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Wenn man Aluminium in einen Ameisenbau kippt

Ich hatte hier im letzten Jahr dieses schwer beindruckende Video eines riesigen Ameisenbaus, den sie erst mit Beton aufgefüllt und dann ausgegraben hatten. Dagegen sieht jedes von Menschen geschaffene architektonisch Werk aus, wie Opas alte Adiletten.

Das hier ist die etwas kleine Variante. Professor Walter Tschinkel hat dafür flüssiges Aluminium (Die armen Ameisen!11!) in einen Bau gegossen, aushärten lassen und dann in sechs Stunden ausgegraben. Viel kleiner als der o.g. Bau, reicht aber immer noch für Ahhs und Ohhs.


(Direktlink, via reddit)

13 Kommentare

  1. silentjay8. Oktober 2012 at 10:45

    Na im Beton werden die Ameisen auch nicht überlebt haben ;-)

    Hier hat er wohl Alu genommen, gerade weil es ein kleinerer Bau ist, wo die geringere Oberflächenspannung des flüssigen Alus hilft auch in die kleinen Wege und Hohlräume zu kommen. Zusatzplus ist, dass Alu auch relativ stabil gegen Zug-und Scherspannung ist, während Beton da schonmal bricht.

    Danke für das Video :-)

  2. JackF8. Oktober 2012 at 13:51

    Wenn Du das hier machst bekommst Du wahrscheinlich mehrere Anzeigen: Waldfrevel, TierQuälerei, Umweltverschmutzung, …

    Alles Spassbremsen

  3. Nappel28. Oktober 2012 at 14:19

    Bitte nicht immer diese Tierschlächter Videos bringen, das ist ja furchtbar!!!

  4. Pat8. Oktober 2012 at 15:33

    Soweit ich sehen kann sind da beim Eingießen noch Ameisen im Bau. Wie kann so ein Wissenschaftler so etwas Tolles darstellen wollen und gleichzeitig die Hauptakteure seiner Forschung, die Ameisen, verbrennen? Ein alter verlassener Ameisenbau hätte es doch auch getan. Ich verstehe diese Wissenschaft nicht. Dies haben wohl auch andere auf Yt nicht verstanden. Someone pissed in his head!

  5. Nappel28. Oktober 2012 at 15:45

    ich meinte das eigentlich ironisch Ronny, nix für ungut! (trotzdem bist du hier leicht vorhersehbar erregbar)

  6. Subfreakuent8. Oktober 2012 at 16:14

    @Nappel2

    Leicht erregbar? Ronny hat vollkommen normal auf deinen Kommentar reagiert, den wohl selbst ein Psychologie-Professor nicht als „ironisch“ hätte entlarven können, solang er dich nicht kennt…

    *facepalm*

  7. maybeadayoff8. Oktober 2012 at 17:18

    @JackF
    Was heißt denn Spaßbremsen? Darf denn nichts hinterfragt werden, was irgendwie hip aussieht und Potential hat, durch alle Blogs gejagt zu werden?
    Unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten halte ich die Methodik, die Tschinkel hier anwendet um Einblicke in die Struktur eines Ameisenbaus zu bekommen, schon für ertragreich und innovativ. Trotzdem muss man diskutieren, dass er damit mehrere millionen intelligente Lebewesen tötet, die in der Natur eine unverzichtbare Funktion ausfüllen. Aus meiner Sicht kanns also nur ein Experiment sein, was er nur so oft wiederholen sollte, wie er sich weiteren Erkenntnisgewinn davon verspricht. Schon gar nicht sollte sowas als „Kunst“ begriffen werdne.

  8. Knox9. Oktober 2012 at 01:25

    Ob und wie oft man es wiederholen sollte ist natürlich immer die Frage, aber ein alter verlassener Bau wäre wohl auch am Verfallen gewesen und die Ergebnisse wären nicht so aussagekräftig.
    Allerdings muss ich auch sagen das Endprodukt erinnert mich fast an ein Kunstobjekt. Immer wieder beeindruckend was die Ameisen da produzieren!

  9. Reeen11. Oktober 2012 at 11:03

    yo, ich steh total auf deinen blog aber bei solchen dingen (so geil sie auch seien mögen) bin ich der Meinung (und warscheinlich auch andere) das du so etwas nich posten solltest, weil du ja somit zu der bekanntheit bei trägst…

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