Fensterputzen am Empire State Building 1938

So mal gar nichts für ausgewiesene Höhenschisser, wie ich einer bin.


(Direktlink, via TDW)

Holi, Fest der Farben

Es gibt ja immer wieder mal Videos des Holi, die allesamt irgendwie schön sind. Dieses hier von Variable ist recht frisch und voller Zeitlupen. Voller Farben sowieso.


(Direktlink)

Was wäre, wenn wir unsere Sicht der Welt mit dem Umlegen eines Schalters ändern könnten?


(Direktlink, via Notcot)

Superflux – Song of the Machine.

‚Song of the Machine‘ explores the possibilities of a new, modified – even enhanced – vision, where users can tune into streams of information and electromagnetic vistas currently outside of human vision.

This film is a part of an ongoing collaboration between Superflux and neuroscientist Dr. Patrick Degenaar, whose pioneering work in optogenetic retinal prostheses aims to bring back sight to the blind.

Unlike the implants and electrodes used to achieve bionic vision, this science modifies the human body genetically from within. First, a virus is used to infect the degenerate eye with a light-sensitive protein, altering the biological capabilities of the subject. Then, the new biological capabilities are augmented with wearable (opto)electronics, which, by mimicking the eye’s neural song, establish a direct optical link to the brain. It’s as if the virus gives the body ears to hear the song of the machine, allowing it to sing the world into being.

Moskau 1969 durch die Augen eines amerikanischen Geschäftsmannes

Der Großvater des amerikanischen Programmierers Rob Ketcherside war 1969 in Moskau auf Geschäftsreise unterwegs und hat Moskau durch seine damalige Linse festgehalten. Sein Enkel hat die Bilder von damals auf Flickr unter CC-Lizenz veröffentlicht.


(via DYT)

Halbschlaf

Der Alkohol, der Halbschlaf, die Träume, die Polizei, der Morgen danach. Subtil an die Nerven gehender Kurzfilm von Johannes Hartmann, bei dem der Abspann fast so lang ist, wie der eigentliche Film. Aber der ist dann auch besser.


(Direktlink)

Gläser-Roulette, gif’d


(via Lovegifs)

Dosen zu Blumen – Canlove: A Graffiti Recycling Program

Eines der Probleme beim Wände bunt machen ist, dass es jede menge leere Kannen schafft, die dann vor den Bildern liegen bleiben, irgendwo in den gelben Sack fliegen sonst wo in die Pampa oder, wie bei mir auf Arbeit, jahrelang leer in irgendwelchen Kisten vor sich hin gammeln. Die Macher von Canlove haben aus dieser Not eine Tugend gemacht und machen kleine Kunstwerke aus den Kannen. Bisher haben sie so 12780 der Dosen verwerkelt und schaffen ganz wunderbare Objekte damit.

Nur eine Frage der Oma kommt mir sofort in den Kopf: „Wie soll man das alles entstauben?“

At CANLOVE, we have a special relationship with the spray can. We love them. And because we love them we feel compelled to raise them up and treat them with the respect they deserve. Many think that when the can stops spraying its job is over – that it can be kicked to the curb and left behind. Surprisingly, even after these metallic spray soldiers have emptied they still have so much to offer. We make it our jobs to unlock their latent potential. Just as the American Indians respected the buffalo, the artists at CANLOVE adore spray cans and ensure that nothing goes to waste. We like to think we’re setting the soul of each spray can free, allowing it to rest in peace (or pieces), and memorializing it as a true work of art.


(via 1 Design Per Day)

Alphabetic

Herrlich verspielt animierte Typo-Buntheit von BlinkmyBrain“.


(Direktlink)

Neue deutsche Nazis

Die Zeit online hat gerade eine sehr interessante Serie zum Thema Nazis heute. Sie nennt sich „Neue deutsche Nazis“ und fasst einige auch bedrückende Artikel zusammen, von denen ich die Hälfte schon gelesen habe. Kann ich alle anderen auch empfehlen.

Deutschland hat ein Neonaziproblem. In den vergangenen zwanzig Jahren sind Zonen entstanden, in denen sie faktisch das Sagen haben. Und sie dringen zunehmend in soziale Milieus der Mitte ein, zu denen sie früher kaum Zugang hatten.

Dies ist kein Zufall, sondern Ergebnis einer Strategie. ZEIT ONLINE zeigt in der Serie „Neue deutsche Nazis“, wie moderner Rechtsextremismus funktioniert und wo die Grenzen zwischen Demokratie und Rechtsextremismus aufweichen. Wir zeigen, wie jene Angst-Räume entstehen, in denen auch die Zwickauer Terroristen zu ihren brutalen Entschlüssen gelangten.

Die moderne deutsche Neonazi-Szene ist dynamisch, vernetzt, vielfältig und einflussreich. Wir sind sicher: Das Problem Rechtsextremismus wird sich nicht von selbst lösen.

Drama per Knopfdruck

Läufste so durch die Stadt, in der ein großer, roter Knopf steht und denkst dir nichts dabei. Dann steht da, „Drück das Knöpfchen“ und du drückst, denkst dir nichts dabei. Aber dann flippt die Welt aus. (Ja, Werbung, aber eine verdammt gute.)


(Direktlink, via ESIB)

Tumblr vereinfacht das Musikbloggen aufs Minimalste

Tumblr hat sich neben Soundcloud jetzt auch Spotify als Play-Button-Kooperationspartner ins Boot geholt und vereinfacht somit das Musikbloggen auf minimalste Umstände. In Tumblr nur auf Audio-Post klicken, den gewünschten Künstler in die Suche eingeben und es werden automatisch die Bibliotheken von Soundcloud und Spotify durchsucht. Song anklicken, veröffentlichen, fertig. Noch einfacher geht es nicht.

Allerdings werden nicht alle Songs die bei Soundcloud und Spotify liegen angezeigt, woran auch immer das liegen mag, aber ein wenig suchen schadet ja dann doch nicht.


(via Neumusik)

Turntable Rider – Fahrrad als DJ-Controller

Ich hielt dieses Turntable Rider erst für irgend so eine Gag-Quatsch-Sache, die ein Hersteller irgendwie hat ins Video basteln lassen, so wie Designboom allerdings schreibt, funktioniert das Teil wirklich. Über Sinn und Unsinn muss man gar nicht diskutieren, über die Praxisumsetzung auch nicht, und auch darüber nicht, ob das nun ziemlich ruppig klingt. Ich mag die Idee. Auch die, die eigentlich dahinter steckt.

‚turntable rider‘ is an add-on kit that converts bicycles into a DJ-ing console. the prototype was designed for cogoo bike sharing company by interaction artist toshiyuki sugai as a way of encouraging bike sharing efforts in japan, where high rates of bicycle use have led to congested bike parking areas near public transit.

with sticks that attach to the rims, the bike’s wheels become a kind of moving jog dial; the handbrakes become sound pads;
and a crossfader is affixed to the handlebars. in the demo video, pro BMX rider kotaro tanaka live-plays a remix of the classic japanese song ’sakura‘, using sounds by DJ baku. the pair will also perform at tokyo’s kaikoo popwave festival 2012. currently a one-off production, cogoo has stated that if they received more than 5900 facebook ‚likes‘ (via the bar midway down this page) the company will consider mass production of ‚turntable rider‘. DJ baku bike-remixed songs are planned to be sold via iTunes.


(Direktlink, via Mogreens)

Gif-Tunnel und Kafkas kleine Fabel


»Ach«, sagte die Maus, »die Welt wird enger mit jedem Tag. Zuerst war sie so breit, daß ich Angst hatte, ich lief weiter und war glücklich, daß ich endlich rechts und links in der Ferne Mauern sah, aber diese langen Mauern eilen so schnell aufeinander zu, daß ich schon im letzten Zimmer bin, und dort im Winkel steht die Falle, in die ich laufe.« – »Du mußt nur die Laufrichtung ändern«, sagte die Katze und fraß sie.

(Franz Kafka, “Kleine Fabel”, 1931)
(dvdp)

Wenn ich nicht hier bin


(via reddit)

Wenn dir das Leben nur Zitronen gibt


(via 1000 Notes)