Squarepusher ist mir persönlich zu anstrengend, war er schon immer, aber dieses trippige Video von Tom Jenkinson ist wirklich sehr, sehr abgefahren. Ich höre mir dazu einfach anderen Sound an. Ha!
(Direktlink)
Squarepusher – Planet Gear
Darf´s ein wenig mehr sein?
Ich hab´ genau fünf zusätzliche Apps auf meinem iPhone, manche haben weniger, manche auch paar mehr. Flickr-User Sigalakos hat mehr als mehr und ich frage mich, was der Tüp wohl den ganzen Tag macht. Also neben dem Appen. Und überhaupt scheint der Mann keinerlei andere Spielzeuge außer seinem iPhone zu haben zu haben. Wenn doch, will ich nicht wissen, wie es auf dem seinen Rechner aussieht. Meine Fresse.

(via Core77)
Wirken lassen
“Das Gefühl, dass mich heute beschleicht, bei dem, was die Politiker da irgendwo entscheiden, irgendwo da während ihren Sitzungen, erinnert mich ein wenig an das, das ich hatte, als die Politker damals im Osten Entscheidungen für ein Volk getroffen haben, das diese Entscheidungen nicht tragen wollte. Nur das ist natürlich ein neues Gefühl für einen Großteil der Deutschen heute. Und ich sage ihnen was: es wird noch schlimmer, die machen immer weiter. Soweit, dass wir uns heute noch gar nicht vorstellen können, wo das mal enden wird. Wir haben keine Ahnung.
Und soll ich ihnen noch was sagen? Es ist mir egal, ich werde das nicht mehr erleben. Erleben müssen. Und ein wenig bin ich darüber auch froh. Ich habe vieles erlebt, was ich nicht tragen konnte, tragen wollte.
Leid tut mir nur, dass genau das meinen Enkeln, oder auch ihnen nicht erspart bleiben wird. Politik ist ein dreckiges Geschäft, wissen sie? So war es schon immer, so wird es bleiben. Die Menschen aber glauben heute, dass Persil weißer wäscht als Spee. Diese Dummen. ”(Frau B., 76 Jahre, bei Berlin)
Manche Tage passieren einfach so. Das sind jene, an denen du dich abends fragst, ob es das nun schon war, ob der Tag nun schon vorbei ist, vorbei sein kann, vorbei sein darf. Das sind nicht die besten Tage, aber auch nicht die schlechtesten.
Naturfotografie hat den mitunter den Drang schnell im Kitsch zu stranden. Zu recht, möchte ich meinen. Allerdings ist mir das angesichts solcher atemberaubend schönen Aufnahmen jetzt eben mal völlig egal.
Flickr-Album: Greatest Hits von Natural Lights
Doku: White Terror
Der Regisseur des preisgekrönten Dokumentarfilms «Skinhead Attitude», enthüllt nach mehrjähriger umfangreicher Recherchen innerhalb der aktivsten Gruppen der Bewegung die internationalen Verbindungen einer Achse Stockholm-Moskau-Dallas. Er zeigt, welche Kräfte hinter dem Begriff «White Power» und den «New Racists» Parolen stecken.
Auf das baldige Wochenende: Scuba – 10245 Dubstep Mix
Holdriho, was ein dickes Osterei! Ähhhhh?
(via deepgoa)
Fotos: New York in den 30er Jahren
Ich könnte mir ernsthaft stundenlang so etwas ansehen. Kurios ist, dass in diesen Bildern hier eine nahezu ergreifende Ruhe liegt. Ich meine, das ist New York! Flickr-Album: New York 1930′s. Die Jahre von 1885 bis 1942 hätte ich hier auch noch.
(via Nerdcore)
Die Leute von der ZEK-Crew machen nicht nur grandiose Grafiken, spektakuläre Graffitis und noch jede Menge andere Sachen, die mit Gestaltung zu tun haben, nein, die machen auch Raumdesign, was sich primär auf die Wandgestalltung bezieht. Aussehen tut das so und ich nehm´ davon auch ein Mal. Auf grün bitte.
(Komplette Galerie, via Design You Trust)
Sehr, sehr hübsch!
Download: Deadbeat – Live at Watergate Berlin 25/06/2008
Ich bin eben auf der Seite der Bookingagentur von Deadbeat über ein relativ frisches Live-Set von dem Herren gestolpert und muss sagen: Huijuijui, ich wusste gar nicht, wie tanzbar der Liven kann. Ziemlich dickes Teil, genau das richtige zum Arschwackeln. Der nächste Termin, um in die Gelegenheit zu kommen, sich von Deadbeat in echt durchschütteln zu lassen, ist der 31.12.08. Da bespielt er die Berliner Maria. Mhmm, Silvester allerdings ist ein eher ungünstiges Datum zum Tanzen. War schon immer so.
Deadbeat – Live at Watergate Berlin 25/06/2008
Anhören auf CYN BOOKINGS
Direktdownload via e-vizio.com
Travelers of Space – SciFi-Anthologie von 1951
Travelers of Space is a 1951 anthology of science fiction short stories edited by Martin Greenberg. The stories originally appeared in the magazines ‘Planet Stories, Astounding, Thrilling Wonder Stories and Startling Stories.
(Wikipedia)
Auf Golden Age Comic Book Stories gibt es einige wirklich grandiose Zeichnungen aus dieser Science Fiction Dictionary. Und gemessen an der Tatsache, dass die aus dem Jahre 1951 sind, bin ich schon etwas beeindruckt.
(via energyface)
Was manche Herren von der Polizei wohl so in ihrer Freizeit machen, wenn sie sich in ihre zivilen Ausgehuniformen schmeißen um mal so richtig einen drauf zu machen. Himmel, ist der dämlich!
“Как звери в лесу концерт давали” . What ever. Wenn das wer übersetzen kann, bitte – danke. Und nebenbei lachen, wenn man will, wenn man kann. Ich kann. Muharharhar.
(Direktlink, via kox)
Achso, weil ich das nicht im Nichts verschwinden lassen werde: Die Berliner Polizei wollte mit ihrer Knüppelaktion im Palais Lichtenau nur Schlimmeres verhindern.
(weiterlesen …)
Mal eine WordPress-Frage: Wenn ich jetzt tatsächlich mal von meiner mittelalterlichen Version 2.3.3 auf die 2.6.3er umsteigen wollen würde, bleibt dass dann vorne alles gleich? Also ist so ein Theme da flexibel, oder fliegt mir das dann alles um die Ohren, oder quer über den Bildschirm? Ich weiß nicht so ganz genau, was ich da damals im CSS gepfuscht hatte und wäre entzückt, wenn das nach einem Update, so denn ich das denn mache, auch alles noch so bleiben würde, da vorne rum. Hier hinten ist mir egal, das kenn´ich von woanders. Ich frag´ja nur mal so.

So steht es neben anderen Zitaten geschrieben. Gute Sache, eigentlich. Lauter tolle Zitate zum Thema Toleranz in der Stadt, die großflächig auf circa 15×4 Meter an die Scheiben der großräumigen Ausstellung im Hauptbahnhof plakatiert worden sind um die Neugier auf das zu wecken, was man dahinter entdecken könnte. Das neue Potsdamer Toleranzedikt stellt aus und zeigt dem geneigten Besucher all das, was in den letzten Jahren zu diesem Thema zusammengetragen wurde. Gute Sache, eigentlich, auch wenn man über dieses Edikt auch streiten mag – einige haben das getan. An sich ist das auch alles gut gewollt und vielleicht sogar gut gemacht, ich hatte noch nicht die Gelegenheit, mir das anzusehen.
Die wahrlich großzügigen Austellungsräume befinden sich im Potsdamer Hauptbahnhof. Dieser hat in den letzten Wochen jegliche Sitzgelegenheiten im inneren des Gebäudes rausgeräumt. Sie sind weg, wie vom Granitfliesenboden verschluckt. Im Sommer gab dort noch circa 50 Sitzgelegenheiten verteilt im gesamten Gebäude. Nach und nach sind davon jetzt noch 12 übrig geblieben, der Rest auf merkwürdige Weise abhanden gekommen. Es wird Winter, es wird kalt, die Penner suchen etwas Wärme und eine Gelegenheit zum Aufwärmen. Im Bahnhof werden sie diese nicht mehr finden. Ich habe dann im Bahnhof nach dem Zitat gesucht, Toleranz heißt auch, den Wärmebedürftigen die Bänke unter dem Hintern wegzunehmen. Ich habe sogar an den Haupteingängen nachgesehen – ich habe nichts derlei gefunden. Verlogener Drecksladen!
Platte(n) der Woche #5
Till Brönner – Oceana | 2006 | Verve/Universal
Für mich die beste Platte, die der Deutsche Ausnahme-Jazzer bisher eingespielt hat. Alles rund von vorne bis hinten. Eine grandiose Geschichte, die dort fließend über 12 Songs hinweg erzählt wird. Niemals aufgeregt, sehr erdig und gedämpft, vor allem aber nativ. Grandioses Teil, nicht nur, aber auch wegen A Distant Episode, an dem ich mich wohl niemals satt hören werde. Regelmäßig zwischen Herbst und Sommer höre ich Oceana und verliere mich immer wieder aufs Neue darin, ohne jegliche akustische Abnutzungserscheinungen.
Ich wette, irgendwann wird Till Brönner eine Platte machen, die an genau diese hier musikalsich anschließen wird. Solange warte ich darauf, ganz geduldig, iund höre derweil einfach immer wieder diese hier.
(Reinhören)
Future Loop Foundation – Time And Bass | 1996 | Planet Dog
Eine der ersten Drum´n´Bass-Vinyls, die ich zu jener Zeit gekauft habe. Bis heute einer der mir liebsten, die ich überhaupt je gekauft habe. Wunderbar ambienter D´n´B, der sich komplett von Flächen und flauschigen Meldodien tragen lässt. Wenige dezent, aber doch sehr wirkungsvoll arangierte Vocals runden die ganze Chose zum Optimum ab. Ich nehme an, dass das Album komplett analog produziert wurde, zumindest klingt es so – warm wie Omas Ofen. Ich hatte das Dingen schon ewig nicht mehr in den Händen, als wir aber vor ein paar Wochen in der C-Base musiziert hatten, hatte ich sie vorsichtshalber in den Koffer gesteckt. Gespielt haben wir sie dann komplett. Und genau deshalb kam ich auch nur darauf. Der Sound von FLF ist heute ein anderer, aber das ist mir egal, schließlich hat Mark Barrott mit Time And Bass einen zeitlosen Klassiker geschaffen, der deutlich macht, wie langsam 160 BPM eigentlich klingen können, wenn man es darauf anlegt.
(Reinhören)
Bullwackies All Stars – Free For All | 1975/2007 | Wackies
Dieses spannende Dub-Album von 1975 basiert auf drei Versionen des mächtigen Tracks “Free For All Rhythms”. Es wurde in Jamaika produziert, in New York abgemischt und erschien ursprünglich auf Lloyd “Bullwackie” Barnes’ Label Aires. Die Musik stammt von Barnes und Melvin “Munchie” Jackson, der Titeltrack wurde bei Randy’s aufgenommen und kam ursprünglich auf dem Heptones-Label Hepic heraus. Weiterhin gibt es Dubs wie Little Roys “Tribal War” und “Black Bird”. Stranger Coles “My Application”, das später von den Heptones neu gesungen wurde, taucht hier als “Dis-Ya-A-Dub” auf.
(Indigo)
Roots-Dub galore aus einer Zeit als noch alle Effekte aus Kisten kamen und nicht aus dem Rechner. 2007 wiederveröffentlicht von dem Basic Channel-zugehörigem Label Wackies, was immer wieder mal mit neu aufgelegten Klassikern zu glänzen weiß.
(Reinhören)
Stopmotioned London
Ich kann mir vorstellen, dass Sachen wie dieses Filmchen hier irgendwann mal übrig bleiben werden von unser aller momentanen Internetzfummellei. Da wird dann jemand hinter seiner Gehhilfe stehen und sagen, “Ja, geiles Video, das muß so um 08/09 gewesen sein. War ne verrückte Zeit damals, jeder machte irgend so ein beklopptes Zeug, stellte es ins Netz und die Leute klickten sich dämlich. Hach.”
Ein Stop-Motion-Video aus 3328 Bildern, die ziemlich bewegt durch London wackelt. Das. Fetzt. Ganz besonders die Nachtaufnahmen.
(Direktlink, via Nerdcore)
Eines muß man den Kids von heute ja wirklich lassen: einige von denen haben einen außerordentlich ausgeprägten Mut zur Hässlichkeit. Ich meine, so wie manche von denen auf die Straße gehen, hätte ich mich vor 18 Jahren nicht mal im Dunkel und auf dem Dorf, wo es eh keiner sieht, rausgetraut. Entweder also machen die sich keine Gedanken um sowas Oberflächliges wie das Aussehen, oder haben andere Schönheitsideale. Ich fürchte Zweiteres, obwohl mir Ersteres deutlich lieber wäre. Naja.



