Als Punk in der DDR
Ein Einblicke schaffendes Gespräch mit Carsten Fiebler, Regisseur der großartigen Dokumentation “Ostpunk! too much future“, die ich hier schon mal komplett hatte.
Ein Einblicke schaffendes Gespräch mit Carsten Fiebler, Regisseur der großartigen Dokumentation “Ostpunk! too much future“, die ich hier schon mal komplett hatte.
Es ist fast Samstagmorgen – Zeit für Halluzinogene. Rein informativ, versteht sich. Lief irgendwann mal auf arte.
“Das möchte man nicht jeden Tag erleben, das ist der Unterschied zwischen LSD und Heroin.”
Die Aktion, initiiert von der EU, ist sicher nicht die schlechteste Methode Beamte, die täglich Entscheidungen über das Leben von anderen treffen, ein besseres Maß an Sensibilität und Einfühlungsvermögen nahezubringen. Das könnte man dann gleich mal ausweiten oder gar als Weiterbildung reindrücken.
Sie arbeiten in verantwortungsvollen Positionen in Ministerien, als Sozialarbeiter oder als Leiter einer Polizeibehörde, in verschiedenen europäischen Ländern wie Deutschland, Italien, Polen, Norwegen, Malta. Aber ab dem Moment, in dem sie im holländischen Tilburg ankommen, ist ihr Status nichts mehr wert… Sechs Tage begeben sich 15 Teilnehmer des bislang einzigartigen Workshops “Die andere Seite der Medaille”, in die Position derer, über die sie tagtäglich entscheiden, für die sie Gesetze entwerfen, die sie zu Integrationskursen schicken: Migranten.
Diese großartige Doku über Mods und Rocker ist noch für wenige Tage auf arte+7 online.
1964: Tausende Jugendliche aus dem ganzen Land liefern sich im südenglischen Badeort Brighton brutale Straßenschlachten. Das Ereignis nimmt Ausmaße an, die sich nicht mehr unter reinem Hooliganismus verbuchen lassen. Die feindlichen Lager bestehen aus Anhängern zweier unterschiedlicher Jugendsubkulturen, den Mods und den Rockern.
In ihrem Konflikt geht es um Kleidung, Reviere, Musikgeschmack und eine diametral entgegengesetzte Lebenseinstellung: Die Rockers erwarten nichts von der Gesellschaft, die sie als Maschine zur Zerstörung ihres Außenseiter-Individualismus verstehen; die Mods hingegen wollen das System mitprägen, sich einen Raum schaffen, in dem sie ihre Codes, ihre Vorlieben und ihre Ästhetik ausleben können.
Die Dokumentation deckt die Hintergründe dieser Eskalation auf und veranschaulicht die Wünsche und Motivationen dieser radikalen Jugend. Außerdem wird erzählt wie sehr die britische Jugend nicht nur die Paradigmen ihrer Eltern über den Haufen warfen, sondern auch die internationale Musikszene und Mode prägten.
Youtube hat sie auch, aber der letzte Teil ist dort der Regulierungswut von UMG und Studio Hamburg zum Opfer gefallen.
Auf jeden Fall schon etwas angestaubt, aber deshalb kein bisschen inaktueller, denn manche Dinge ändern sich nicht. Inklusive Interview mit William Gibson. Gesendet im Jahr 2005.
‘Earl Watson’ is a short film about a struggling street musician inspired by and edited to the music of Chidomo.
Spiegel-Doku aus den frühen Neunzigern über einen Teil der nordisch-westdeutschen Provinz; Kiel. Und ich frage mich beim Sehen, wie derartige Dokus wohl im zentralen Osten der Republik ausgesehen hätte.
(Direktplaylist, via Popsuite)
Genres und die Schubladen, in die sie nur all zu gerne alles stopfen wollen. Heute eine Portrait über IDM inklusive der Protagonisten. Einem Genre, was gerne verkannt wird.
Und eigentlich sind mir derlei Schubladen ja dennoch zuwider, weil sie mir zu eng sind. Dennoch verschaffen diese paar Minuten etwas Einsicht.
(Direktlink, via Stepcamera)
Eine wirklich großartige Dokumentation, die Woodstock und den darum entstandenen Mythos ausleuchtet. Lief im letzten Sommer zum 40. Jubiläum auf einsfestival.
Die “Woodstock Music & Art Fair” im August 1969 gilt bis heute nicht nur als berühmtestes Rock-Festival aller Zeiten, sondern als die Mutter aller Festivals. Und obwohl es vorher und nachher Hunderte anderer Festivals gab, ist nur Woodstock zu einem Mythos geworden. In dem Dokumentarfilm “Woodstock – Wie der Mythos entstand” erzählen Woodstock-Veteranen, was zu diesem Mythos beigetragen hat.
Das sitz’ ich hier und kann nicht anders. Eine Kurz-Doku über das wahrscheinlich knuffigste schönste und praktischste Auto, was je auf diesem Planeten die Laufbänder verlassen hat. Könnte man ein Auto heiraten, wäre dieses Mädchen hier meine erste Wahl.
Part 2 nach dem Klick: Mehr…
Ich als ausgewiesener Hippie freue mich, diese großartige Doku von Maren Niemeyer online zu sehen. Sie beleuchtet die Geschichte der Hippies in Deutschland. Und das ziemlich ausführlich in zwei Folgen.
Ende der sechziger Jahre brechen tausende junge Deutsche auf, um auf dem berühmten Hippie Trail auf dem Landweg Richtung Asien zu reisen. In Massen flohen die jungen Globetrotter vor Muff und Spießigkeit im Wirtschaftswunder-Deutschland, ihr Motto: High sein, frei sein, Spaß muss dabei sein!
Sie machten sich auf die Suche nach spiritueller Erleuchtung und einem ursprünglichem Leben.Was verbindet die deutsche 68 ziger Ikone Uschi Obermaier, den Alternativ-Reisebuch-Verleger Stefan Loose und den Modedesigner Armin Heinemann? Sie alle brachen vor 40 Jahren mit Tausenden anderer Hippies auf, um von Europa aus auf dem Landweg über Marokko und Afghanistan Richtung Indien und Nepal zu reisen. In Massen flohen die jungen Globetrotter vor der Enge in Wirtschaftswunder-Deutschland! Ihr Ziel: Ferien im “Anbaugebiet” machen.
(Direktplaylist, via mogreens)
Kurze Doku über Comet Skateboards, die nach einem Umzug mit ihrer Firma in neuer Umgebung ankommen und auch dort auf ökologisch verantwortliche Herstellung von Skateboards setzen. Schöne Aufnahmen.
Diese Doku aus dem Jahr 1998 versucht ein Bild über die damalige europäische Hackerszene zu zeichnen.
“Hacks”, ein Film von Christine Bader, erspart dem Zuschauer die bei diesem Sujet normalerweise üblichen Cyber-Comicbildchen. Die Hamburger Künstlerin hat einen Film über die europäische Hackerkultur gedreht, der ohne visuelle Klischees auskommt. In den letzten Monaten war “Hacks” auf zahlreichen Medienkunstfestivals und Hackertreffen zu sehen.
[...]
Mit dem Material, das Bader in vier Jahren gesammelt hat, wird ein lebendiges Bild der europäischen Hackerszene gezeichnet. Da ein normales Jahr sieben Internet-Jahren entspricht, wirken einige der Aufnahmen heute schon wie historische Dokumente einer untergegangen Epoche. An die utopischen Schwärmereien von Mitarbeitern der Amsterdamer Digitalen Staad über die technisch vermittelte “Basisdemokratie” bei ihrem Netzprojekt werden einige von ihnen wohl heute nicht mehr gerne erinnert werden. Gerade weil viele der “Cybervisionen” der frühen Jahren heute schon so heillos wirken, ist es gut, daß jemand die inzwischen verflogene Netzeuphorie der frühen 90er festgehalten hat.
Und wenn ich gerade beim Thema bin, hier gleich noch die BBC Doku über die ravende Kultur Großbritanniens aus dem Jahr 2006.
YES! Seit Jahren suche ich mich im Netz blöde nach einer Doku über die legendäre TB-303 von Roland. Hier ist sie. Ich habe ziemlich lange selber mit dem Dingen rumgespielt, heute wüsste ich nicht mal mehr auf Anhieb, wie man das Dingen zielgerichtet programmiert, aber die steht hier noch irgendwo im Haushalt.
(Direktlink, via wire to the ear)
Ich mache es mir mal ungewohnt einfach und kopiere zitiere Gunther:
Detroit war in den vergangenen 100 Jahren der Welt schon immer ein Stückchen voraus. Erst Henry Fords Fließband, die erste Krise, ein Kriegsboom, ein noch größerer Boom, die nächsten Krisen und in den letzten Jahrzehnten ist Downtown Detroit so richtig krachen gegangen. Requiem for Detroit zeigt nicht nur, wie krass es vor der Studiotür von so manchem meiner Lieblingsproduzenten aussieht – sie erklärt auch ziemlich gut, wie es dazu gekommen ist. Alles Neue macht der Mai.
Warum hängen da Schuhe?
Anyone who has ever been to New York and walked around Manhattan or any of the Burroughs would have seen a pair of wooden kicks hanging from a Con-Edison wire. Legendary street artist brothers Ad and Droo of SKEWVILLE fame are the creative minds behind these wooden-dogs.
Dubbing their art ‘next levelism’, Skewville have gone on to hit the world’s powerlines with their wooden kicks.
(Direktlink, via Farbwolke)