Zum Inhalt springen

Schlagwort: Youth

Teenager versuchen, Kassetten zu hören

Ich hatte Kassetten bevor ich Schallplatten hatte. Viele. Ich fand die damals ganz geil. Abends bei RIAS Berlin Musik aus dem Westen aufnehmen und so. Auf dem Schulhof den Großen dabei zusehen, wie sie die 65ste Kopie eines Ärzte Albums für 30 Ostmark verscheuern. Das für unerreichbar halten. Auf beiden Seiten. Das manuelle Spulen, um Batterien zu sparen und Pausen zwischen die Songs zu bekommen. Mixtapes als Liebesbriefe verschenken und das alles.

Als es die dann nicht mehr gab, war es auch nicht so schlimm. Im Gegenteil. Platten waren zwar nicht wirklich transportabel, aber mit der CD waren Kassetten auf einmal total egal geworden.

Meine Große, geboren um die Jahrtausendwende, kennt die noch, weil sie damals einen Rekorder mit Aufnahmefunktion hatte. Die wüsste, wie das geht. Meine Kleine kennt den Begriff, hat die Dinger mal in der Hand gehabt, sagt aber selber, dass sie nicht mehr wüsste, wie so eine Kassette abgespielt werden müsste.

Hier hat ein Vater seinen Kids ein paar Kassetten gegeben und sie gefragt, wie sie sich die wohl anhören könnten. Sie packen es nicht. Klar.

Aber das ist alles gar nicht schlimm. Wer will sich heute schon noch mit dem manuellen Aufspulen aufhalten? Und dann das ewige Geleier! Dafür haben wir heute den Gauland. Und wirklich alt macht es auch nicht, zu wissen, wie man so ein Dingen in den Walkman bekommt. Ich habe noch Tonbänder auf Spulen gewickelt. Tonbänder!


(via Blogrebellen)

2 Kommentare

Zwei Teenies spielen Nirvanas „Nervermind“ am Stück

Die beiden Burschen von No Idea haben sich schon im letzten Jahr zusammen in den Proberaum gestellt und Nirvanas Album „Nirvana“ am Stück runtergeschrammelt. Das ist nicht perfekt, aber gemessen daran, dass die Beiden zum einen noch sehr jung und zum anderen nur zu zweit sind, ist das schon ziemlich geil.

„To celebrate the album that changed so many’s lives (including ours), we covered Nirvana’s „Nevermind“ from front to back!“


(Direktlink, via reddit)

Ein Kommentar

Podcast: Turn on, tune in, drop out – Fünf Songs über die andere Seite

Pink_Elephants_on_Parade_Blotter_LSD_Dumbo


(Foto: Psychonaught)

Sehr interessanter Beitrag vom BR2. Über die Jugend der 60er, der 70er, LSD und die Musik.

Turn on, tune in and drop out! Timothy Leary prägte 1966 den Spruch, der um die Welt gehen sollte. Mithilfe von Drogen sollte sich die Gegenkultur manifestieren. LSD sollte aber auch einen entscheidenden Einfluss auf die Musik des Jahres 1966 haben.

[audio:http://cdn-storage.br.de/MUJIuUOVBwQIbtChb6OHu7ODifWH_-by/_-0S/9ANG_2kg/1ee9027d-9456-4650-bfa6-dc1e392ebb00_3.mp3]
(Direktlink, via René)

3 Kommentare