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Schlagwort: Trump

Twitter sperrt Trump dauerhaft

Nachdem Facebook den Account des noch amtierenden US-Präsidenten mit einer mindestens 14 Tage andauernden Sperre belegt hat, zieht auch Twitter Konsequenzen und sperrt den Account von Donald Trump dauerhaft. Somit wird ihm sein Lieblingsmedium abgeschaltet. Grund für den Schritt sei „das Risiko weiterer Anstiftung zur Gewalt“, so das Unternehmen.

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Für den Rest seiner Amtszeit: Facebook und Instagram sperren Donald Trump

Nachdem Facebook den Account von Donald Trump für 24 Stunden gesperrt hat, wurde heute bekannt gegeben, dass die Sperre verlängert wird. Für mindestens zwei Wochen – oder bis zur endgültigen Amtsübergabe an Nachfolger Joe Biden. Der Grund: Trumps Posts stellten ein zu großes Risiko dar.

Das kündigte Mark Zuckerberg heute per Facebook an.

Seine Sperre auf Twitter ist heute Nachmittag abgelaufen. Bisher herrscht dort ungewöhnliche Stille.

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Das Kapitol während der BLM-Proteste vs das Kapitol gestern

Das fasst die Bilder von gestern ganz gut zusammen. Das Ungleichgewicht ebenso – und das ist gar nicht mal lustig.

[Update] Ich habe das mal aktualisiert, weil manche offenbar das Wesentliche übersehen möchten.

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Twitter und Facebook sperren vorübergehend Trump Accounts

Nachdem Trump-Anhänger gestern Abend überraschend leicht das Kapitol stürmen konnten, trat Donald Trump vor eine Kamera, um ein Video aufzunehmen, das später auf seinen Social Media Kanälen geteilt wurde. Zusammenfassend sagte der in diesem mal wieder, dass ihm und seiner Anhängerschaft die Wahl gestohlen wurde. Nach wie vor weder von ihm, noch von jemand anderem bewiesen. Außerdem sprach er sehr verständnisvoll mit den Leuten, die gerade dabei waren, durchs Kapitol zu marodieren, und bat sie nach Hause zu gehen. Außerdem sagte er dem Mob, „Wir lieben Euch. Ihr seid sehr besonders.“

Twitter versah Trumps Video dann zunächst wegen unbelegter Betrugsvorwürfe mit einem Warnhinweis, der so bisher nicht verwendet wurde – sein Tweet konnte weder geteilt noch beantwortet werden. Wenig später wurde das Video gelöscht, so hatten es zuvor auch Facebook und YouTube gehandhabt.

Etwas später folgte dann noch ein Tweet, in dem Trump verlautbaren ließ: „Das sind Dinge und Ereignisse, die passieren, wenn ein heiliger Erdrutschsieg so unvermittelt und gemein“ gestohlen werde. Und weiter: „Geht in Liebe und Frieden nach Hause. Erinnert Euch für immer an diesen Tag.“

Ich habe keine Ahnung, in welchem Paralleluniversum der Mann umhergeistert, aber nun reichte es auch endlich mal bei Twitter. Die zogen ihm erstmal für 12 Stunden den Stecker, so das er dort keine Tweets mehr von sich geben kann. Sollte er bis dahin seine letzten Beiträge nicht löschen, würde man ihm wohl komplett sein Konto dichtmachen. Mal gucken, ob ihm das irgendwie nahegehen wird. Immerhin ist Twitter das ihm liebste Sprachrohr zur Welt. Dabei muss erwähnt werden, dass man ihn bei Twitter doch überdurchschnittlich lange verbal hat randalieren lassen. Da wurden Accounts schon für deutlich weniger verbalen Randalismus gekickt. Zeit wäre es ja mal.

Auch Facebook sperrt den offiziellen Account von Trump – für 24 Stunden.

In einem beispiellosen Schritt gab Facebook bekannt, dass Trump für 24 Stunden keine Posts mehr absetzen könne. Grund der Sperrung seien Verstöße gegen Richtlinien des Online-Netzwerks.

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Trump-Anhänger dringen nach Protesten ins Kapitol ein

Nach einer Rede des US-Präsidenten haben heute vor dem Kapitol Trump-Anhänger offenbar auch gewaltsam protestiert. Es mussten einige Gebäude evakuiert werden. Mittlerweile drangen die Trump-Fans mittlerweile ins Kapitol ein.

Vor der Bestätigung der US-Wahlergebnisse am Sitz des amerikanischen Kongresses war auf Bildern mehrerer US-Medien zu sehen, wie Hunderte Unterstützer des US-Präsidenten nach einer Rede Trumps auf den Parlamentssitz zumarschierten. Einige lieferten sich Handgreiflichkeiten mit Einsatzkräften und versuchten, näher ans Gebäude zu kommen.

Trump will sich demnach immer noch nichts als Verlierer der Wahl sehen und reißt mit seinem Arsch noch mehr ein, als er ohnehin schon kaputt gemacht hat. Nur falls wer nochmal über den Stand der Demokratie in den USA gucken mag. Kann sein, dass das auch in anderen Demokratien der Welt in den nächsten Jahren nicht unbedingt besser werden wird. Aufnahmen wie aus einem Hollywoodfilm – und woanders will man die so auch gar nicht sehen. Eine Demokratie an ihren Grenzen.

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