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Warum das Moderieren der Kommentare sich jeden Tag richtig anfühlt

Im Spätsommer letzten Jahres kündigte ich hier an, das mit den Kommentaren anders handhaben zu wollen, was ich seit dem tatsächlich so mache. Alle, die hier vorher nicht kommentiert hatten, müssen seit dem erst mal durch die Moderation. Dabei bin ich immer noch ziemlich schmerzfrei, glaube ich. Auch deshalb stehen hier immer noch Dinge in den Kommentaren, die ich hier so eigentlich nicht haben möchte. Aber der Meinungsfreiheit und so geschuldet lass ich die dann doch durchgehen. Kann ich vertreten, auch wenn das nicht immer leicht fällt. Es gibt allerdings so Tage, in denen ich dann aber doch schon mal lieber alle Kommentare durch die Moderation laufen lasse. Tage wie dem heutigen zum Beispiel, an dem ich die „Äpfel für Deutschland“ und „Frei.Wild“ im Blog habe. Das weiß ich, was kommen wird, und dabei bleibt natürlich so einiges hängen.

Seitdem haben sich die Knetbirnen-Kommentare tatsächlich immens verringert. Dass ich die dafür dann auf Facebook habe – geschenkt. Aber hin und wieder versuchen es manche dann hier doch. Sie tippeln ihren Müll in das Kommentarfeld und merken erst nach dem Absenden, dass der hier wohl nie kommen wird. Habe ich aktuell 2-3 Mal täglich, gebe ich nicht viel drauf.

Aber: wenn mich jemand, wie heute, als „Linksgrüner“ beleidigt, kann ich das auch schon mal ausbreiten. Und dann denke ich so, „Ja, Du Pfeife, ich habe heute leider keinen Kommentar für dich.“ Nur um das mal zu veranschaulichen.

Bildschirmfoto 2014-03-18 um 23.38.58

Angedacht hatte sich der/die jenige diesen vielaussagenden Kommentar unter dem Beitrag für die Äpfel für Deutschland. Passender könnte es kaum sein.

Man mag das als dünnhäutig empfinden, aber „Linksgrüner“(!) Soweit kommt es noch!

14 Kommentare

  1. hmm19. März 2014 at 01:08

    Hatte ich bei dem Barbara-Artikel letztens schon: „Wixer“ lässt doch einiges erahnen ;) Und @depp.com – herrlich :D

  2. Timo19. März 2014 at 01:22

    Zeigt doch nur dass du damit offenbar einen Nerv getroffen hast.
    Lachen, löschen, weitermachen… bloß nich einlassen auf so sinnbefreite, rechtsgedrehte Polemik.

  3. Stadtsirene19. März 2014 at 03:35

    Der moderierte Kommentar ist doch ein ganzer Textbaustein, oder nicht? … immer diese Legokünstler!

  4. Poldi Poldo19. März 2014 at 08:08

    Linksgrüner ist wirklich übel! wer will sowas schon sein…. die restlichen verleumderischen Aussagen wirken auf mich eher wie eine Gegenübertragung mit verstecktem Hilferuf….

  5. nappel219. März 2014 at 08:28

    also ich finde „Linksgrüner“ eigentlich ganz witzig….

  6. mipap19. März 2014 at 08:38

    Linkgsgrün, Rechtsgelb, ein roter Kopf und schwarze Füße. Sowas wie der Hoeneß als Hulk bei den Simpsons :D

  7. Stefan19. März 2014 at 08:53

    Ich bin eher über die korrekte Orthographie erstaunt. Das sieht man bei rechtsbraunen viel zu selten. ;)

  8. Strix19. März 2014 at 09:38

    Dachte ich mir auch gerade, zumindest verdammt wenig zusammenhängende Ausrufezeichen ^^

  9. unkultur19. März 2014 at 10:12

    Die hohe Kunst des tiefen Trollings war auch schon mal ausgefeilter als die Luftnummer mit dem „Linksgrünen“. Früher war das Internet auch schon mal besser – und die vorgebrachten Schmähungen. Das ist ja unerträglich wie Battle-Rap, in dem jede Zeile mit „deine Mudda…“ beginnt.

  10. Sandro19. März 2014 at 12:48

    beim Wort Linksgrüner musste ich schon lachen ;)

    Aber was will man von so Krüppelbraunen auch erwarten. :) Das einzige wozu so Müll gut ist, ist sich drüber lustig machen.

  11. TOPCTEH19. März 2014 at 22:04

    Also gut, wer von Euch hat auch nachgeguckt, ob es „depp.com“ tatsächlich gibt? Das scheint wohl die Website irgendeines Ferienhauses in Colorado zu sein *harhar*. Und ja: Nicht nachgeben und don’t feed the trolls!

  12. lutzi22. März 2014 at 22:17

    klingt für mich leicht nach zensur. aber die engstirnigkeit einiger hier bemängele ich ja schon seit geraumer zeit.

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