„Ein Pegida-Anhänger aus Dresden schrieb“

Ein Pegida-Anhänger aus Dresden schrieb mir, ich habe "gefälligst dankbar zu sein, in Deutschland aufgenommen worden zu…

Posted by Hasnain Kazim on Donnerstag, 14. Januar 2016


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Kommentare: 10

  1. Ronny 18. Januar 2016 at 14:21  zitieren  antworten

    jan,
    Wer ist in Not?

  2. Ronny 18. Januar 2016 at 16:13  zitieren  antworten

    pukituk,
    Wer weiß das? Wieder keiner!

  3. Blah Blahson 19. Januar 2016 at 00:27  zitieren  antworten

    jan,

    Ich gehe mit der Bezeichnung als Klassismus mit, gerade weil ich auch aus sozialarbeiterischer Erfahrung kenne, dass menschenverachtende Einstellungen im Zusammenhang mit sozioökonimischer Benachteiligung auftreten können. Jedoch sollte mensch sich davor hüten, dem Kurzschluss „Benachteiligt = menschenverachtender Nazi“ anheim zu fallen. Nicht nur sind nicht alle Benachteiligten menschenverachtende Nazis, sondern sind menschenverachtende Einstellungen auch unter gebildeten, wohlhabenden Menschen verbreitet (totale Binsenweisheit, was erzähl ich das hier überhaupt?).
    Letztlich rassistischem Pegidamüll mit Vorurteilen über die dummen Ossis zu begegnen, ist freilich keine Glanzleistung.

    pukituk,

    Schön und gut, aber Ratten im Pferdestall haben mit Menschen in verschiedenen Städten nichts zu tun. Das eine sind verschiedene Spezies, das andere sind… naja, Menschen in verschiedenen Städten. Nächstes Mal aufhören, im Geschichtsunterricht zu schwatzen und Bio ab der fünften Klasse nachholen, wäre etwas, das ich dir ans Herz legen würde.

  4. Ronny 19. Januar 2016 at 00:48  zitieren  antworten

    jan, Blah Blahson,

    Ich habe da lange drüber nachgedacht und wollte darauf eigentlich nicht antworten, aber nein, für mich ist das kein Klassismus, wobei ich versuche, diesen doch eher sensibel zu betrachten. Ehrlich. Ohne dafür die Deutungshoheit an mich reißen zu wollen. Vielleicht liege ich falsch – vielleicht tue ich das nicht.

    Eure Argumentation wäre die, dass Kazim hier versucht, Ostler generell als mindergebildete Deppen darstellen zu wollen. Das würde er demnach als Migrantenkind im Westen tun, dem es dort gefühlt immer noch besser ging, als den Leuten im Osten. (Wenn ich das richtig verstehe?) Frage ich als Ostler, der jetzt lange danach in seinem Text gesucht hat. Ich kann das nicht finden. Viel mehr, so meine Wahrnehmung, weißt er auf die Geschichtsvergessenheit einiger Ostler hin, die ich so ohne weiteres teile. Denn tatsächlich haben hier viele Menschen vergessen, wer sie vor 25 aus irgendwelchen Kassen mit Geld versorgt hat, in die sie vorher nie wirklich eingezahlt haben.

    Der imho hier aufkommende Haken ist der, dass ausgerechnet einer von denen jetzt Kazim dafür verklagen will, das angesprochen zu haben.

    Ich kann nicht sehen, dass Kazim sich hier über irgendeinen Bildungsstand von Menschen lustig machen will, die er nicht kennen kann. Auch nicht, dass er Ostler generell als dümmer empfindet. Er spricht an, was manche von ihnen vergessen zu haben scheinen – und das finde ich durchaus legitim. Auch und gerade aus meiner sozialarbeiterischen Sicht.

  5. Ronny,

    Soli-Argument (denk da mal etwas länger drüber nach: muss ich als Ostler dem Westler dankbar sein?) und Bananenwitz sind halt halt herablassende Verallgemeinerungen, die man irgendwann nichtmehr hören kann.
    Aber habe die Erfahrung gemacht, dass viele (junge) „Wessis“ das schwer verstehen.

  6. jan 19. Januar 2016 at 10:58  zitieren  antworten

    Ronny,

    danke für deine meinung ronny!

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