Just my daily two cents

Oil Rain In Louisiana | Deepgoa
“This looked exactly like what we saw yesterday under the Bay Saint Louis Miss Bridge On Our Way Out To Cat Island In The Gulf.”
*grusel*

LSD-farbene Ethanole unterm Mikroskop | Misterhonk
Alles so bunt und streng wissenschaftlich. Natürlich!

Dapayk solo – Back To Me (feat. Camara & Jon Hester)

Sehr schöne Nummer vom aktuellen Dapayk Album “Decade One”.


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Video: Das Kraftfuttermischwerk – Bärlin City

Die Nummer hat schon mächtig Staub auf’m Dach, aber ich mag sie nach wie vor. Zum einen weil sie wunderbar organisch ist, zum anderen weil ich mich gerne an die Tage erinnere, als sie entstanden ist.

“Die Nummer ist schon etwas älter, gehört aber definitiv zu einem meiner Live-Lieblinge. Entstanden ist “Bärlin City” ursprünglich mal in einem Burger-Restaurant auf der Schlossstraße in Berlin. Da saß ich ganz alleine in der oberen Etage und da ich jede Menge Zeit hatte, hatte ich einfach mal was angefangen. Die Vocals, wenn man das so nennen kann, hatte ich über einen Kopfhörer, aufgenommen, den ich einfach zweckentfremdet in den Mikro-Eingang steckte.”

Der VisaulBerliner Jorgk hat sich im Rahmen einer DVD, welche kürzlich für VisualBerlin gemacht wurde, der alten Dame angenommen und Visuals drüber gelegt. Mit Titten, ganz kurz.


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Download: Das Kraftfuttermischwerk – Bärlin City
[320 kbit/s mp3]

Eine Kugel aus 26,5 km Gaffa Tape

Jeder weiß: mit Gaffa im Rucksack kann eigentlich nichts schief gehen. Das brauch man immer. Matt Bryans muss offenbar zu viel davon gehabt haben und wusste nicht ganz so genau, wohin damit. Also baute er sich daraus eine… ähem… Kugel. Aus 26,5 km Gaffa Tape baute er sich eine Kugel! Warum? Just art.

(via today and tomorrow)

Hippie


(via this isn’t happiness)

Tanith – Mixed like this Summer Mix

Und wenn der Tanith da Sommer schreibt, dann meint der das auch so, wie sich unschwer raus hören lässt. “Dubstep/2Step/Future Garage/Post Dubstep” und alles.


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Warum ich Maradona mag

Es war Sommer, Sommer 1986, Sommer in der DDR. Es war Fußballweltmeisterschaft und es herrschte eine wahre Euphorie. Eine Euphorie, wie an sie ich mich nur selten in meiner Kindheit kann. Klar, wir hatten jede Menge Schwimmer, Radfahrer, Kugelstoßer und Eisschnelllauf-Sportler die regelmäßig in jeder Medaillen-Statistik der Olympiaden für Aufsehen sorgten, weil sie das kleine graue Land DDR irgendwie unter die Top 5 bekamen. Mit jeder Menge Doping, wie man heute munkelt. Aber Fußball… mit Fußball hatte die DDR seit Sparwasser nichts mehr zu tun. Also waren alle Ossis in der Kleingartensparte, die damals nicht so hieß, weil die Gärten gut vier Mal so groß waren, wie die, die man heute in den Kleingartensparten verbucht, völlig auf die “deutsche Mannschaft”, die damals BRD hieß, fixiert. Es war Finale: BRD-Argentinien. Und deshalb waren ausnahmslos alle völlig bekloppt und aus ihren Häuschen Bungalows.

Was heute Public Viewing genannt wird, war damals Schwarz-Weiß-Fernseher mit langwieriger Antennenausrichtung auf die bescheidene Terrasse des alten Herren, so dass gut 40 Mann dieses Spiel sehen konnten. Und sie kamen. Sie soffen und beschwörten einen Sieg der Deutschen, der BRD.

Da ich, wie mir heute immer noch attestiert wird, damals schon zu einer affektierten Oppositionshaltung neigte, entschied ich mich, den Alten den Abend zu versauen und behauptete, bevor die Antenne richtig stand, das Argentinien das Ding mit nach Hause nehmen würde. Ich war schließlich Jungpionier und hatte mit dem Anliegen der BRD nur wenig gemein. Wie konnten die nur.

Alle lachten über mich. Alle, außer Hubi, der direkte Grundstücks-Nachbar, er wollte wetten. Er auf die BRD, ich auf Argentinien. Sein Einsatz: eine Kiste Doppel-Karamell. Der meinige: eine Kiste Bären Pils, die dann im Falle dessen wohl mein alter Herr zu bezahlen hätte, was er nicht wusste, was aber egal war, das musste jetzt sein.

Jeder weiß, wie es ausging – ich bekam meinen Kasten Doppel-Karamell, denn Wettschulden und so. Ich denke bis heute daran, immer wenn ich Diego, den Handball spielenden Fußballer sehe, der 1986 den Cup nach Argentinien holte, als er gegen die BRD traf.

Der Abend war danach übrigens ziemlich im Arsch und alle spürten schnell, dass die DDR nicht zum Weltmeister feiern taugte.

Maradona sorgte dafür, dass ich die erste gewonnene Wette, an die ich mich erinnern kann, auch genießen konnte. Er schmeckt, der Kasten Doppel-Karamell. Sehr sogar.

Und das bisschen Koks, was der sich durch die Nase zog, macht ihn kein bisschen unsympathischer – im Gegenteil.

Just my daily two cents

Jason de Caires Taylor | Ignant
” Der Künstler platziert 68 Skulpturen auf dem Meeresgrund, welche sich im Laufe der Jahre zu künstlichen Korallenriffen entwickelt haben und von Krabben, Fischen und Seeigeln bevölkert wurden. Auf einer Fläche von 800 Quadratmetern stehen die einzelnen Werke verteilt und mit der passenden Tauchausrüstung kann man sie sich auch aus nächster Nähe anschauen.”
Mit einem Klavierspieler!

Batteries and Suitcase Music: Chris Carter’s No-MIDI, No-Keyboard Musical Rig | Create Digital Music
Wie man mit gut 20 Bodentretern Musik macht. Abgefahren!

Nachtrag: Und der hier darf natürlich nicht fehlen.

Über zehn Jahre haben wir zusammen gewohnt, haben musiziert, haben uns geholfen, waren füreinander da. Immer, wenn es nur irgend möglich war. Haben vieles durchgestanden, haben viel gelacht, viel gesoffen, damals noch viel gedrogt und manchmal auch gemeinsam geweint. Wir teilten Erlebnisse, wie wir sie nie wieder mit jemandem anderen teilen werden. Erfolge, Niederlagen auch. Er war Teil der Familie. Immer, auch wenn es düstere Zeiten gab – für uns alle. Er war da, als meine beiden Kinder geboren wurden. Für mich, für meine Frau, für die Kinder. Ohne ihn wären die letzten Zehn Jahre schlechtere gewesen. Auch emotional.

Es waren fantastische zehn Jahre. Jahre, die das Leben in der WG, der unseren WG so einzigartig gemacht haben, so lebens- und so liebenswürdig. So hippieresk. So echt. So turbolent. So für keinen nachvollziehbar, der nicht Teil dessen war und das war genau genommen nur einer.

Irgendwie endet damit ein Ära. Eine wunderschöne, eine die ich nie missen möchte, denn irgendwie haben wir uns fast über den gesamten Zeitraum verdammt lieb gehabt und das meine ich genau so, wie ich es schreibe.

Jetzt ist er weg und kommt nicht mehr. Ich wünsche ihm für seinen Weg im eigenen Nest nur das von allem vorstellbar Beste.

Danke für die großartige Zeit.

Infografik: 15 Things You Should Know About Caffeine

Für die Kaffee-Junks, wie auch ich einer bin. Zusammengestellt von Homeowners Insurance. Für die komplette Ansicht: klick.

(via This Blog Rules)

Über das Leben einer Wolke: Fluffy Mc Cloud

Dieser ganz wunderbare Kurzfilm von Conor Finnegan zeigt mit verschiedenen filmischen Mitteln, wie es so ist als Wolke. Die haben es ja nicht leicht mit dem Fußvolk der Menschen, denen man eh nie auch nur irgendwas recht machen kann.


(Direktlink, via Ufunk)

Sven Weisemann mixt Berlin Techno Podcast

Och ja, so deepen Techno kann man ja eigentlich immer, und wenn der noch von Weisemann gemixt wird, dann ganz besonders sowieso.


(Direktlink, Direktdownload)

Goldfische in der Kunst

An installation of casual movements of living creatures are captured to create live concerts that speak to the beauty of life, nature and the advancement of art. A quiet Ensemble combines art, technology and nature to create music. Intermission is over. Sit down and enjoy.


(Direktlink, via \\\)

Weißes Rauschen

Wunderbar kühl aber anmutige Fotografien, die durchzogen sind vom Nebel und wieder ein mal von Matthias Heiderich stammen.

Lagerfeuer!

Die Idee ist so simpel, wie sie schön ist. Greg Stimac fotografiert Lagerfeuer in allen möglichen Variationen, an allen möglichen Orten. Nur eines ist immer gleich, die einladene, gemütliche Anziehungskraft der kleinen, wärmenden Heilsbringer da draußen.


(via booooooom)