was man bislang kannte. In einem Interview berichtet ein damaliger Clubgänger: „Der Techno, der dort gespielt wurde, war in seiner Radikalität noch einmal zwei Stufen härter als Punk. […] Es ging um Ekstase, um das Erlebnis, alles loszulassen.“ Die Musik ohne Texte brachte Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen zusammen.

https://twitter.com/kulturprojekteb/status/1140914738173480960

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Tresor Berlin zur Loveparade im Juli 1996

Könnte sein, dass ich an diesem Wochenende auch dort gewesen bin, aber das weiß ich heute nicht mehr so ganz genau. ¯\_(ツ)_/¯

Leider war mir das Filmen auf und im Tresor selbst seinerzeit nicht gestattet worden. Aber so entstanden interessante Aufnahmen aus der Umgebung, die vermutlich im Nachhinein viel sehenswerter sind.

Auf dem Areal wird steht mittlerweile die Mall of Berlin.
Auf der anderen Seite der Leipziger Straße ist das heute Bundesministerium der Finanzen zu sehen.
Etwas weiter Richtung Leipziger Platz befindet sich in dem damals noch hinter einer Mauer befindlichem Gebäude der Bundesrat. Am Anfang des Videos parken wir unser rotes Auto genau davor.

https://youtu.be/VqE2MgqVYrE
(Direktlink, via Florian)

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