Vier Planungsprinzipien zur Umwandlung ausufernder Städte mit sechsspurigen Autobahnen und 180 Meter langen Häuserblöcken in sichere, fußgängerfreundliche Oasen voller Radwege und baumgesäumter Straßen.
(Direktlink, via Messy Nessy)
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Das „Zhongshan-Fußballstadion“ in Taiwan wurde 2008 aufgegeben. Anstatt es dem Verfall preiszugegeben wurde es in einen Stadtgarten umgewandelt, den die Anwohner im Rahmen des größten Gartenstadtprogramms Taiwans nutzen können, um ihr Gemüse und/oder ihre Blumen anzubauen. Ziemlich cool und nachahmenswert.
(via Messy Nessy)
Ghost Pitùr ist nachts in Italien unterwegs, um etliche Wände, die in seinen Augen durch Graffiti-Tags verunstaltet sind, wieder in den originalen Farbzustand zurückzubringen. Dafür streicht er die Tags im Original-Farbton über. Er unterscheidet dabei zwischen seiner Meinung nach kreativen Arbeiten und „Schmierereien“. Ja auch irgendwie eine Form von Street Art. Nur anders. Erlaubt dürfte aber auch das nicht sein, kann ich mir vorstellen.
2 KommentareVor rund 40 Jahren kaufte die Immobilienmaklerin Ann Ballentine eine ehemalige Süßwarenfabrik im Brooklyner Stadtteil Clinton Hill. In den folgenden Jahren vermietete sie die darin befindlichen Wohnungen an Maler, Bildhauer, Musiker, Industriedesigner und Filmemacher. Das Ökosystem des Gebäudes, das noch heute „Candy Factory“ heißt, hat zu zahlreichen Kooperationen geführt, darunter eine romantische Partnerschaft und eine Organspende. Bemerkenswert für jeden, der in New York City nach Atelierräumen – oder überhaupt nach Mietstabilität – gesucht hat, ist, dass die Künstler so lange dort bleiben konnten. Manche wohnen seit Jahrzehnten in ihren Ateliers. Diese Stabilität ist das Ergebnis von Ballentines Ethos; sie weigerte sich, das Gebäude mit großem Gewinn an Bauträger zu verkaufen oder ihre Künstlermieter durch Mieterhöhungen auszunutzen. So kann es auch gehen.
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Gilt nicht nur in den USA. Fahrradfahrende kennen das. „Freiheit muss mit Benzin angetrieben werden.“
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Ich wusste nicht, dass es in den USA bis in die 1970er Wohnungsbauprojekte gab, die an die erinnern, wie sie in den Ostblock-Staaten über Jahrzehnte hinweg durchgezogen wurden und bin ob der optischen Ähnlichkeit doch etwas überrascht. Pruitt-Igoe war ein gescheitertes Projekt des sozialen Wohnungsbaus in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri, das von 1955 bis Mitte der 1970er Jahre existierte und erinnert zumindest mich an das, was man damals in Marzahn, Magdeburg, Neubrandenburg, Dresden und überall sonst im Osten sehen konnte. Durchsetzten konnte sich in St. Louis nicht. Pruitt-Igoe wurde 1972 medial viel beachtet abgerissen.
Einen Kommentar hinterlassenDie Großwohnsiedlung bestand aus 33 elfstöckigen Bauten auf einem 23 Hektar großen Areal am Nordrand von St. Louis. Begrenzt wurde das Areal im Norden von der Cass Avenue, im Westen von der North Jefferson Avenue, im Süden von der Carr Street und im Osten von der North 20th Street. Insgesamt umfasste die Siedlung 2870 Wohnungen, die in fünf Jahren errichtet wurden. Innerhalb weniger Jahre nach der Errichtung fiel das Gebiet zunehmend Vandalismus zum Opfer, was heute vielfach als Beleg für die Broken-Windows-Theorie herangezogen wird. Große Teile von Pruitt-Igoe blieben unbewohnt, und nach mehreren erfolglosen Versuchen der Stadt, die Siedlung zu verbessern, wurde letztlich der Abriss beschlossen, der am 16. März 1972 begann.
Schon etwas älter und bisher an mir vorbeigegangen sind diese Plattenbaufliesenaufkleber des in Litauen lebenden Künstlerkollektivs Gyva Grafika.
In Lithuania, we often see public spaces neglected. A lot of people live in the cleanest apartments but once they step outside the situation changes. Stairwells, yards, and other public spaces are often ignored and not looked after. For this reason, we have decided to balance these daily surroundings and introduced the outside to the inside. A classic look of local facades were chosen. Photos were taken in a local neighborhood and transformed into blocks. For different cultures and history experiences, people will look at this project differently, but for us it is our usual facades that we grew up with. These building were built during the Soviet Occupation and are becoming extinct with the EU sponsored renovation projects, but we still have proper time to say goodbye. Not to neglect, but just to accept all, and move forward to a better and more optimistic tomorrow.
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Was in Berlin und Wien seiner Zeit als Kunstaktionen installiert wurde, ist in Kalifornien von der Realität eingeholt worden. Dort nämlich haben Bahnmitarbeiter geheime Wohnungen in Bahnhöfe gebaut, die bis dahin ungenutzte Büroflächen waren. Auch eine Variante mit dem Wohnraummangel umzugehen. Doof: sie wurden erwischt und gefeuert.
Transit workers found Worden’s Millbrae apartment in 2020, but didn’t discover Navarro’s secret hideaway inside the Burlingame station until an anonymous tip in 2022. Both were fired. … District Attorney Steve Wagstaffe told the San Francisco Standard that the apartments were a „convenience“ for the two former railway workers. „They figured the Bay Area [commute] really is lousy,“ he said.
(via BoingBoing)
Einen Kommentar hinterlassenUnd weil wir gerade irgendwie beim Thema sind, hier Beispiele für eine zumindest in Städten verbesserte Verkehrsinfrastruktur.
Cities in the UK and around the world are creating cycling networks by installing new bike lanes to help reduce emissions, but some claim they are making traffic worse.
(Direktlink, via The Kid Should See This)