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Schlagwort: ZDF

Um 12 Uhr frühstücken, dann Sonnenbaden, einen Drink nehmen – und Drogen

Ich kenne den Kontext nicht, aber beim ZDF haben sie neulich die Quintessenz eines Festivals erläutert. Ziemlich gut sogar.

Und – zack – im Sample-Ordner gelandet. So was kann man nicht liegen lassen! Wie geil das auch allein schon rhythmisch als Loop ist!

Um 12 Uhr frühstücken, dann Sonnenbaden, einen Drink nehmen – und Drogen.
Um 12 Uhr frühstücken, dann Sonnenbaden, einen Drink nehmen – und Drogen.
Um 12 Uhr frühstücken, dann Sonnenbaden, einen Drink nehmen – und Drogen.
Um 12 Uhr frühstücken, dann Sonnenbaden, einen Drink nehmen – und Drogen.
Um 12 Uhr frühstücken, dann Sonnenbaden, einen Drink nehmen – und Drogen.

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ZDF weigert sich einen Wahlwerbespot für „Die Partei“ zu senden – der Grund dafür: „Sea-Watch“ ist involviert

(Foto: analogicus)

Grundsätzlich ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk dazu verpflichtet, Wahlwerbung aller zur Wahl stehenden Parteien zu senden. Ausnahmen sind dann möglich, wenn jene vorgelegten Spots auf irgendeine Weise gegen geltendes Recht verstoßen. So neulich geschehen bei einem Spot der NPD, den das ZDF nicht senden wollte, weil dieser gegen das Verbot der Volksverhetzung verstieß.

Nun hat das ZDF einen weiteren Wahlwerbespot aus seinem Programm gekickt. Einen von Die PARTEI. Der Grund dafür: der Clip sei ein Unterstützungsaufruf für die Organisation Sea-Watch, sagte eine ZDF-Sprecherin. Und den wolle man so nicht senden.

„Die Partei“ hatte die Gestaltung des Spots der Rettungsorganisation Sea-Watch überlassen. Der Spot zeigt, wie ein Junge im Meer ertrinkt, und endet mit der Aufforderung: „Helfen Sie uns, das Sterben zu beenden.“

Pressemitteilung von Die PARTEI dazu:

Offenbar mag man es beim ZDF dem Zuschauer nicht zumuten, dabei zusehen zu müssen, wie Menschen im Mittelmeer ertrinken, während es bei der Europawahl ja im besten Fall darum gar nicht gehen soll. Oder so.

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Als das ZDF 1980 Gerhard Polt zensierte, wie er damit umging – und was am Ende davon übrig blieb

Nur mal so. Und weil es viel mehr zu sagen in Fällen wie diesen dann halt auch nicht mehr gibt. Und weil es mir, als im Osten Gewordener, gerade Scham nicht nur ins Gesicht treibt.

Polt hat damals die Gratwanderung absolviert. Die, zwischen nichts zu sagen und dennoch alles zu meinen.

Die Zimmermann-Anspielungen unterblieben, weil es das ZDF so wollte; geplant und geschrieben waren sie, sie wurden sogar schon einmal öffentlich dargebracht: Bei der jüngsten Verleihung des hochgeschätzten TV-„Adolf-Grimme-Preises“, vergangenen Monat in Marl, bildeten die „Einwürfe aus der Kulisse“ das Rahmenprogramm.
(Die komplette Story dazu auf SpOn. Aus dem Jahr 1980!)

(Etwaige Parallelen zu einer aktuellen omnipräsenten Debatte, die mir mittlerweile auf den Saque zu gehen droht, und zu der ich mich nicht weiter äußern werde, sind nicht beabsichtigt und rein zufälliger Natur. Oder so.)

Nur: wenn das Ding in die Hose geht, verlieren wir alle. Und zwar so richtig.


(Direktlink, via Fefe)

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